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Stefan Naas (* 23. November 1973 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Politiker (FDP) und Bürgermeister der Stadt Steinbach (Taunus).

Ausbildung und Beruf Bearbeiten

Stefan Naas wuchs in Steinbach auf. Nach 4 Jahren auf der Steinbacher Geschwister-Scholl-Grundschule wechselte Naas auf die Altkönigschule in Kronberg. Dort machte er 1993 sein Abitur, welchem eine Banklehre folgte. Von 1995 bis 2000 studierte er Rechtswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sein zweites Staatsexsamen schloss er parallel mit seiner Promotion 2004 ab. Seine Dissertation verfasste er zum Thema: Die Entstehung des Preußischen Polizeiverwaltungsgesetzes von 1931. Bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister 2009 in Steinbach arbeitete Naas als Regierungsrat im Finanzamt Frankfurt am Main IV und I. 2006 wechselte er an das Hessische Ministerium der Finanzen in Frankfurt am Main

Politik Bearbeiten

Bereits im Alter von 19 Jahren wurde der spätere Bürgermeister in die Stadtverordnetenversammlung seiner Heimatgemeinde gewählt. Kurz darauf folgte auch der Einzug in den Kreistag des Hochtaunuskreises. Bei der Steinbacher Bürgermeisterwahl 2009 setzte sich Naas in der Stichwahl gegen seinen Mitbewerber Michael Dill (CDU) mit 62,7% durch. Bei seiner Wiederwahl 2015 erreichte er 87,1% der Stimmen. [1]

In Hochtaunuskreis ist Naas Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion. Zusätzlich sitzt er dem FDP-Bezirksverband Rhein-Main vor.

Ende 2017 kündigte Naas an, zur Landtagswahl in Hessen 2018 anzutreten. [2] Die FDP Hochtaunus nominierte ihn im Zuge dessen für die Drektkandidatur im Wahlkreis Hochtaunus II. Am 18.11.2017 nominierte die Landesvertreterversammlung der FDP Hessen Naas für Platz 4 der Landesliste.[3] Stefan Naas ist Mitglied der Landesvorstands der FDP Hessen. Seit dem 1.11.2016 ist er der Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion im Landeswohlfahrtsverband Hessen.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Wahlergebnis in Steinbach (Taunus)
  2. Ich würde schweren Herzens gehen
  3. FDP geht ohne Koalitionsaussage in die Landtagswahl / Taunus Zeitung


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