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TSV Schwaben Augsburg

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TSV Schwaben Augsburg
Voller Name TSV 1847 Schwaben Augsburg
Gegründet 1847, Fußballabteilung 1903
Vereinsfarben Lila-Weiß
Stadion Ernst-Lehner-Stadion
Plätze 6.000
Präsident Gerhard Benning
Trainer Jürgen Haller
Liga Landesliga Bayern Süd
2004/05 7. Platz

Der TSV Schwaben Augsburg ist ein Sportverein aus Augsburg mit Abteilungen für Badminton, Basketball, Boxen, Eiskunstlauf, Faustball, Fechten, Fußball, Hockey, Kanusport, Leichtathletik, Tennis, Tischtennis, Turnen und Wintersport.

Geschichte Bearbeiten

Die Fußballabteilung des TV 1847 Augsburg entstand im Jahr 1903. Ab dem 29. März 1919 spielte die Mannschaft unter der Bezeichnung Schwaben Augsburg. Sie gehörte als Mitglied der Gauliga Bayern bzw. Südbayern 1933-35 und 1937-45, sowie der Oberliga Süd 1945-52, 1954-57 und 1961-63 jeweils der obersten Spielklasse an. Beste Plazierung war Rang 5 in der Oberliga 1946. Nach Einführung der Bundesliga 1963 wurden die Schwaben der Regionalliga Süd zugeteilt und hielten diese Klasse bis 1969.

Am 15. Juli 1969 schloss sich die Lizenzspielerabteilung mit dem Lokalrivalen BC Augsburg zum FC Augsburg zusammen, um eine Bündelung der Kräfte im Augsburger Fußball zu erreichen. Der TSV Schwaben stellte aber weiterhin eine Amateurmannschaft, verpflichtete sich jedoch satzungsmäßig, einen zukünftigen Aufstieg in den Profibereich auszuschließen. Immerhin gelang 1981 der Sprung in die damals höchste Amateurklasse, die Bayernliga. Seitdem führen die Schwaben das Dasein einer Fahrstuhlmannschaft zwischen Bayern- und Landesliga, wobei die besseren (d. h. Bayernliga-)Jahre 1981-84, 1988-90, 1991/92 und 1998-2001 waren.

Stadion Bearbeiten

Von 1951 bis 1965 teilte sich der TSV Schwaben mit dem BC Augsburg das Rosenaustadion (siehe FC Augsburg), dann erfolgte der Umzug in die Sportanlage Süd an der Stauffenbergstraße, wo 1996 das Ernst-Lehner-Stadion eingeweiht wurde. Dabei handelt es sich um eine typische Leichtathletikanlage, an deren einer Längsseite eine überdachte Tribüne mit lilafarbenen Sitzschalen errichtet ist. Der Name erinnert an den deutschen Nationalspieler Ernst Lehner, WM-Teilnehmer 1934 und 1938, der 55 seiner 65 Länderspiele für Schwaben Augsburg absolvierte und in der Liste der Rekordnationalspieler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hinter dem Düsseldorfer Paul Janes auf Platz 2 steht.

Erfolge in anderen Sportarten Bearbeiten

Nationale Meistertitel gab es schon für die Basketball- (Frauen), Box-, Faustball- und Leichtathletik-Abteilung, internationale auch für die Fechter, darunter olympisches Gold im Florett für Heidi Schmid 1960. Besonders herausragend sind die Erfolge im Kanu- und Kajaksport, wo Augsburg mit dem Eiskanal als Standort der Wettkampfstrecke der olympischen Sommerspiele 1972 eine bevorteilte Stellung hat. Hier sind vor allem die olympischen Goldmedaillen von Elisabeth Micheler 1992 und Oliver Fix 1996, jeweils im Slalom Kajak-Einer, zu erwähnen.

WeblinksBearbeiten


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