Wikia

VereinsWiki

Wolfgang Hoppe

Disk0
27.163Seiten
Wolfgang Hoppe Bobsleigh pictogram
Bundesarchiv Bild 183-1990-1219-010, Bobfahrer Wolfgang Hoppe
Nation Flag of East Germany DDR
DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Geburtstag 14. November 1957
Geburtsort ApoldaDDR
Karriere
Disziplin Zweier, Vierer
Position Pilot
Verein SC Turbine Erfurt
ASK Vorwärts Oberhof
WSV Oberhof 05
Trainer Raimund Bethge
Status zurückgetreten
Karriereende 1998
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 2 × Gold medal blank 3 × Silver medal blank 1 × Bronze medal blank
Weltmeisterschaften 6 × Gold medal blank 1 × Silver medal blank 7 × Bronze medal blank
Europameisterschaften 4 × Gold medal blank 4 × Silver medal blank 0 × Bronze medal blank
Juniorenweltmeisterschaften 0 × Gold medal blank 0 × Silver medal blank 0 × Bronze medal blank
Olympic rings with white rims Olympische Winterspiele

Gold 1984 Sarajevo Zweierbob
Gold 1984 Sarajevo Viererbob
Silber 1988 Calgary Zweierbob
Silber 1988 Calgary Viererbob
Silber 1992 Albertville Viererbob
Bronze 1994 Lillehammer Viererbob
FIBT Bob-Weltmeisterschaften

Bronze Bob-Weltmeisterschaft 1983 Zweier
Gold Bob-Weltmeisterschaft 1985 Zweier
Gold Bob-Weltmeisterschaft 1986 Zweier
Bronze Bob-Weltmeisterschaft 1987 Zweier
Silber 1987 Vierer
Gold Bob-Weltmeisterschaft 1989 Zweier
Bronze 1989 Vierer
Bronze Bob-Weltmeisterschaft 1990 Zweier
Bronze Bob-Weltmeisterschaft 1991 Zweier
Gold 1991 Vierer
Bronze Bob-Weltmeisterschaft 1993 Zweier
Gold Bob-Weltmeisterschaft 1995 Vierer
Bronze Bob-Weltmeisterschaft 1996 Vierer
Gold Bob-Weltmeisterschaft 1997 Vierer
Bob-Europameisterschaften

Silber 1985 Zweier
Silber 1985 Vierer
Gold 1986 Zweier
Gold 1987 Zweier
Gold 1987 Vierer
Silber 1989 Zweier
Gold 1995 Vierer
Silber 1996 Vierer
JWM
letzte Änderung: 15. Februar 2010

Wolfgang Hoppe (* 14. November 1957 in Apolda) ist ein ehemaliger deutscher Bobfahrer und derzeitiger Bundestrainer der deutschen Bobfahrerinnen.

Sportliche Laufbahn Bearbeiten

Wolfgang Hoppes Vater Werner war mehrmals DDR-Meister im Motocross, sein Bruder Heinz brachte es mit 37 Titeln sogar zum Rekordmeister der DDR auf dem Geländemotorrad.

Wolfgang Hoppe begann seine sportliche Laufbahn in der Leichtathletik. Beim SC Turbine Erfurt versuchte er sich zunächst als Zehnkämpfer. 1976 wurde er Vizemeister bei den DDR-Jugendmeisterschaften. 1981 wechselte der gelernte Maschinenbauer wegen mangelnder Perspektiven bei der Leichtathletik in den Bob, zunächst als Anschieber. Sein Verein wurde der ASK Vorwärts Oberhof (nach der Wende als WSV Oberhof 05), sein Trainer Raimund Bethge.

Mit seinen zwei Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille bei Olympia, den Weltmeistertiteln im Vierer 1984, 1990 und 1997 sowie im Zweier 1985 und 1986, dem Europameistertitel im Vierer 1987, dem Europameistertitel im Zweier 1985, 1986 und 1987, dem Deutschen Meister im Vierer und im Zweier 1994 und als fünffacher DDR-Meister ist der Thüringer einer der erfolgreichsten Bobfahrer. Hoppe, der als Major in der NVA diente, gewann bei internationalen Titelkämpfen insgesamt 36 Medaillen, davon 17 goldene. 1998 beendete der Ausnahmeathlet seine Karriere und schlug die Trainer-Laufbahn ein. Seine langjährigen Anschieber waren Dietmar Schauerhammer und Bogdan Musiol.

Bundesarchiv Bild 183-1987-0322-006, Wolfgang Hoppe, Bogdan Musiol, Ingo Voge, Dietmar Schauerhammer
Wolfgang Hoppe, Bogdan Musiol, Ingo Voge, Dietmar Schauerhammer bei der DDR-Bob-Meisterschaft 1987.
CropbotHinzugefügt von Cropbot

Nach seinen Erfolgen bei den Olympischen Spielen 1984 hatte er vier Jahre später großes Pech. Im Zweierbob fehlte ihm sein regulärer Anschieber Schauerhammer. Im Viererbob musste er nach dem vielbejubelten und später durch den Hollywoodfilm Cool Runnings berühmt gewordenen jamaikanischen Bob antreten, der jedoch stürzte und dabei die Bahn so sehr beschädigte, dass Hoppe mit seinem Bob anschließend weit zurückfiel. Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville war Wolfgang Hoppe bei der Eröffnungsfeier Fahnenträger des ersten gesamtdeutschen Olympiateams nach der Wiedervereinigung.

Als Bundestrainer betreut der diplomierte Sportlehrer Hoppe seit 1999 die deutschen Bobfahrerinnen. Den größten Erfolg in dieser Position erzielte er, als seine Athletin Sandra Kiriasis bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin die Goldmedaille erringen konnte.

Wolfgang Hoppe engagiert sich ehrenamtlich als Botschafter der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen in Tambach-Dietharz. Bei den Wahlen zum Stadtrat seiner Heimatstadt Apolda wurde Hoppe im Juni 2009 in den Stadtrat gewählt.

Olympische Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Fairytale kdmconfig Profil: Hoppe, Wolfgang
Platzhalter
Beruf deutscher Bobfahrer
Persönliche Daten
Geburtsdatum 14. November 1957
Geburtsort Apolda



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

Bilder

Neues Bild
2.516Bilder
Alle Bilder ansehen >

Letzte Aktivitäten

Zeige mehr >

Aus dem Wikia-Netzwerk

Zufälliges Wiki