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Verband Deutscher Konzertchöre

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Der Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC) ist ein deutscher Chorverband (Bundesverband) mit sieben Landesverbänden. Ihm gehören über 400 Mitgliedschöre mit mehr als 22.500 Sängerinnen und Sängern (2008) an. Er ist eine gemeinnützige Einrichtung mit Sitz in Neuss.

Der Verband repräsentiert das hohe Niveau der leistungsfähigen Konzert-, Oratorien- und Kammerchöre. „Qualität statt Quantität“ ist daher auch sein Motto. Mitglieder des Verbandes sind Chöre, die anspruchsvolle Chormusik pflegen und stilgerecht auf hohem künstlerischen Niveau zur Aufführung bringen, sei es der gregorianische Choral, die barocke Kantate, die romantische Motette, das zeitgenössische Oratorium oder das chorische Gospel.

In den über 70 Jahren seines Bestehens ist der Verband Deutscher KonzertChöre zu einer Gemeinschaft von gleichgesinnten Kulturträgern mit einem enormen Erfahrungspotential im Bereich der Chormusik gewachsen. Er hat sich als wichtiger Dienstleister mit GEMA- und VGM-Abwicklungsregelungen über Versicherungsangebote und Internetpräsenz bis hin zu einer eigenen Schriftenreihe mit Publikationen rund um das Chorwesen fest etabliert.

In jedem der Landesverbände stehen direkte Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Beratung, regional konzipierte Chorbegegnungen zum gegenseitigen Austausch oder Weiterbildungsveranstaltungen sind so möglich. In einem Netzwerk wie es der VDKC bildet, bieten sich ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten der Kooperation der verschiedenen Chöre.

Im Abstand von vier Jahren veranstaltet der Verband Deutscher KonzertChöre das Deutsche Chorfestival, zuletzt 2008 in Kassel (17. Deutsches Chorfestival 2008 „Klänge zwischen Himmel und Erde“). Seine Mitgliedschöre berät der Verband in künstlerischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Fragen. Dreimal jährlich gibt der VDKC die Chorzeitschrift CHOR und KONZERT heraus. Er vertritt auch die Interessen der Mitgliedschöre im Deutschen Musikrat.

Zum Präsidenten des VDKC wurde 2008 Hans-Willi Hefekäuser gewählt, der die Nachfolge von Hans-Dieter Starzinger antrat. Die Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Weimar wird seit 2000 von VDKC-Generalsekretär Ralf Schöne geleitet.

Geschichte Bearbeiten

Die Entstehung des Verbandes geht zurück auf Initiativen zur Bildung des Schutzverbandes Deutscher Konzertgebender Vereine im Jahr 1921. Daraus ging der „Reichsverband der gemischten Chöre Deutschlands“ hervor, der am 7. Mai 1925 in Berlin vom Komponisten und Dirigenten Georg Schumann bei der Sing-Akademie zu Berlin gegründet wurde. Dieser veröffentlichte seit 1929 jährlich beim Verlag von Kistner & Siegel, Leipzig, die Zeitschrift Die Musikpflege. Zeitschrift des Reichsverbandes der gemischten Chöre Deutschlands E.V. Unter der Bezeichnung Verband gemischter Chöre Deutschlands erfolgte 1950 dessen Wiedergründung. 1956 wurde der Verband umbenannt in Verband Deutscher Oratorien- und Kammerchöre (VDOK). Die letzte Umbenennung erfolgte am 11. Mai 1991 in Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC), als die zunächst in einem eigenen Verband organisierten Konzertchöre aus der ehemaligen DDR dem Chorverband beitraten.

Weblinks Bearbeiten

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