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Der Weltfriedensdienst (WFD) ist eine entwicklungspolitische Organisation mit Hauptsitz in Berlin. Sie wurde 1959 gegründet. Ihr rechtliche Status ist der eines Eingetragenen Vereins. Er finanziert sich über Fördermitgliedschaften und Spenden und erhält projektbezogene Zuschüsse, z. B. vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Weltfriedensdienst hat derzeit 329 Mitglieder (Jahresbericht 2008/2009).

Das „Kerngeschäft" des Weltfriedensdienstes besteht in der Unterstützung von Partnerorganisationen in Afrika, Lateinamerika und Palästina. Die Schwerpunkte der Arbeit sind Ausbildung, Ressourcenschutz, Frauenförderung, Menschenrechte sowie Projekte des Zivilen Friedensdienstes. Das Motto des Weltfriedensdienstes lautet dabei „Partnerschaft statt Dominanz“.

Work for Peace – Schüleraktion für Afrika Bearbeiten

Work for Peace ist eine Initiative des Weltfriedensdiensts e. V. und soll zum einen dazu dienen, Fragen der Einen Welt an Schulen und unter Jugendlichen stärker zu thematisieren. Dies wird gewährleistet durch das Angebot von Unterrichtseinheiten und Projekttagen sowie durch Weiterbildungsangebote für Multiplikatoren und interessierte Schüler.

Zum anderen werden mit den Einnahmen des Projektes in jedem Jahr drei Bildungsprojekte des Weltfriedensdiensts e. V. besonders gefördert.

Inhalt der Schüleraktion ist es, dass Schüler einen Tag lang arbeiten gehen. Die Arbeitsplätze sollen selbstständig gesucht und gefunden werden. Dabei sind Einsätze im formellen wie informellen Arbeitssektor möglich und erwünscht. Es ist egal, ob Bürotätigkeiten in einem Betrieb erledigt werden oder der Rasen der Nachbarin gemäht wird.

Möglich sind jedoch auch andere Aktionsformen, wie Kuchenbasare, Spendenläufe, Afrikafeste oder Benefizkonzerte. Daher steht das Projekt nicht nur älteren Schülern offen, die formal zur Arbeit berechtigt sind, sondern auch Grundschülern.

Denn im Mittelpunkt der Schüleraktion soll nicht bloßes Spenden sammeln sondern das selbsttätige Handeln und das Engagement von Schülern stehen. Der Aktionstermin obliegt der Entscheidung der jeweils organisierenden Schule.

Die Ergebnisse der Aktion in den vergangenen Jahren:

  • 2005 12 Schulen mit ca. 15.000 Euro
  • 2006 30 Schulen mit über 30.000 Euro
  • 2007 40 Schulen mit über 50.000 Euro

Work for Peace möchte nachhaltiges Engagement von Schulen für faire Nord-Süd-Beziehungen anregen. Aus diesem Grund hat der Weltfriedensdienst e. V. in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung das Konzept "Friedensschule" entwickelt.

2008 wird dieser Titel an die ersten Schulen verliehen, die sich bei der Durchführung von Work for Peace durch besonderes Engagement, Durchhaltevermögen und ihren Ideenreichtum hervorgehoben haben.

Weblinks Bearbeiten


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