FANDOM


VVB-Logo

Logo der VVB seit 2016

Die VVB – Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte e. V.  ist die Alumni-Vereinigung des Instituts für Versicherungswesen an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Hochschule Köln (ivwKöln) und der bundesweit tätigen deutschen Versicherungs-Akademie (DVA). Sie hat ihren Sitz in Köln und ihre Geschäftsstelle in Kerpen.

Mit zahlreichen Fachkreisen und regionalen Treffpunkten knüpft die VVB ein enges Beziehungsnetz in die Finanzbranche. Ergänzt wird dieses Angebot durch die zweimonatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift "VVBmagazin" und die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung.

Die VVB blickt auf über 60 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück. Durch die enge Bindung an die Versicherungswirtschaft, das Institut für Versicherungswesen an der Technischen Hochschule Köln und die DVA erfüllt die VVB in idealer Weise den Alumni-Gedanken.

Historie Bearbeiten

Der Startschuss fiel am 6. Juli 1949. An diesem Tag nahm die „Höhere Fachschule für das Versicherungswesen (HFV)“ in Köln ihren Studienbetrieb auf. 1951 wurde die HFV in „Staatlich genehmigte höhere Wirtschaftsfachschule für das Versicherungswesen – Deutsche Versicherungs-Akademie“ (kurz: DVA) umbenannt und bis 1971 in privater Trägerschaft durch die deutsche Versicherungswirtschaft geführt. Im Rahmen der bundesweiten Errichtung der Fachhochschulen übernahm das Land Nordrhein-Westfalen am 1. August 1971 diese in Deutschland einmalige Bildungseinrichtung und führte sie erst als Fachbereich Wirtschaft II, dann als Fachbereich Versicherungswesen (FBVW) und seit kurzer Zeit als Institut für Versicherungswesen an der Technischen Hochschule Köln (ivwKöln) weiter. Die bisherige DVA behielt ihren Namen und ihre Aufgabenstellung bei, ihr Sitz wurde von Köln nach München verlegt.

Schon zwei Jahre nach der Gründung schlossen sich die ersten „Ehemaligen“ zusammen. Die „zwölf Apostel“ des Lehrgangs A gründeten am 12. Juli 1951 in Köln die „Vereinigung der Absolventen der Höheren Fachschule für das Versicherungswesen“.  Nach der ersten Namensänderung des Institutes im gleichen Jahr nannte sie sich „Vereinigung der Absolventen der Deutschen Versicherungs-Akademie“. Als dann 1962 der Titel „Betriebswirt“ eingeführt wurde, folgte der heutige Name „Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte e.V. (VVB)“.

Gegenwart Bearbeiten

Mittlerweile hat die VVB rund 2.000 Mitglieder. Die sehr gute und intensive Zusammenarbeit zwischen der VVB und dem ivwKöln hat entscheidend dazu beigetragen, der ehemals bescheidenen Kölner Bildungseinrichtung zu einem bedeutenden Ansehen in Deutschland und darüber hinaus zu verhelfen.

VVB-Mitglieder untermauern diesen Ruf mit ihrer Arbeit für die Versicherungswirtschaft und als Lehrbeauftragte am ivwKöln. Die Zahl der Studierenden und die Tatsache, dass immer wieder namhafte Professoren und Praktiker als Dozenten gewonnen werden konnten, trugen ebenfalls entscheidend zum Erfolg bei. Die DVA ist, auch durch die Einbettung in das Bildungsnetzwerk der Versicherungswirtschaft, als fester und integraler Bestandteil der beruflichen Weiterbildung und Qualifikation in der Assekuranz etabliert. Die große Attraktivität der VVB führt dazu, dass viele Absolventen beider Bildungseinrichtungen einen Beitritt fast als selbstverständlich betrachten. So ist ein repräsentativer und starker Zusammenschluss entstanden, der inzwischen die stärkste Vereinigung von Betriebswirten in Deutschland bildet.

Die Mitglieder Bearbeiten

Obwohl natürlich die Mehrzahl der VVB-Mitglieder in der Versicherungswirtschaft tätig ist, geben auch Redakteure, Rechtsanwälte, Dozenten, Verbandsfunktionäre, Unternehmensberater, Lehrer und weitere Mitglieder aus vielen anderen Bereichen wichtige Impulse für die Arbeit und das gesellige Leben in der Vereinigung. Bemerkenswert ist, dass zahlreiche VVB-Mitglieder in leitenden Positionen bis hin zum Vorstandsvorsitzenden tätig sind. Gut die Hälfte der Mitglieder ist im Innendienst tätig, annähernd jedes fünfte Mitglied ist ein qualifizierter Spezialist und jedes zwanzigste studiert noch oder ist Berufsanfänger. Gerade die Einbeziehung von Studierenden und jüngeren Absolventen in die Arbeit der VVB ist eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung mit immer neuen Impulsen.

Fachkreise und Kongresse Bearbeiten

Kern der fachlichen Weiterbildung innerhalb der VVB bilden die vierzehn Fachkreise, deren Bedeutung und Akzeptanz sowohl in der Mitgliedschaft als auch in der Versicherungswirtschaft allgemein ständig wächst. So haben allein im Jahr 2016 fast 2.000 Mitglieder und Interessierte aus der Versicherungswirtschaft die über dreißig Veranstaltungen besucht und dort die Vorträge von Führungspersönlichkeiten aus der Versicherungswirtschaft und Professoren der Technischen Hochschule gehört. Gerne werden zu Vorträgen externe Referenten eingeladen, des Öfteren tragen aber auch Mitglieder aus den Fachkreisen vor.

Dabei werden fachliche Qualifikationen, aber auch Teamwork und soziale Kompetenz gefördert. Dies gilt insbesondere für alle diejenigen, die sich aktiv in der VVB engagieren. So wird von den Fachkreisleitern ehrenamtlich eine hervorragende Arbeit zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung für die Mitglieder und darüber hinaus für die ganze Branche geleistet. Über die Inhalte dieser Veranstaltungen wird in der alle zwei Monate erscheinenden Mitgliederzeitschrift „VVBmagazin“ und vermehrt auch in der Fachpresse berichtet. Aufgrund der Herausforderungen in jüngster Zeit finden vermehrt fachkreisübergreifende Veranstaltungen statt – insbesondere im Zusammenhang mit der jährlichen Mitgliederversammlung im Frühjahr. Ganz besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die ganztägige Veranstaltung in der Kölner Messe 2011 anlässlich des 60-jährigen Bestehens der VVB wie auch das 3. VVB-Versicherungsforum 2016, das unter dem Titel „Herausforderungen und Strategien der Assekuranz in stürmischen Zeiten“ stand.

Weblinks Bearbeiten


Info Sign Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten Versionsgeschichte importiert.