Fandom

VereinsWiki

VfL Germania Leer

29.496Seiten
Seite hinzufügen
Disk0 Teilen
VfL Germania Leer
Logo des VfL Germania
Voller Name VfL Germania Leer e.V.
Gegründet 1915
Stadion Hoheellern-Stadion
Plätze 5.000
Präsident Flagge von GermanyGermany Heinz Eden
Trainer Flagge von GermanyGermany Johann Lünemann
Liga Bezirksoberliga Weser-Ems
2005/06 16. Platz (Niedersachsenliga)
Kit left arm.svg
Kit body.svg
Kit right arm.svg
Kit shorts.png
Kit socks.svg
Heim
Kit left arm.svg
Kit body.svg
Kit right arm.svg
Kit shorts.png
Kit socks.svg
Auswärts

Der VfL Germania Leer ist ein traditionsreicher Sportverein aus Ostfriesland mit insgesamt ca. 1100 Mitgliedern. Am Ende der Saison 2005/06 stieg die Fußballabteilung des Vereins aus der Niedersachsenliga in die Bezirksoberliga ab.

SpielstätteBearbeiten

Spielstätte ist das Hoheellern-Stadion in Leer, welches am 5. Juni 1932 mit einem Freundschaftsspiel gegen Altona 93 offiziell eingeweiht wurde. Zur Zeit wird das Stadion grundlegend saniert. Errichtet wurde u.a. eine moderne 180 Lux starke Flutlichtanlage. Demnächst soll noch eine Sitzplatztribüne gebaut werden mit Funktionsbereichen für den Stadionsprecher sowie Umkleidekabinen für die Spieler, Trainer und Schiedsrichter.

GeschichteBearbeiten

1915 erfolgte die Gründung des Vereins, der zunächst ein reiner Fußballclub ist und dementsprechend „FC Germania Leer“ heißt. Die Vereinsfarben sind bei der Gründung blau und weiß. Am 31. Oktober 1915 fand das erste offizielle Spiel statt: Germania unterliegt dem SSC Germania Papenburg mit 1:6.

1920 wird Germania in den Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) aufgenommen. Aus Dankbarkeit an den größten Gönner des Vereins, den Grafen von Wedel, wechselt Germania im Jahre 1925 die Vereinsfarben. Aus Blau-Weiß wird Blau-Gelb. Hintergrund: Die Farben Blau und Gelb sind im Familienwappen der von Wedels enthalten. Die Familie des Grafens ist schwedischer Abstammung - daher die Farben.

1925 wird aus dem reinen Fußballverein FC Germania Leer mit Einführung der Leichtathletik-Abteilung ein Mehr-Sparten-Verein. Dementsprechend wird der Club in VfL (Verein für Leibesübungen) Germania Leer umbenannt. 1930 schafft Germania den Aufstieg in die damals höchstmögliche Fußballklasse - die Nordwestdeutsche Oberliga. Hier traf man auf namhafte Teams wie den Bremer SV und Werder Bremen.

Im Jahr 1956 wird Germania Leer Meister der Amateurliga 1 und steigt in die damals zweithöchste Spielklasse, die Amateur-Oberliga Niedersachsen-West, auf. Auf diesem Niveau spielt der VfL durchgehend bis 1963, belegt bis auf die Saison 1962/63 immer einen einstelligen Tabellenplatz und wird erst 1963/64 wegen der Reorganisation der Ligen infolge der Bundesligagründung wieder drittklassig.

1959 verpflichtet der VfL Germania Leer Horst Witzler als Trainer. Niemand geringerer als Hennes Weisweiler gab den Leeranern den Tipp. Witzler sorgt später als Bundesliga-Coach bei Borussia Dortmund und Rot-Weiß Essen für Furore. Ein Jahr später entdeckt Werder-Trainer Georg Knöpfle beim Leeraner 3:0-Erfolg über den TSR Wilhelmshaven Sepp Piontek. Der Beginn einer großen Karriere, die den Leeraner Piontek bis in die deutsche Nationalelf bringt. Nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn wird Sepp Piontek unter anderem Nationaltrainer von Haiti, Dänemark und der Türkei. Später trainierte der Ex-Germane noch die Nationalelf von Grönland.

