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Der gemeinnützige Verein Sharety e.V. wurde 2008 in Frankfurt am Main gegründet und hat die nachhaltige weltweite Förderung von Hilfsprojekten zum Ziel, die die Lebensumstände von Kindern verbessern.


Ziele Bearbeiten

Schwerpunkt ist das bereits seit 2002 ausgetragene Sharety-Projekt kinderwelten in Kooperation mit dem Impfstoffhersteller Sanofi Pasteur MSD. In diesem Rahmen wurde 2007 erstmalig unter dem Motto „Teilen lohnt sich“ im Rahmen der Sharety Gala der kinderwelten Sharety Award verliehen, bei dem die Ausschüttung von insgesamt 50.000 € an die teilnehmenden deutschen Schulen und an deren jeweilige Hilfsprojekte im Mittelpunkt stand. Mit dem Geld wurden so einerseits beispielsweise AIDS-Waisen in Uganda und Kenia und der Auf- und Ausbau von Schulen und Kinderheimen in Südamerika finanziert, andererseits aber auch ein Solidaritätsfonds für sozial schwache Kinder an einer teilnehmenden Schule in Deutschland eingerichtet. Der kinderwelten Sharety Award soll von nun an jährlich vergeben werden.


Netzwerk Bearbeiten

2002 wurde mit der Frankfurter Organisation Propheten das erste Sharety-Netzwerk gegründet. Propheten arbeitet dabei ausschließlich und unentgeltlich als Mittler und Berater zwischen den Initiatoren verschiedener Hilfsprojekte und Unternehmen, die diese fördern oder finanzieren möchten. Dabei steht vor allem die nachhaltige weltweite Bildungsförderung und Armutsbekämpfung von Kindern im Mittelpunkt. Propheten begreift sich als ein Netzwerk der guten Taten.

Sharety

Sharety – nicht zu verwechseln mit Charity – steht für die Philosophie des Teilens. Es ist eine Kreation aus den englischen Wörtern to share (teilen) und charity (Wohltätigkeit) Es bildet die Keimzelle einer werthaltigen Kommunikation innerhalb des ethischen Marketing. Sharety ist ein Element der Good Economy. Diese ist darauf ausgerichtet, den sozioökonomischen Ungleichgewichten in unserer Ge-sellschaft entgegenzuwirken. Die Hypothese geht von einer derzeitigen Spaltung zwischen dem sozialen und dem wirtschaftlichen Denken aus, aus der sich ein wachsendes Spannungsverhältnis zwischen Ökonomie und Ethik ergibt. In seinem Buch „Welcome to the Good Economy“ geht der Autor Paul Gutmann davon aus, dass die Ordnungspolitik ihrer Aufgabe als Ausgleichsinstanz immer weni-ger gerecht werde, so dass die Marktwirtschaft unterstützend eingreifen müsste. Daher sollten in Zukunft verstärkt soziale Wertvorstellungen mit produktiven Kompensationsleistungen in alle ökonomischen Handlungsmuster integriert werden. Davon werde auch die Wirtschaft profitieren, da das ethische Marketing für höhere Wertschöpfung sorgt. Sharety unterscheidet sich von der weit verbreiteten Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen, indem sie nachhaltiger angelegt ist. Sharety ist eine tiefer greifende neue Wirtschaftsphilosophie. Unternehmen verpflichten sich dabei, einen festen Teil des Verkaufspreises eines Produktes oder einer Dienstleistung einem zuvor definierten guten Zweck zukommen zu lassen. Die Sozialabgabe kommt Eins-zu-eins dem wohltätigen Projekt zugute.


Literatur Bearbeiten

Welcome to the GoodEconomy, Paul Gutmann, Hab & Gut- Edition, Frankfurt 2004, ISBN 3-00-013900-1


Weblinks Bearbeiten

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