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Disambig mirror 2 Dieser Artikel befasst sich mit der spanischen Fußballnationalmannschaft der Herren. Für das Team der Frauen, siehe Spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen, für das der Herren bis 21 Jahre, siehe Spanische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer).
Spanien
España
Escudo Selección Española de fútbol
Spitzname(n) La Selección,
La (Furia) Roja
VerbandReal Federación
Española de Fútbol
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor adidas
Trainer Vicente del Bosque, seit 2008
Kapitän Iker Casillas
Rekordtorschütze Raúl González Blanco und David Villa (je 44)
Rekordspieler Andoni Zubizarreta (126)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-CodeESP
FIFA-Rang 1. (1887 Punkte) (Stand: 2. Februar 2011)[1]
Bilanz
588 Spiele
333 Siege
139 Unentschieden
116 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Flag of Spain (1785-1873 and 1875-1931) Spanien Spanien 1:0 Dänemark Flag of Denmark Dänemark
(Brüssel, Belgien; 28. August 1920)
Höchster Sieg
Flag of the Second Spanish Republic Republik Spanien Spanien 13:0 Bulgarien Flag of Bulgaria Bulgarien
(Madrid, Spanien; 21. Mai 1933)
Höchste Niederlage
Flag of Italy (1861-1946) Italien 7:1 Spanien Flag of Spain (1785-1873 and 1875-1931) Spanien
(Amsterdam, Niederlande; 4. Juni 1928)
EnglandFlag of England England 7:1 Spanien Flag of the Second Spanish Republic Republik Spanien
(London, England; 9. Dezember 1931)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 13 (Erste: 1934)
Beste Ergebnisse Weltmeister 2010
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 8 (Erste: 1964)
Beste Ergebnisse Europameister 1964, 2008
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2009)
Beste Ergebnisse Dritter 2009
Olympische Sommerspiele

Silber 1920
(Stand: 9. Februar 2011)

Die spanische Fußballnationalmannschaft (span.: La Selección española de fútbol) ist die Auswahlmannschaft des spanischen Fußballverbandes Real Federación Española de Fútbol. Die Auswahl der Herren ist nach der FIFA-Weltrangliste derzeit die beste Nationalmannschaft der Welt. Spanien wurde 1964 und 2008 Europameister. 2010 wurde Spanien bei der WM in Südafrika erstmals Weltmeister. Die bis dahin beste Platzierung bei Weltmeisterschaften war der vierte Platz 1950.

Der Spitzname La Furia Roja bedeutet auf Deutsch die rote Furie, und entstand während der Olympischen Spiele 1920 in Antwerpen, bei denen die Spanier überraschend Silber holten.

Geschichte Bearbeiten

Frühe Jahre Bearbeiten

España Portugal (primeros atleticos internacionales) (cropped)

Spaniens erstes Spiel gegen Portugal, am 18. Dezember 1921 in Madrid.

Der Fußballsport erreichte Spanien im späten 19. Jahrhundert, vor allem aus den Britischen Inseln kommend. Am 21. März 1904 war Spanien zwar einer der insgesamt sieben europäischen Gründerstaaten der FIFA, da es jedoch zu dieser Zeit keinen nationalen Verband gab, wurde das Land bei der Gründung durch den Verein Madrid F.C., dem heutigen Real Madrid, vertreten.[2] Der spanische Dachverband Real Federación Española de Fútbol (dt.: Königlich-spanischer Fußballverband) wurde erst am 1. September 1913 ins Leben gerufen und im selben Jahr als Mitgliedsverband von der FIFA aufgenommen.

Eine Nationalmannschaft, angeführt von bekannten Spielern wie Zamora, Samitier oder Pichichi, wurde erstmals für die Teilnahme am Fußballturnier der Olympischen Spiele 1920 in Antwerpen zusammengestellt, wo das erste offizielle Länderspiel schließlich am 28. August 1920 in Brüssel gegen Dänemark über die Bühne ging. Das Match endete mit 1:0 für die Iberer und der erste Torschütze der Geschichte war Patricio Arabolaza vom Real Unión Irún. Obwohl man im Viertelfinale am späteren Goldmedaillengewinner Belgien scheiterte, verlief das Turnier positiv. Das nach der Disqualifikation der Tschechoslowakei organisierte Turnier um die Silbermedaille entschieden die Spanier durch Siege gegen Schweden, Italien und die Niederlande für sich und belegten somit bei ihrem ersten Antreten bei einem internationalen Turnier gleich den zweiten Rang. Die Mannschaft bekam aufgrund ihrer beherzten Spielweise den bis heute geläufigen Spitznamen la furia roja (dt.: die rote Furie).