1977 erringt Germania Leer unter Trainer Bata Tijanic die Meisterschaft in der Verbandsliga Nord. In der anschließenden Aufstiegsrunde setzt sich der VfL gegen den SV Göttingen, Twistringen und MTV Gifhorn durch. Im Jahr darauf sorgt Germania weiter für Furore. Auch in der Landesliga ist man äußerst erfolgreich. Im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft (wegen Punktgleichheit) gegen den VfB Peine unterliegt der VfL zwar 0:1, ist aber trotzdem für die Aufstiegsrunde zur damals höchsten Amateur-Klasse (Amateur-Oberliga) qualifiziert. In dieser Relegationsrunde scheitert die Tijanic-Elf jedoch am Bremer SV, am VfR Neumünster sowie an Bergedorf 85. Unvergessen: Die Partie gegen Bergedorf sehen 4.500 Zuschauer am Hoheellernweg.

ErfolgeBearbeiten

  • 1956 Aufstieg in die Amateuroberliga Niedersachsen-West (damals die zweithöchste deutsche Spielklasse)
  • 1975 Bezirkspokalsieger
  • 2005 Aufstieg in die Niedersachsenliga West

Bilanz der letzten JahreBearbeiten

Saison Name der Spielklasse (Liga) Trainer Platz Tore Punkte
1992/93 Landesliga West (5.) Lothar Priebe 3. 62:44 36-24
1993/94 Landesliga West (5.) Georg Belke 4. 60:47 38-26
1994/95 Verbandsliga West (5.) Georg Belke 2. 54:43 37-19
1995/96 Verbandsliga West (5.) Hans-Joachim Dube 8. 36:38 39
1996/97 Niedersachsenliga West (5.) Hans-Joachim Dube 15. 41:55 26
1997/98 Landesliga Weser-Ems (6.) Werner Pastorek 8. 55:49 40
1998/99 Landesliga Weser-Ems (6.) Werner Pastorek 9. 70:54 50
1999/00 Landesliga Weser-Ems (6.) Werner Pastorek 1. 60:27 61
2000/01 Niedersachsenliga West (5.) Heino Müller 7. 53:53 42
2001/02 Niedersachsenliga West (5.) Heino Müller 15. 59:67 40
2002/03 Landesliga Weser-Ems (6.) Heino Müller 1. 71:37 59
2003/04 Niedersachsenliga West (5.) Ralf Ammermann 14. 35:61 25
2004/05 Landesliga Weser-Ems (6.) Ralf Ammermann 1. 71:31 64
2005/06 Niedersachsenliga West (5.) Ralf Ammermann 16. 36:70 18

Kader der Saison 2006/07Bearbeiten

Torhüter
  • Marcel Lücking
  • Jens Gronewold
Abwehr
  • Mario Rodriguez
  • Thomas Wessels
  • Bassirou Sylla
  • Sergej Mut
  • Sven Duwe
Mittelfeld
  • Wlodek Pikula
  • Friedo Busemann
  • Timo Lindemann
  • Sebastian Harries
  • Christian van Hoorn
  • Julian Zaps
  • Bernhard Lübbers
Sturm
  • Erhan Colak
  • Tomasz Kurpiel
  • Stefan Eling
  • Sherif Touré

FansBearbeiten

Bei Germania Leer gibt es zur Zeit eine Fangruppierung, die Basis Leer, welche den Verein seit 2001 unterstützt. Die Basis Leer ist Anlaufstelle für alle Fans, die sich akustisch und visuell aktiv zeigen wollen. Außerdem möchte die Basis den Verein mit neuen kreativen Ideen und Konzepten auch außerhalb der Stadien nach vorne bringen. In der Vergangenheit hat die Fangruppierung beispielsweise Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit durchgeführt und bei der Sanierung des Stadions mitgewirkt. Darüber hinaus arbeiten einige Basis-Mitglieder bei der Redaktion der Stadionzeitung "Germania Live" mit.

LeichtathletikBearbeiten

Die Leichtathletikabteilung des VfLs ist eine der erfolgreichsten in ganz Niedersachsen. Besonders die Speerwerfer und Langläufer brachten dem Verein in dieser Sparte zahlreichen Ruhm. Trainiert wird ebenfalls im Hoheelernstadion.

WeblinksBearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki