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SpVgg Bayern Hof e.V.
SpVgg Bayern Hof.svg
Vereinsdaten
Gründung 01. Juni 1910 / 1. Juli 2005
Adresse/
Kontakt
SpVgg Bayern Hof e.V.
Oelsnitzer Str. 101
95028 Hof
Tel.: (09281) 7325-0 /-15
Fax: (09281) 7325-16
1.Vorsitzender Reiner Denzler
Vereinsfarben gelb-schwarz
Fußball-Abteilung
Spielklasse Fußball-Bayernliga
Spielstätte Stadion Grüne Au
(20.000 Plätze, davon 2.150 überdachte Sitzplätze)
Chef-Trainer Andreas Singer
Spielkleidung
Trikot linker Arm.png Trikot Brust.png Trikot rechter Arm.png
Trikot Hose.png
Trikot Stutzen.png
Erste Wahl
Trikot linker Arm.png Trikot Brust.png Trikot rechter Arm.png
Trikot Hose.png
Trikot Stutzen.png
Zweite Wahl
Vereinserfolge Aufstieg in die Oberliga Süddeutschland 1959
Süddeutscher Regionalligameister 1968
Aufstiegsrunde zur Bundesliga 1967, 1968 und 1972
Saison 2006/07 12. Platz (Bayernliga)
Internet
Homepage www.bayern-hof.de
E-Mail info@bayern-hof.de

Die SpVgg Bayern Hof ist ein Sportverein aus Hof an der Saale, der am 1. Juli 2005 durch Fusion von FC Bayern Hof 1910 und SpVgg Hof 1893 entstanden ist. Hauptsportart ist Fußball, daneben gibt es eine Box- und eine Sängerabteilung (vom FC Bayern), sowie Abteilungen für Leichtathletik und Damen-Gymnastik (von der SpVgg).

Geschichte Bearbeiten

SpVgg Hof Bearbeiten

Die SpVgg Hof (im Volksmund "Spotzer" genannt) war bei ihrer Gründung als Fußballabteilung des Turnvereins Hof im Jahr 1893 die erste vereinsmäßig organisierte Fußballmannschaft in Oberfranken. Ab 1924 existierte sie als eigenständiger Verein, der ab 1926 auch eine Leichtathletikabteilung, sowie in jüngerer Zeit eine für Damengymnastik umfasste. Die Handballabteilung wurde 1990 aufgelöst.

Die Fußballer konnten zweimal, 1921 und 1929, den Aufstieg in die damals höchste Spielklasse erreichen, diese jedoch nie lange erhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der größte Erfolg die Qualifikation zur Bayernliga 1966, der allerdings ebenfalls der direkte Wiederabstieg folgte.

FC Bayern Hof Bearbeiten

Der FC Bayern Hof wurde am 1. Juni 1910 unter dem Namen Ballspielclub Hof gegründet, ab 1911 hieß er Britannia Hof. 1913 erfolgte die Vereinigung erst mit FC Roland Hof, etwas später mit FC Phönix Hof. Als England 1914 zum Kriegsgegner Deutschlands wurde, änderte man den Namen in FC Bayern Hof. Gerade jener nur so kurze Zeit gültige Vereinsname wird seit einigen Jahren von den Fans wieder aufgegriffen, die ihre Mannschaft auch mit "Britannia"-Rufen anfeuern.

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Bayern Hof bald zu den erfolgreichsten Fußballteams in Nordbayern, die so genannte Panzer-Elf (nach ihrem Torjäger Karl Panzer) stieg 1927 in die damals höchste Spielklasse, die Bezirksliga Nordbayern, auf und konnte u. a. in der Saison 1929/30 beide Punktspiele gegen den 1.FC Nürnberg gewinnen.

1945 nahm man den Spielbetrieb in der Bezirksliga I Oberfranken wieder auf, der erneute Sprung in die Erstklassigkeit (damals die Oberliga Süddeutschland) gelang 1959, diese Klasse konnte bis zur Einführung der Bundesliga 1963 gehalten werden. In jenen Jahren gastierten fast alle heutigen süddeutschen Proficlubs auf der Grünen Au und mussten nicht selten ohne Punkte die Heimreise antreten. Der größte Tag war wohl der 5:0-Auswärtssieg beim Namensvetter in München an der Grünwalder Straße 1961/62. Ab 1963 war der FC Bayern Hof in der Regionalliga Süd zuhause, deren Meistertitel 1968 errungen werden konnte. In diesem Jahr, sowie nach den zweiten Plätzen 1967 und 1972 nahm er an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil. Aus der 1974 ins Leben gerufenen Zweiten Bundesliga Süd stieg die Mannschaft 1978 in die Bayernliga ab, weil sie um einen einzigen Punkt schlechter war als der KSV Baunatal. Der direkte Wiederaufstieg misslang, und 1980 folgte gar der Absturz in die Landesliga und in den folgenden Jahren ein Dasein als "Fahrstuhlmannschaft". In der zweiten Hälfte der 90er Jahre hatte sich der FC Bayern Hof wieder in der Bayernliga etabliert, ist aber vor allem infolge einiger unglücklicher Entscheidungen bei der Besetzung des Traineramtes im Sommer 2004 erneut in die Landesliga Nordbayern abgestiegen. Nach Platz 2 hinter dem Würzburger FV 2005 verlor der FC Bayern Hof ein Ausscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bayernliga gegen die SpVgg Ansbach mit 1:2.

Spielstätten Bearbeiten

Das Stadion Grüne Au, am Ostrand Hofs im Viertel Fabrikvorstadt gelegen, entstand auf einem Gelände, das der FC Bayern Hof 1913 pachtete und 1930 käuflich erwarb. Seit 1980 ist es Eigentum der Stadt Hof. Es handelt sich um ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn, das Spielfeld ist auf drei Seiten von Erdwällen mit Stehrängen umgeben, in der Mitte der Hauptgeraden unterbrochen durch das Gebäude mit Umkleideräumen, Geschäftsstelle etc., an das sich linker Hand die so genannte Neue Tribüne mit 800 überdachten Sitzplätzen anschließt, welche die Stehplätze überragt. An der Gegengerade befindet sich die ebenfalls überdachte Holztribüne mit 1.335 Plätzen auf Sitzbänken. Der offizielle Zuschauerrekord datiert vom 22. Mai 1968 beim Bundesliga-Aufstiegsrundenspiel gegen Rot-Weiss Essen mit 19.100 Besuchern. Heute liegt der Zuschauerschnitt in der fünften Liga bei knapp 1.000.

Die ursprüngliche Spielstätte der SpVgg Hof lag im Bereich der heutigen Jahn- und Fröbelstraße, musste jedoch in den 30er Jahren dem Ausbau der Jahnstraße als neue Ausfallstraße der Stadt nach Westen weichen. 1933 wurde das neue Sportgelände an der Ossecker Straße eingeweiht, es ist seit 1982 als Hans-Peters-Stadion im Eigentum der Stadt Hof und bietet alle notwendigen Anlagen für Leichtathletikveranstaltungen, sowie eine überdachte Tribüne. Außerdem finden hier in der Regel die Spiele der Reserve- und Jugendmannschaften der SpVgg Bayern Hof statt.

WeblinksBearbeiten

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