Der erste Auftritt der spanischen Nationalmannschaft auf heimischen Boden fand am 7. Oktober 1921 in Bilbao gegen Belgien statt, die Selección gewann mit 2:0 und konnte sich damit für die Niederlage bei der Olympiade revanchieren. Bei den Sommerspielen 1924 und 1928 war Spanien erneut am Start, scheiterte jedoch in der Vorrunde bzw. im Viertelfinale jeweils an Italien. Eine historische Begegnung fand am 15. Mai 1929 in Madrid statt; Spanien traf auf das Nationalteam Englands, welches zu diesem Zeitpunkt noch nie ein Spiel gegen eine Mannschaft von außerhalb der Britischen Inseln verloren hatte. Die Begegnung endete mit 4:3 für die Iberer und begründete eine bis heute andauernde Rivalität.

Erste Weltmeisterschaftsteilnahme Bearbeiten

Nachdem die Spanier auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1930 verzichtet hatten, erfolgte das erste Antreten 1934 in Italien. Das Turnier war von Vorwürfen der Bestechung und Manipulation von Seiten des faschistischen Regimes unter Benito Mussolini überschattet und von diesen Kontroversen blieben auch die Spanier nicht verschont. Im Viertelfinale traf die Mannschaft auf die Gastgeber, und nachdem die erste Begegnung mit einem Unentschieden endete, kam es zu einem Wiederholungsspiel. Dieses war von zahlreichen umstrittenen Entscheidungen zugunsten der Italiener geprägt und endete mit einer 0:1-Niederlage der Selección. Bezeichnend ist, dass der Schiedsrichter dieser Begegnung, der Schweizer René Mercet, aufgrund seiner Leistung bei diesem Spiel, von seinem Landesverband lebenslänglich gesperrt wurde.[3][4] Der Spanische Bürgerkrieg, der im Juli 1936 ausbrach, führte dazu, dass die spanische Nationalmannschaft bis Anfang der 1940er Jahre keine Begegnung mehr bestritt.

Nachkriegszeit Bearbeiten

Die Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien war das erste internationale Turnier, an dem die Spanier nach den Wirren des spanischen Bürgerkriegs und des Zweiten Weltkriegs teilnahmen. Die Mannschaft, angeführt von bekannten Namen wie Ramallets, Molowny, Basora oder Zarra, konnte sich in der Vorrunde gegen die Teams aus Chile, den USA und England durchsetzen und erreichte so die Finalrunde. Dort schaffte die Auswahl zwar ein Unentschieden gegen den späteren Weltmeister Uruguay, doch es folgten Niederlagen gegen Schweden und Gastgeber Brasilien. Dies reichte letztlich für den vierten Endrang, bis zum heutigen Tag eine der besten Platzierungen der Spanier bei WM-Turnieren. 1954 und 1958 qualifizierte sich die Selección nicht für die Endrunde.

Debüt bei Europameisterschaften und Titelgewinn 1964 Bearbeiten

Im Juni 1954 trat der spanische Verband als eines der Gründungsmitglieder der UEFA, dem europäischen Kontinentalverband, bei. Die Teilnahme der Iberer an der ersten Fußball-Europameisterschaft fiel jedoch dem kalten Krieg zum Opfer. In der Runde der letzten Acht zog sich das Team, das angeführt von Stars wie di Stéfano, Gento, Suárez, del Sol oder Kubala als einer der Mitfavoriten galt, auf Geheiß der damaligen faschistischen Regierung unter General Franco zurück, obwohl die Spieler sich bereits auf dem Weg nach Moskau, wo man das Hinspiel gegen die Sowjetische Nationalmannschaft austragen sollte, am Flughafen in Madrid versammelt hatten. Die Sowjetunion, die im spanischen Bürgerkrieg die republikanischen Truppen unterstützt hatte und damit erklärter Feind der franquistischen Führung war, lehnte die von der spanischen Regierung geforderte Austragung auf neutralem Boden ab. Die beiden Spiele wurden von der UEFA mit jeweils 3:0 für die Mannschaft der UdSSR gewertet.[5]

Die Revanche, und zugleich einer der größten Erfolge der Selección, sollte nicht lange auf sich warten lassen. Im Jahr 1964 war ausgerechnet Spanien der Austragungsort der EM-Endrunde. Nachdem das von Erfolgscoach Villalonga trainierte Team, gespickt mit bekannten Namen wie Amancio, Iribar, del Sol, Suárez oder Pereda, im Halbfinale Ungarn bezwingen konnte, traf man am 21. Juni in Madrid gerade auf die Nationalmannschaft der Sowjetunion. Das Spiel endete mit 2:1 für die Gastgeber und bescherte der Selección ihren ersten großen Titelgewinn.

In den folgenden Jahren blieben Erfolge aus, selten konnten sich die Spanier für WM- oder EM-Endrunden qualifizieren, und wenn doch, so schied man bereits in der Vorrunde aus, wie bei den Weltmeisterschaften 1962, 1966 und 1978 oder der Europameisterschaft 1980.

Heim-WM 1982 Bearbeiten

Eine der größten Enttäuschungen der Geschichte der spanischen Nationalmannschaft war die Weltmeisterschaft 1982 im eigenen Land. Mit großer Euphorie wurde das Turnier erwartet, hatte das Land doch gerade erst politischen Isolationismus und Diktatur verwunden und die Transition hin zu einer Demokratie geschafft. Man wollte sich der Welt von der besten Seite zeigen, doch auf sportlicher Ebene glückte dies nicht. Schon in der ersten Gruppenphase hatten die von José Santamaría trainierten Spanier große Probleme, erreichte man doch im Auftaktspiel gegen Außenseiter Honduras nur ein 1:1. Zwar glückte gegen den vermeintlich schwersten Gruppengegner Jugoslawien ein 2:1-Sieg, doch gegen Nordirland verlor man mit 0:1 und erreichte nur mit Mühe die zweite Gruppenphase. Dort verlor man gleich das Auftaktspiel gegen Deutschland und erreichte auch gegen England nur ein Remis, wodurch die Spanier als Gruppenletzter aus dem Turnier ausschieden.

Vizeeuropameisterschaft 1984 Bearbeiten

Die enttäuschende WM 1982 hatte zu einem Umbruch geführt, als neuer Trainer wurde der altgediente Miguel Muñoz, der schon 1969 die Nationalmannschaft betreut hatte, verpflichtet. Die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 1984 gestaltete sich sehr schwierig. Spanien und die Niederlande waren am letzten Spieltag punktgleich, doch hatten die Holländer ein weitaus besseres Torverhältnis. Als die Selección schließlich am 21. Dezember 1983 in Sevilla auf Malta traf, brauchte die Mannschaft nicht nur einen Sieg, sondern musste mit elf Toren Vorsprung gewinnen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren, was nahezu unmöglich schien. Das Spiel begann nicht gut für die Iberer, man vergab gleich in der zweiten Minute einen Elfmeter, bekam nach der 1:0-Führung schnell den Ausgleich und konnte bis zur Halbzeitpause lediglich einen 3:1-Vorsprung erzielen. In der zweiten Spielhälfte spielte Spanien aber einen furiosen Offensivfußball und konnte in der 83. Minute, durch Juan Señor, das entscheidende 12:1 erzielen und damit die Qualifikation doch noch sichern. Das Spiel ging trotz des schwachen Gegners Malta in die Geschichte des spanischen Fußballs ein. Nach der Enttäuschung über das frühe Ausscheiden bei der WM im eigenen Land konnte sich wieder Begeisterung für die heimische Nationalelf entfachen.

Die Endrunde sollte sich ebenfalls positiv für die Iberer gestalten. In der Vorrundengruppe setzte sich die Auswahl, nach zwei Unentschieden gegen Rumänien und Portugal, im entscheidenden Match mit 1:0 gegen Deutschland durch und zog damit als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dort traf man auf das vom aufstrebenden Michael Laudrup angeführte Überraschungsteam Dänemark. In einer sehr engen Begegnung konnten sich die Spanier im Elfmeterschießen mit 5:4 durchsetzen und zogen somit ins Finale ein, wo man auf Gastgeber Frankreich traf. Das Endspiel gestaltete sich lange offen, erst ein fataler Fehler von Spaniens Torwart Luis Arconada, der bis dahin ein sehr starkes Turnier gespielt hatte, führte zu Frankreichs Führung. Einen direkten Freistoß von Michel Platini ließ Arconada durch die Hände gleiten und im Zeitlupen-Tempo rollte der Ball über die Linie. Die 1:0-Führung für Frankreich erlaubte bei noch stärkerer Offensivbemühungen der Spanier nun Konterchancen. In der 90. Minute entschied dann ein solcher Gegenstoß durch Linksaußen Bruno Bellone das Finale in Paris zu Gunsten der Gastgeber.

Der Viertelfinalfluch (1986–2008) Bearbeiten

Bei der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko präsentierten sich die Spanier trotz einer 0:1-Auftaktniederlage gegen Brasilien erneut stark, erreichten nach Siegen gegen Nordirland und Algerien das Achtelfinale und trafen dort auf die hoch eingeschätzten Dänen, die zuvor im Turnier mit sehenswerten Fußball gegen Schottland, Uruguay und Deutschland siegreich blieben. Die Spanier konnten sich jedoch gegen die skandinavischen Geheimfavoriten klar mit 5:1 durchsetzen. Mann des Spieles war Real Madrids Jungstar Emilio Butragueño, der vier Tore beisteuerte. Als man im Viertelfinale auf Belgien traf, galten die Iberer aufgrund ihres furiosen Auftritts eine Runde zuvor als Favorit, das Spiel endete jedoch mit 1:1. Im Elfmeterschießen hielt der belgische Keeper Jean-Marie Pfaff, der schon während der regulären Spielzeit die spanischen Angreifer zur Verzweiflung brachte, den fünften Strafstoß der Iberer und warf damit die Spanier aus dem Turnier. Dies sollte nicht die letzte große Enttäuschung in einem Viertelfinale bleiben. Bei der Weltmeisterschaft 1994 scheiterten die Spanier in der Runde der letzten Acht an Italien. Zwar lieferte die Selección ein starkes Spiel, erarbeitete sich zahlreiche Chancen, doch ein Last-Minute-Treffer von Roberto Baggio besiegelte eine 1:2-Niederlage. Nur zwei Jahre später, bei der Europameisterschaft 1996, war erneut im Viertelfinale Endstation. Diesmal scheiterte man nach einem Spiel, in dem man den Gegner über weite Strecken beherrschte, im Elfmeterschießen gegen Gastgeber England. Nach einer enttäuschenden Weltmeisterschaft 1998, bei der man bereits in der Vorrunde ausschied, folgte bei der EM 2000 und WM 2002 wieder jeweils im Viertelfinale das Aus. Während Spaniens Rekordtorschütze Raúl beim kontinentalen Turnier einen Elfmeter kurz vor Schluss vergab, der den Ausgleich gegen Frankreich bedeutet hätte, scheiterte die Auswahl bei der WM zwei Jahre später erst im Elfmeterschießen am Gastgeber Südkorea. Besonders bitter für die Spanier war, dass ihnen zwei reguläre Tore gegen die Asiaten aberkannt wurden. Dies führte zu starker Kritik in den spanischen Medien, die, ähnlich wie auch die Italiener, ihre Nationalmannschaft als Opfer einer Schiedsrichtermanipulation zu Gunsten des Ausrichters Südkorea sahen. Die Tatsache, dass die Selección so häufig, und oftmals auch unglücklich, in der Runde der letzten Acht ausschied, führte dazu, dass von einem regelrechten Viertelfinalfluch (span.: la maldición de cuartos de final) gesprochen wurde.

Europameistertitel 2008 Bearbeiten

Euro 2008 em-stadion wals-siezenheim 8

Vorrundenspiel gegen Griechenland

Spain Euro 08 celebration 3

Spanische Spieler mit dem Pokal bei der EM-Feier 2008.

Die Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz gestaltete sich für Spanien unerwartet schwierig. Das von Luis Aragonés trainierte Team, das schon aufgrund des Achtelfinalausscheidens gegen Frankreich in der WM-Endrunde 2006 in der Kritik stand, verlor zu Beginn die Auswärtsspiele gegen Schweden und Nordirland, weshalb man lange nur auf dem dritten Rang war, der nicht zur Endrundenqualifikation gereicht hätte. Das Team erreichte allerdings in den letzten 9 Begegnungen durch ihre Spieltaktik Tiqui-taca 8 Siege bei nur einem Unentschieden und beendete somit ihre Gruppe letztlich als Erstplatzierter, 2 Punkte vor Schweden.

Bei der Endrunde selbst konnten sich die Spanier in ihrer Vorrundengruppe mit Siegen gegen Russland, Schweden und Griechenland auf Platz 1 für das Viertelfinale qualifizieren, wo man auf den amtierenden Weltmeister Italien traf. Das Spiel, das von großer Vorsicht beider Mannschaften geprägt war, endete 0:0. Im entscheidenden Elfmeterschießen parierte Spaniens Tormann Casillas zwei Strafstöße, während sein Gegenüber Buffon nur einen Schuss hielt, womit der Viertelfinalfluch gebrochen war. Im Halbfinale folgte ein klarer 3:0 Erfolg gegen Russland. Im Endspiel besiegten die Spanier Deutschland durch ein Tor von Fernando Torres mit 1:0 und eroberten so ihre zweite kontinentale Trophäe.

Im Anschluss an den EM-Titel schob sich die Selección erstmals in der Geschichte auf den ersten Platz in der FIFA-Weltrangliste.

Weltmeistertitel 2010 Bearbeiten

World Cup celebration - 2

Parade zur Feier des Weltmeistertitels 2010 in Madrid.

Vicente del Bosque - Teamchef Spain (03)

Vicente del Bosque führte die spanische Nationalmannschaft zu ihrem ersten Weltmeistertitel.

Der Europameistertitel sollte nicht der letzte Erfolg dieser Spielergeneration bleiben. Zwar beendete eine 0:2 Halbfinalniederlage gegen die USA im Konföderationen-Pokal 2009 eine Rekordserie von 15 Siegen in Folge sowie 35 Spielen ohne Niederlage, doch mit zehn Siegen in zehn Spielen qualifizierte sich die Mannschaft souverän für die WM-Endrunde und galt als einer der Favoriten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010.

Im ersten Spiel gegen die Schweiz konnte die Mannschaft aber ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden und verlor trotz drückender Überlegenheit erstmals ein Länderspiel gegen die Schweiz durch ein 0:1. Für die Schweiz blieb es das einzige Tor und der einzige Sieg bei der WM. In den folgenden Spielen konnte sich Spanien aber kontinuierlich steigern, da auch EM-Torschützenkönig David Villa an seine EM-Form anknüpfen konnte und insgesamt fünf Tore erzielte. Als Gruppensieger traf Spanien im Achtelfinale auf den Nachbarn Portugal, der mit 1:0 besiegt wurde. Mit diesem Ergebnis gewann Spanien auch die beiden folgenden Spiele gegen Paraguay und Deutschland und traf im Finale auf die bis dahin in sechs Spielen siegreichen Niederlande.

In einem mit sieben gelben sowie einer gelb-roten Karte für die Niederländer und fünf gelben Karten für die Spanier sehr hart geführten Spiel waren die Iberer zwar über weite Strecken die dominierende Mannschaft, sie konnten dies aber erst in der 116. Minute zum 1:0-Endstand durch Andres Iniesta umsetzen. Damit konnte Spanien erstmals und als achtes Land insgesamt, den WM-Titel holen.

Dabei stellte Spanien mehrere Rekorde auf:

  • Erstmals wurde ein europäisches Land auf dem Gebiet einer anderen Konföderation Weltmeister. Bisher war dies nur Brasilien in Europa (1958), Nord- und Mittelamerika (1970 und 1994) und Asien (2002) sowie Argentinien in Nord- und Mittelamerika (1986) gelungen.
  • Erstmals wurde ein Land nach einer Niederlage im ersten Spiel Weltmeister
  • Erstmals wurde ein Land mit vier 1:0-Siegen in der K.-o.-Runde Weltmeister
  • Mit 8 Toren in 7 Spielen wurde die bisherige Negativmarke von 11 Toren für den WM-Titel unterboten
  • Mit 1,14 Toren pro Spiel wurde auch in dieser Beziehung ein neuer Minusrekord aufgestellt (bisher 1,57 Tore/Spiel durch Brasilien 1994)
  • Mit nur 2 Gegentoren stellte Spanien den Rekord von Frankreich (1998) und Italien (2006) ein.
  • Vicente del Bosque ist mit 59 Jahren nun der älteste Trainer eines Weltmeisterteams und übertraf damit Helmut Schön, der 1974 beim zweiten WM-Titel Deutschlands 58 Jahre und 296 Tage alt war.
  • Iker Casillas ist durch seinen gegen Paraguay gehaltenen Elfmeter der erste Torhüter, der bei 2 WM-Turnieren einen Elfmeter halten konnte. Zuvor hatte er 2002 gegen Irland einen Elfmeter gehalten.

Ferner wurde Iker Casillas als bester Torhüter mit dem Goldenen Handschuh und David Villa als drittbester Spieler mit dem Bronzenen Ball ausgezeichnet. Villa belegte in der Liste der besten Torschützen torgleich mit Thomas Müller den zweiten Platz und erhielt den "Silbernen Schuh".

Aufstellung der spanischen Mannschaft im WM-Finale:

Iker Casillas Captain sportsSergio Ramos, Gerard Piqué, Carles Puyol, Joan CapdevilaSergio Busquets, Xabi Alonso (87. Cesc Fàbregas) – Andrés Iniesta, Xavi, Pedro (60. Jesús Navas) – David Villa (106. Fernando Torres)

Nach dem WM-Sieg verbesserte sich die Mannschaft auf Platz 1 in der FIFA-Weltrangliste mit dem höchsten bis dahin erreichten Wert von 1.883 Punkten. Im November 2010 wurde Spanien dann mit 1.920 Punkten gelistet.

Turnierteilnahmen Bearbeiten

Legende

  • S = Siege
  • U = Unentschieden
  • N = Niederlagen

Teilnahme an Weltmeisterschaften Bearbeiten

Spanien konnte sich bislang dreizehn Mal für eine WM-Endrunde qualifizieren. Bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika 2010 wurde die spanische Mannschaft erstmals Weltmeister.

Jahr Gastgeber Ergebnis S U N Tore
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien Viertelfinale 1 1 1 04:03
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien 4. Platz 3 1 2 10:12
1954 Schweiz nicht qualifiziert
1958 Schweden nicht qualifiziert
1962 Chile Vorrunde 1 0 2 02:03
1966 England Vorrunde 1 0 2 04:05
1970 Mexiko nicht qualifiziert
1974 BR Deutschland nicht qualifiziert
1978 Argentinien 1. Finalrunde 1 1 1 02:02
1982 Spanien 2. Finalrunde 1 2 2 04:05
1986 Mexiko Viertelfinale 3 1 1 11:04
1990 Italien Achtelfinale 2 1 1 06:04
1994 Vereinigte Staaten Viertelfinale 2 2 1 10:06
1998 Frankreich Vorrunde 1 1 1 08:04
2002 Südkorea und Japan Viertelfinale 3 2 0 10:05
2006 Deutschland Achtelfinale 3 0 1 09:04
2010 Südafrika Weltmeister 6 0 1 08:02

