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TSV Seestermüher Marsch
Name TSV Seestermüher Marsch von 1912 e. V.
Gegründet 1924
Mitglieder ca. 700
Vorsitzender Jürgen Pliquet
Homepage http://www.tsv-seestermueher-marsch.de

Der TSV Seestermüher Marsch ist ein Breitensportverein in der Seestermüher Marsch im südlichen Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein.

Zum direkten Einzugsgebiet des Sportvereins gehören die Gemeinden Seestermühe, Seester und zum Teil auch Neuendeich. Diese Gemeinden unterstützen den Verein finanziell und stellen ihm ihre Sportstätten zur Verfügung. Da der TSV Seestermüher Marsch jedoch auch für Mitglieder geöffnet ist, die ihren Wohnsitz nicht in den genannten Gemeinden haben, stammt ein Teil der Mitglieder auch aus den Städten und Gemeinden der Umgebung wie Elmshorn oder Uetersen. Der Sportverein ist größter Kulturträger der Marschgemeinden.

Der Großteil der sportlichen Aktivitäten findet auf den vereinseigenen Sportanlagen in Seestermühe (Klubhaus, 1 Rasenplatz, 1 Grandplatz mit Flutlichtanlage, 3 Tennisplätze), auf dem Sportplatz der Gemeinde Seester (1 Rasenplatz, 1 Trainingsplatz mit Flutlichtanlage), in der Turnhalle des Schulverbandes Seestermüher Marsch in Seester sowie auf der Krückau (Kutterpullen) und der Elbe (Segeln) statt. Für die Segler des Vereins steht ein Liegeplatz im Seestermüher Außendeichsgelände zur Verfügung. Die Tanzsparte nutzt für ihr Training das Saalgebäude der Kirchengemeinde in Seester.


Sparten im Verein Bearbeiten


Geschichte Bearbeiten

Die Ursprünge des Vereins gehen bereits auf das Jahr 1912 zurück. Auf Wunsch der Schüler und Anraten des Lehrers Theodor Reese gründete sich in der heutigen Gemeinde Seester der „Turnverein Kurzenmoor“, welcher sich später in „Turnverein Seester“ umbenannte und sowohl Kindern als auch Erwachsenen der beiden Gemeinden Seester und Seestermühe offen stand, seine Existenz verliert sich nach dem Ersten Weltkrieg. Der heutige TSV Seestermüher Marsch entstand aus einer Wiedergründung im Jahre 1924, die offizielle Bezeichnung war zu dieser Zeit „Turnverein Seestermühe“. Große Erfolge wurden vor dem Zweiten Weltkrieg im Schlagball gefeiert. Um der drohenden Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, wurde 1933 der Vereinsbetrieb vollständig eingestellt. Ein Versuch, den Verein wieder aufleben zu lassen fand erstmals nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1946 statt, scheiterte jedoch, zumal die Menschen in der Seestermüher Marsch sich so kurz nach Kriegsende darauf konzentrieren mussten, ihre Existenz wieder aufzubauen und kaum Zeit für sportliche Aktivitäten fanden. Zwischen den Jahren 1949 und 1953 ruhte der Betrieb komplett. Dies änderte sich erst 1953 unter dem 1. Vorsitzenden Otto Kersten die Fußballsparte gegründet wurde. Hiermit verbunden war eine Namensänderung bzw. –anpassung, der Verein wurde fortan als „Turn- und Sportverein Seestermühe“ geführt. Lange Zeit blieben die Fußballer die einzige Sparte und richteten sich notdürftig einen Sportplatz im Außendeichsgelände in direkter Nähe zur Elbe her. Jedoch wurde der Platz mehrmals im Jahr von schweren Sturmfluten heimgesucht, so dass dieser nur noch mit einem Boot zu befahren war. Erst 1955 konnte man die Einweihung eines neuen Sportplatzes jenseits der Deichlinie in Seestermühes Ortskern feiern. Als zweite Sparte wurde 1970 die Wassersport-Sparte aus der Taufe gehoben, welche ihre Heimat in einem kleinen Bootshafen am Elbufer fand, ein zweiter Liegeplatz wurde an der Krückau eingerichtet. 1971 folgte die Gründung der Tischtennisabteilung und der Gymnastik-Sparte, welche Jahre später der Turnsparte zugeordnet wurde. Gespielt und trainiert wurde zunächst in einer kleinen Halle in der Seestermüher Dorfstraße, ehe kurze Zeit später die Sporthalle an der Grundschule in Seester fertig gestellt werden konnte und nun auch die räumlichen Voraussetzungen für weitere Sportarten schaffte, z.B. das Rhönradturnen, welches bundesweit nur wenige Vereine anbieten. Im Rhönradturnen konnten landes- und bundesweite Erfolge von Mitgliedern des Sportvereins, der im Sinne der Gleichberechtigung der an dem Verein beteiligten Gemeinden aus der Seestermüher Marsch seit 1972 den Namen „TSV Seestermüher Marsch von 1924 e.V.“ trägt, gefeiert werden. So bescherte Landesmeister Hagen Wehrend dem Verein weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung und Bekanntheit. 1981 fanden sich entsprechend dem bundesweiten Trend schließlich genügend Interessierte für die Gründung einer eigenen Tennissparte. Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte dürfte auch der Bau und die Einweihung des neuen Klubhauses an der Seestermüher Dorfstraße 1985 gewesen sein. 1987 wurde die Tanzsparte gegründet und seit 1999 besteht in der Seestermüher Marsch die Möglichkeit, am Judo teilzunehmen. Die 1988 ins Leben gerufene Kutterpuller-Mannschaft feierte von Anfang an große Erfolge in der gesamten Bundesrepublik, u.a. bei Rennen im Hamburger Hafen, der Kieler Förde oder beim Internationalen Bremer Kutter-Race. Bei 39 Rennen zwischen den Jahren 1988 und 2004 wurde 13 mal gewonnen, sieben mal der zweite und neun mal der dritte Podiumsplatz erreicht. Von Zeit zu Zeit finden sich auch Sportgruppen, welche mehr oder minder regelmäßig beispielsweise Badminton oder Handball praktizieren, hier kam es aber noch zu keiner Spartengründung.


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