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Der TSV Zeulenroda (oder auch Turn- und Sportverein Zeulenroda) ist der aktuell größte Verein im Landkreis Greiz (Thüringen). Er wurde am 19. September 1990 gegründet . Der Sportverein besitzt 11 verschiedene Sektionen mit insgesamt 731 Mitgliedern(per 01.01.2008). Seine Relevanz ist geprägt durch Bundesligaspiele und einige Deutsche Meistertitel durch Sportler in den einzelnen Sektionen.


Gründung Bearbeiten

Am 7. November 1951 gründete sich unter dem Wahlspruch von Friedrich Ludwig Jahn „frisch, fromm, fröhlich, frei“ die erste Betriebssportgemeinschaft(BSG) „Aufbau“ Zeulenroda. Die Sportgemeinschaft bestand anfangs nur aus Boxen, Turnen, Schach und Tischtennis. Später kamen Leichtathletik(1952), Reiten(1962), die Sektion Segeln(1972), Kegeln(1973) und die Sektion Popgymnastik(1982) hinzu.

Mit Ende der DDR 1990 entwickelte sich der TSV Zeulenroda aus der BSG „Aufbau“ Zeulenroda, die einst 180 Mitglieder umfasste, heraus und wurde am 19. September 1990 als Rechtsnachfolger gegründet. Neben den bereits übernommenen Sektionen aus der Sportgemeinschaft schlossen sich insgesamt 11 Sektionen zu einem Sportverein zusammen. Ausgenommen der Kegelsport sowie Reiten und Segeln, die nun als Einzel Vereine fungieren. Andererseits kamen noch der Rehabilitationssport(1996), Schwimmen(1997) und Triathlon(2000) hinzu. Die Aufgaben des neu gegründeten Vereins liegen in den Zielen gemeinsam Sport zu treiben und Wettkämpfe durchzuführen. Doch vorallem ist es das Ziel, an die alten Erfolge der BSG „Aufbau“ Zeulenroda anzuknüpfen. Somit konnte sich von einst 180 Mitgliedern der größte Sportverein mit über 731 Mitgliedern(per 01.01.2008) im Landkreis Greiz(TH) entwickeln.


Sektionen Bearbeiten

Wie bereits bekannt zählen Boxen, Turnen, Schach, Tischtennis, Leichtathletik, Popgymnastik, Triathlon, Rehabilitation und Schwimmen sowie noch 2 weitere Sektionen, Kindersport und Seniorensport, zu dem TSV Zeulenroda.

Boxen Bearbeiten

Trotz der 24 Mitglieder des Bereiches Boxen, ist es die traditionsreichste Sektion des TSV Zeulenroda. Sie besteht schon seit Beginn der BSG "Aufbau" Zeulenroda 1951. erfolgreiche Sportler waren unter anderem Stefan Örtel, der 1998 Süddeutscher Meister wurde und an den Deutschen Meisterschaten teilnahm. Desweiteren kann die Sektion Internationale Auftritte nachweisen. 1999 errung Torsten satur die Goldmedaille bei dem Hancock Box-Cup in Skive(Dänemark). Ein Jahr später konnte sich, bei dem selben Box-Cup in Skive, Daniel Schwarze die Goldmedaille und Michael Richter die Silbermedaille sichern.

Leichtathletik Bearbeiten

Die Sektion Leichtathletik leistet große Arbeit im Bereich der Jugendförderung und umfasst 96 Mitglieder. Durch die Arbeit der Trainer haben Sportler wie Ivonne Teichmann,Sven Schwarz, Andreas Freimann, Christian Seiler oder auch Alexander John den Weg zum Leistungssport geschafft. Besonders in dem Seniorenbereich sind große Erfolge erzielt worden. Eine Athletin ist Birgit Riedel, die 2008 den Deutschen Meistertitel und den Süddeutschen Meistertitel im Mehrkampf erzielte sowie weitere Athleten namens Martin Keller,Karl-Heinz Peters und Otto Pöhler. Otto Pöhler nahm 1996 an der Arbeiterolympiade teil.

Der Verein befasst aber auch mit körperlich und geistig behinderten Menschen. Die Sektion Leichtathletik konnte so schon mehrere Deutsche Meistertitel und Medaillen bei Deutschen Meisterschaften erringen. Daniel Storch, Markus Schmidt und Andreas Wolfram waren bei den Titelkämpfen besonders erfolgreich.


Schwimmen Bearbeiten

Seit Eröffnung der Badewelt Waikiki im Jahre 1997, existiert die Sektion Schwimmen beim TSV Zeulenroda. Die Sektion umfasst 82 Mitglieder. Petra Müller-Ehrenberg und Antje Masuch sind nur einige erfolgreiche Aktive der Sektion im Seniorenbereich. Petra Müller-Ehrenberg erreichte sogar im Jahre 2000 den Vizedeutschen Meistertitel im Langstreckenschwimmen über 5000m.

Schach Bearbeiten

Die Sektion Schach ist ein weiterer traditionsreicher Teil des TSV Zeulenrodas. 1994 führte Daniel Fötsch die schachweltrangliste an. Auch im Schülerbereich wurde gute Arbeit geleistet. mit der Schulschachmannschaft des TSV Zeulenroda konnten diese 1996 und vier Jahre später(2000) den 4. Platz bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften belegen. 2001 wurde Elisabeth Pähtz und die Mannschaft des TSV Zeulenroda Deutscher Meister im Blitzschach. Besonders die Frauenmannschaft konnte 1999 mit Hilfe von Diana Skippe, die gleichzeitig Präsidentin des Thüringer Schachbundes ist, Antje Fuchs und Gesine Espig in die 2. Bundesliga und bereits ein Jahr später(2000) in die 1. Bundesliga auftseigen. Für diese Leistung bekam die Sektion Schach noch im selben Jahr eine Auszeichnung vom Deutschen Schachverein für den "Deutschen Top-Schachverein". 2001 wurde Elisabeth Pähtz und die Mannschaft des TSV Zeulenroda Deutscher Meister im Blitzschach. Mit 81 Mitgliedern gehört die Sektion mit zu der größten Sektion des TSV Zeulenroda.