Teilnahme an Europameisterschaften Bearbeiten

Die spanische Nationalmannschaft nahm bisher acht Mal an EM-Endrunden teil. 1964 konnte die Auswahl im eigenen Land den ersten Titelgewinn feiern, ein Erfolg der 2008 in Österreich und der Schweiz wiederholt werden konnte. 1984 erreichten die Spanier das Finale, scheiterten jedoch dort an Gastgeber Frankreich.

Jahr Gastgeber Ergebnis S U N Tore
1960 Frankreich disqualifiziert
1964 Spanien Europameister 2 0 0 04:2
1968 Italien nicht qualifiziert
1972 Belgien nicht qualifiziert
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert
1980 Italien Vorrunde 0 1 2 02:4
1984 Frankreich 2. Platz 1 3 1 04:5
1988 Deutschland Vorrunde 1 0 2 03:5
1992 Schweden nicht qualifiziert
1996 England Viertelfinale 1 3 0 04:3
2000 Niederlande und Belgien Viertelfinale 2 0 2 07:7
2004 Portugal Vorrunde 1 1 1 02:2
2008 Schweiz und Österreich Europameister 5 1 0 12:3

Teilnahme an Olympischen Fußballturnieren für A-Nationalmannschaften Bearbeiten

Die Olympischen Spiele 1920 waren der erste offizielle Auftritt der spanischen Nationalmannschaft. Gleich beim Debüt gewanne die Mannschaft die Silbermedaille. Zwar holte Spanien in den folgenden Turnieren noch zwei weitere Medaillen, nämlich Gold 1992 und Silber 2000, doch erstmals ab 1952 nahmen nicht mehr die A-Nationalmannschaften der westlichen Länder teil, sondern Amateurteams oder, seit 1992, U-23-Auswahlen.

Jahr Gastgeber Ergebnis S U N Tore
1908 London nicht teilgenommen
1912 Stockholm nicht teilgenommen
1920 Antwerpen Silbermedaille 4 0 1 9:5
1924 Paris Vorrunde 0 0 1 0:1
1928 Amsterdam Viertelfinale 1 1 1 9:9
1936 Berlin nicht teilgenommen
1948 London nicht teilgenommen

Teilnahme am Konföderationen-Pokal Bearbeiten

Für den seit 1997 von der FIFA organisierten Konföderationen-Pokal konnte sich Spanien durch den EM Titel 2008 erstmals qualifizieren und erreichte beim Turnier 2009 schließlich den dritten Platz. Als Weltmeister ist Spanien zudem für 2013 qualifiziert.

Jahr Gastgeber Ergebnis S U N Tore
1997–2005 nicht qualifiziert
2009 Südafrika 3. Platz 4 0 1 11:4
2013 Brasilien qualifiziert

Titel Bearbeiten

Ehrungen

Aktueller Kader Bearbeiten

Casillas Spain vs England cropped

Kapitän Iker Casillas von Real Madrid

Xavi Hernández - 001

Xavi vom FC Barcelona

Folgende Spieler standen im Kader für das Testspiel gegen Kolumbien (1:0) am 9. Februar 2011 in Madrid. Cesc Fábregas muuste das Länderspiel verletzungsbedingt absagen.

