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Info icon 002  Die nachfolgend beschriebene Vereinigung ist nicht mehr aktiv und hat sich mittlerweile aufgelöst.


SV Yeşilyurt Berlin
Logo des SV Yeşilyurt Berlin
Voller Name Sportverein Yeşilyurt Berlin e. V.
Ort
Gegründet 1. Januar 1973
Aufgelöst unbekannt
Vereinsfarben Grün-Gelb-Weiß
Stadion Poststadion (Nebenplatz)
Höchste Liga Oberliga Nordost
Erfolge Berliner Meister 2003
Berliner Pokalsieger 2001
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Heim
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Auswärts

Der SV Yeşilyurt Berlin war ein Fußballverein aus dem Berliner Stadtteil Moabit. Er wurde 1973 gegründet und spielte ab 2003 bis zu seiner Auflösung in der NOFV-Oberliga Nord. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde der Verein im November 2007 aufgelöst und der SK Yeşilyurt 07 als inoffizieller Nachfolgeverein gegründet.

Geschichte Bearbeiten

Gründung und Aufstieg des SV Yeşilyurt Bearbeiten

Der Verein wurde im Januar 1973 von fußballbegeisterten Türken aus Berlin-Wedding gegründet. Der Name Yeşilyurt (ausgesprochen Jeschiljurt) wurde aufgrund heimatlicher Verbundenheit gewählt und bedeutet „Die Grüne Heimat“. Er bezieht sich auf gleichnamige Stadtteile in den türkischen Städten Istanbul (im Stadtbezirk Bakırköy) und İzmir, aus denen die Gründungsmitglieder des Vereins hauptsächlich stammten.

Zunächst nahm Yesilyurt am organisierten Freizeitfußball teil. 1982 erfolgte die Anmeldung beim Berliner Fußball-Verband. Nach mehreren Jahren in den Berliner Kreis-, Bezirks- und Landesligen gelang mit der Familie Ilkyaz an der Spitze des Vereines der sportliche Aufstieg. Zeki Ilkyaz als Präsident, Gökmen Ilkyaz als sportlicher Leiter und Metin Ilkyaz als wirtschaftlicher Leiter des Vereines waren die maßgeblichen Architekten des Erfolges. Nachdem man bereits zwischen 1994 und 1996 zwei Saisons in der Landesliga gespielt hatte, gelang 1999 erneut der Aufstieg in diese Klasse. Nur zwei Jahre später schaffte der Klub den Sprung in die damals fünftklassige Verbandsliga. Außerdem gewann Yeşilyurt in der gleichen Saison überraschend gegen die favorisierte Mannschaft des zwei Klassen höher spielenden Oberligisten Türkiyemspor Berlin das Finale des Berliner Landespokals und qualifizierte sich dadurch für den DFB-Pokal (wo man in der Folgesaison allerdings am Bundesligisten SC Freiburg scheiterte). Im Jahr 2001 gewann der Klub außerdem noch den Atatürk-Pokal, ein Prestige-trächtiges Kleinfeldturnier der türkischen Mannschaften aus Deutschland, sowie den Bezirksbürgermeisterpokal und den Erika-Hess-Pokal

Yeşilyurts Aufstieg ging in schnellem Tempo weiter. Bereits 2003 schaffte man als Berliner Meister den Aufstieg in die Oberliga Nordost. In der Oberliga konnte sich das Team in der Folgezeit etablieren. 2004 konnte noch einmal das Finale im Berliner Pokal erreicht werden, welches man aber gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC verlor.

Auflösung und Neugründung als SK Yeşilyurt Bearbeiten

Datei:SV Yesilyurt 73 Berlin.svg

Im November 2007 stellte sich heraus, dass der Verein stark verschuldet war (u. a. beim Finanzamt und der Krankenkasse), woraufhin die Vorstandsmitglieder des SV Yeşilyurt zunächst eine Fusion mit dem Stadtteilrivalen BAK 07 anstrebten. Diese ließ sich jedoch nicht realisieren, da der BAK selbst finanzielle Probleme hatte. Daraufhin ließen sich der Yeşilyurt-Vorstand in den Vorstand des BAK wählen und meldete gleichzeitig alle Mannschaften des SV Yeşilyurt vom Spielbetrieb ab. Das Ziel dabei war es, dass auch die Mannschaften des ehemaligen Vereins zum BAK wechselten. Stattdessen aber gründeten die ehemaligen Mitglieder des Klubs einen neuen Verein namens SK Yeşilyurt 07 und traten mit diesem in der Saison 2008/2009 in der untersten Berliner Spielklasse – der Kreisliga C – neu an. Dieser Verein fusionierte im Juni 2010 mit dem Verein BSC Türk Genclik 2001 zum SK Türkyurt 2001.[1] Der SK Türkyurt startet in der Saison 2010/2011 in der Kreisliga C.

Erfolge Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Harald Hahn: Verschmelzungen / Fusionen. In: Amtliche Mitteilungen / Informationen. Berliner fußball-Verband, 25. Juni 2010, S. 2, abgerufen am Juni 2010.

Weblinks Bearbeiten


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