Turnen Bearbeiten

Die dritte traditionsreiche Sektion des TSV Zeulenroda ist Turnen, die auch seit der Gründung der BSG „Aufbau“ Zeulenroda 1951 besteht und 2008 77 Mitglieder aufweist. Das Turnen steht im Sinne der Gesundheit rund um den Körper. Daher gibt es keine nennenswerten erfolgreichen Turner.


Tischtennis Bearbeiten

Mit 61 Mitgliedern zählt die Sektion Tischtennis zu dem Mittelfeld der Mitgliederzahlen. Besonders in den Herrenteams wurde gute Arbeit geleistet. Mit Besetzung von insgesamt 5 Ligen 2008 ist dies das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte des TSV Zeulenroda. Diese Ligen reichen von der 3.Kreisliga bis hin zur 1. Bezirksliga. Doch auch die Damenmannschaft konnte 2001 in die Oberliga Südwest aufsteigen, welches die 4. Höchste Spielklasse in Deutschland ist.


Popgymnastik Bearbeiten

Die Sektion Popgymnastik besteht seit 1982 und umfasst 65 Mitglieder.

Triathlon Bearbeiten

Die jüngste Sportart die dem TSV Zeulenroda angehört ist die Sektion Triathlon, die seit dem 07.Januar 2000 besteht. Diese Sektion nimmt nur einen kleinen Teil, mit gerade mal 10 Mitgliedern, des TSV Zeulenrodas ein.


Rehabilitation Bearbeiten

Diese Sektion orientiert sich, wie schon die Sektion Turnen, auf das Wohlbefinden des Körpers. Besonderer Augenmerk liegt in den Bereichen: Haltung- u. Bewegungsapparat, Koronar (Herz), und Diabetes. Die Mitgliederzahl beläuft sich auf 96 Personen.


Vorstand Bearbeiten

Wie jeder Verein verfügt auch der TSV Zeulenroda über ein Präsidium.

Name Rang
Ressel, Wieland Vorsitzender
Sorge, Volker Stellvertreter
Nagel, Steffi Schatzmeisterin
Fleißner, Peter Beisitzer
Seidel, Günter Beisitzer


Satzung Bearbeiten

Wichtige Auszüge aus der Satzung des TSV Zeulenroda. Beschlossen auf der Jahreshauptversammlung am 24. März 2004.


§1 Name und Sitz:

3. Da der TSV Zeulenroda im einem Vereinsregister eingetragen ist führt er den Zusatz „eingetragener Verein“ (e.V.).


§2 Geschäftsjahr:


§3 Zweck des Vereins:

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie für gesundheitlich beeindrächtigte bzw. behinderte Bürger. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die sportliche Freizeitgestaltung, dem Breiten.- und Leistungssport, der Bewegungs.- und Gesundheitserziehung von Kleinkindern und Kindern im schulpflichtigen Alter und von internationalen Begegnungen.


§4 Erwerb der Mitgliedschaft:

5. Außerdem ist der Verein Mitglied im Kreissportbund Greiz e.V. sowie im Landessportbund Thüringen e.V.


§5 Rechte und Pflichten der Mitglieder:


§6 Verlust der Mitgliedschaft:


§7 Finanzierung des Vereins:

1. Die Finanzierung geschieht über die Mitgliebsbeiträge, einnahmen aus Spenden, Sportveranstaltungen, Sponsoring, Zuwendungen von Betrieben und Einrichtungen sowie aus staatlichen und kommunalen Fördermitteln.

5. Zur Deckung eines finanziellen Sonderbedarfs kann durch Beschluss der Delegiertenversammlung eine Umlage von jedem Mitglied erhoben werden.


§8 Stimmrecht und Wählbarkeit:


§9 Gliederung des Vereins und Vereinsorgane:

1. Der Sportverein untergliedert sich in mehrere nicht rechstfähige Sektionen. Sie sind an die Satzung gebunden. Der Sektionsleiter ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB und für die Führung der Sektion im Innen.- und Außenverhältnis verantwortlich.

3. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbst. Sie entscheidet ebenfals über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel. Näheres regelt die Jugendordnung.


§10 Delegiertenversammlung:

2. Eine ordentliche Delegiertenversammlung findet in den ersten 3 Monaten eines Jahres statt.

5. Die Delegiertenversammlung ist ohne Rücksichtnahme auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

8. Wahlen und Abstimmungen erfolgen geheim und schriftlich, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen.


§11 Vortand:

2. Der Vorstand arbeitet nach dem Ressortprinzip. Die Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind in einem Geschäftsverteilungsplan zu konkretisieren. er wird vom Vorstand beschlossen.

3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

4. Der Vorstand wird von der Delegiertenversammlung jeweils auf zwei Jahre gewählt.


§12 Haftung:

1. Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste


§13 Satzungsänderung:

2. Zu Änderungen der Satzung, die gesetzlich gefordert sind, ist der Vorstand ermächtigt.


§14 Auflösung des Vereins:

1. Der Verein kann durch Beschluss der Delegiertenversammlung aufgelöst werden.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Zeulenroda, die es unmittelbar und ausschließlich wiederum gemeinnützig zur Förderung des Sports zu verwenden hat.


Quellen Bearbeiten

  • R. Lange: Stadtarchiv Zeulenroda

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