Spiele + Tore Stand: 9. Februar 2011

0#0 Pos. Player Date of birth (age) Caps Goals Club
GK Iker Casillas (C)Captain sports 20 May 1981 (1981-05-20) (age 36) 117 0 Flagge SpaniensFlag of Spain Real Madrid
GK Víctor Valdés 14 January 1982 (1982-01-14) (age 35) 3 0 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Barcelona
GK Pepe Reina 31 August 1982 (1982-08-31) (age 35) 21 0 Flagge EnglandsFlag of England FC Liverpool
DF Raúl Albiol 4 September 1985 (1985-09-04) (age 32) 24 0 Flagge SpaniensFlag of Spain Real Madrid
DF Gerard Piqué 2 February 1987 (1987-02-02) (age 30) 30 4 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Barcelona
DF Carlos Marchena 31 July 1979 (1979-07-31) (age 38) 67 2 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Villarreal
DF Joan Capdevila 3 February 1978 (1978-02-03) (age 39) 57 4 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Villarreal
DF Sergio Ramos 30 March 1986 (1986-03-30) (age 31) 73 5 Flagge SpaniensFlag of Spain Real Madrid
DF Álvaro Arbeloa 17 January 1983 (1983-01-17) (age 34) 21 0 Flagge SpaniensFlag of Spain Real Madrid
MF Andrés Iniesta 11 May 1984 (1984-05-11) (age 33) 55 9 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Barcelona
MF Xavi 25 January 1980 (1980-01-25) (age 37) 99 8 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Barcelona
MF Xabi Alonso 25 November 1981 (1981-11-25) (age 35) 82 9 Flagge SpaniensFlag of Spain Real Madrid
MF Sergio Busquets 16 July 1988 (1988-07-16) (age 29) 27 0 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Barcelona
MF David Silva 8 January 1986 (1986-01-08) (age 31) 45 11 Flagge EnglandsFlag of England Manchester City
MF Santi Cazorla 13 December 1984 (1984-12-13) (age 32) 30 2 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Villarreal
MF Jesús Navas 21 November 1985 (1985-11-21) (age 31) 12 1 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Sevilla
FW David Villa 3 December 1981 (1981-12-03) (age 35) 71 44 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Barcelona
FW Fernando Torres 20 March 1984 (1984-03-20) (age 33) 83 26 Flagge EnglandsFlag of England FC Chelsea
FW Pedro 28 July 1987 (1987-07-28) (age 30) 12 1 Flagge SpaniensFlag of Spain FC Barcelona
FW Fernando Llorente 26 February 1985 (1985-02-26) (age 32) 14 7 Flagge SpaniensFlag of Spain Athletic Bilbao


Name Nationalität Amtsantritt Vertrag bis
Trainer
Vicente del Bosque Flag of Spain Spanien Spanier 17.07.2008 2012

Rekordspieler und -trainer Bearbeiten

Einsätze für Spanien Bearbeiten

Stand: 11. Februar 2011

Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Andoni Zubizarreta 126 1985–1998
02. Iker Casillas 117 2000–0000
03. Raúl 102 1996–2006
04. Xavi 99 2000–0000
05. Carles Puyol 94 2000–0000
06. Fernando Hierro 89 1989–2002
07. Fernando Torres 83 2003–0000
08. Xabi Alonso 82 2003–0000
09. José Antonio Camacho 81 1975–1988
10. Rafael Gordillo 75 1978–1988

Tore für Spanien Bearbeiten

David Villa Welcome (cropped)

Rekordtorschütze David Villa

Stand: 9. Februar 2011

Rang Name Tore Einsätze Zeitraum
01. David Villa 44 71 2005–0000
01. Raúl 44 102 1996–2006
03. Fernando Hierro 29 89 1989–2002
04. Fernando Morientes 27 47 1998–2007
05. Emilio Butragueño 26 69 1984–1992
05. Fernando Torres 26 83 2003–0000
07. Julio Salinas 23 56 1986-1996
08. Alfredo Di Stéfano 23 31 1957-1961
09. Michel 21 66 1985–1992
10. Zarra 20 20 1945–1951

Trainer Bearbeiten

Der Nationaltrainer (span.: Seleccionador Nacional) wird vom spanischen Verband RFEF ernannt. In den frühen Jahren der Nationalmannschaft übernahm zumeist nicht ein Trainer die Auswahl, sondern ein Komitee aus bis zu acht Teamchefs. Der Nationaltrainer mit der längsten Amtszeit ist bislang László Kubala, der es von 1969 bis 1980 auf 68 Begegnungen brachte. Die meisten Siege erreichte Luis Aragonés unter dessen Führung die Seleccíon 38 Spiele gewinnen konnte.

Nationaltrainer mit mehr als 20 Länderspielen:

Stand: 9. Februar 2011[6]

Name Spiele S U N Erstes Spiel Letztes Spiel
Kubala, LászlóLászló Kubala 68 31 21 16 15. Oktober 1969 18. Juni 1980
Muñoz, MiguelMiguel Muñoz 63 32 16 15 26. März 1969 17. Juni 1988
Clemente, JavierJavier Clemente 62 36 20 6 09. September 1992 05. September 1998
Aragonés, LuisLuis Aragonés 54 38 12 4 18. August 2004 29. Juni 2008
Camacho, José AntonioJosé Antonio Camacho 44 28 9 7 23. September 1998 23. Juni 2002
del Bosque, VicenteVicente del Bosque 40 35 1 4 20. August 2008 (Stand: 09. Februar 2011)
Suárez, LuisLuis Suárez 27 15 4 8 14. September 1988 17. April 1991
Santamaría, JoséJosé Santamaría 24 10 8 6 24. September 1980 05. Juli 1982
Mateos, José MaríaJosé María Mateos 23 16 3 4 30. April 1922 21. Mai 1933
Sáez, IñakiIñaki Sáez 23 15 6 2 21. August 2002 20. Juni 2004
Villalonga, JoséJosé Villalonga 22 9 5 8 01. November 1962 20. Juli 1966

Länderspiele Bearbeiten

Die Ergebnisse der letzten 10 Länderspiele sind jeweils aus Sicht von Spanien wiedergegeben. Siege sind grün, Unentschieden gelb, Niederlagen rot hinterlegt. Bei Spielen außerhalb Spaniens ist zusätzlich zum Austragungsort das Gastgeberland (per offiziellem FIFA-Kürzel) in Klammern angegeben.

Datum Ergebnis Gegner Stadion Austragungsort Anlass Torschützen
03.07.2010 1:0 Flag of Paraguay Paraguay Ellis-Park-Stadion Johannesburg (RSA) WM-Viertelfinale Villa (83.)
07.07.2010 1:0 DeutschlandFlag of Germany Deutschland Moses-Mabhida-Stadion Durban (RSA) WM-Halbfinale Puyol (73.)
11.07.2010 1:0 n.V. NiederlandeFlag of the Netherlands Niederlande Soccer City Johannesburg (RSA) WM-Finale Iniesta (116.)
11.08.2010 1:1 Flag of Mexico Mexiko Estadio Azteca Mexiko-Stadt (MEX) Testspiel Silva (90.); Hernández (12.)
03.09.2010 4:0 Flag of Liechtenstein Liechtenstein Rheinpark-Stadion Vaduz (LIE) EM-Qualifikation Torres (18./54.), Villa (26.), Silva (62.)
07.09.2010 1:4 Flag of Argentina Argentinien Estadio Monumental Buenos Aires (ARG) Testspiel Llorente (84.); Messi (11.), Higuaín (14.), Tévez (35.), Agüero (90.)
08.10.2010 3:1 Flag of Lithuania Litauen Estadio Helmántico Salamanca EM-Qualifikation Llorente (47./56.), Silva (79.); Šernas (54.)
12.10.2010 3:2 Flag of Scotland Schottland Hampden Park Glasgow (SCO) EM-Qualifikation Villa (44./P), Iniesta (55.), Llorente (79.); Naismith (58.), Piqué (66./ET)
17.11.2010 0:4 Flag of Portugal Portugal Estádio da Luz Lissabon (POR) Testspiel Martins (45.), Postiga (49.), Postiga (68.), Almeida (92.)
09.02.2011 1:0 Flag of Colombia Kolumbien Estadio Santiago Bernabéu Madrid Testspiel Silva (86.)
25.03.2011  : TschechienFlag of the Czech Republic Tschechien Estadio Nuevo Los Cármenes Granada EM-Qualifikation
29.03.2011  : Flag of Lithuania Litauen (LTU) EM-Qualifikation
10.08.2011  : Flag of Italy Italien Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand (ITA) Testspiel
06.09.2011  : Flag of Liechtenstein Liechtenstein EM-Qualifikation
07.10.2011  : TschechienFlag of the Czech Republic Tschechien (CZE) EM-Qualifikation
11.10.2011  : Flag of Scotland Schottland EM-Qualifikation

Siehe auch Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Februar 2011. Abgerufen am 2. Februar 2011
  2. Geschichte der FIFA - Gründung. In: FIFA. Abgerufen am 30. Mai 2010 (deutsch).
  3. Die schwarze Liste. In: ballesterer fm. 1. Juni 2006, abgerufen am 30. Mai 2010 (deutsch).
  4. WM-Historie: Highlights ohne Ende. In: Stern. 21. Juni 2006, abgerufen am 30. Mai 2010 (deutsch).
  5. Als Spanien und Russland fast die EM sprengten. In: Der Spiegel. 21. Juni 2006, abgerufen am 30. Mai 2010 (deutsch).
  6. http://futbol.sportec.es/main.asp?des=seleccion/main.htm%20sportec.es
als:Spanische Fussballnationalmannschaft der Männer

an:Selección de fútbol d'Espanya

arz:فريق اسبانيا لكورة القدم ast:Seleición masculina de fútbol d'España az:İspaniya milli futbol komandası


bn:স্পেন জাতীয় ফুটবল দল


cy:Tîm pêl-droed cenedlaethol Sbaen da:Spaniens fodboldlandshold en:Spain national football team

es:Selección de fútbol de España


ext:Seleción de fubu española




hy:Իսպանիայի ֆուտբոլի ազգային հավաքական

it:Nazionale di calcio della Spagna ja:サッカースペイン代表 jv:Tim nasional bal-balan Spanyol

kk:Испания ұлттық футбол құрамасы

ku:Xola Spanî ya Futbolê

lb:Spuenesch Foussballnationalequipe


ml:സ്പെയിൻ ഫുട്ബോൾ ടീം mn:Испанийн хөлбөмбөгийн үндэсний шигшээ баг mr:स्पेन फुटबॉल संघ

mt:Tim nazzjonali tal-futbol ta' Spanja



ru:Сборная Испании по футболу sh:Fudbalska reprezentacija Španije






wuu:西班牙国家足球队

zh-min-nan:Se-pan-gâ kok-ka kha-kiû-tūi


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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