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SV Wittlich
Logo SV Wittlich
Voller Name Sportverein Wittlich 1912 e.V.
Ort Wittlich
Gegründet 1912
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Stadion am Bürgerwehr
Plätze 3000
Vorstand Franko Zwang, Christian Etscheid; Markus Lehnen
Trainer Frank Meeth (SG Wittlich/Lüxem I)
Homepage http://www.sv-wittlich.de
Liga Bezirksliga
2012/13 1.Platz (nach der Hinrunde)

Der Sportverein Wittlich 1912 e.V. ist ein Deutscher Fußballverein aus Wittlich (Rheinland-Pfalz). Im Seniorenfußball besteht seit der Saison 2011/12 eine Spielgemeinschaft mit dem SV Lüxem. Die erste Mannschaft spielt in der Saison 2012/13 in der Bezirksliga West, die Zweite in der Kreisliga A (Mosel), die Dritte in der Kreisliga B II (Mosel).

StammbaumBearbeiten

1908 Gründung des Fussballclub Wittlich 08 am 13.12.1908. Vorläufer unseres SVW. Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Rot. Ob der FC Wittlich an Meisterschaftsspielen teilgenommen hat ist unbekannt. Als "Sportplatz" diente der Viehmarktplatz

1912 Im August 1912 Gründung unseres SV Wittlich mit den Vereinsfarben Schwarz-Weiß als Nachfolgeverein des FC Wittlich 08. Gespielt wurde auf einer Wiese am Rommelsbach (heute Sternbergstr.), im Fallerweg und im Klausener Weg. Ob offizielle Meisterschaftsspiele durchgeführt wurden ist unbekannt Mitgliedsbeitrag damals: 0,90 Mark / Quartal!! Weitere Sportarten in der Anfangszeit: Leichtathletik.

Sportliche WeiterentwicklungBearbeiten

1920 Vorsitzender Dr. Franz Archenhold. Archenhold. Unter seiner Führung begannen "goldene" Jahre für den SVW mit vielen sportlichen und gesellschaftlichen Erfolgen.

1926 207 Vereinsmitglieder. Die 1. Mannschaft (von zweitweise vieren) spielte in der A-Klasse oder Kreisliga. Ab 1925 aber definitiv in der Kreisliga (heute vgl. mit Bezirksliga bzw. Landesliga). In allen Spieljahren konnte die Mannschaft um die Meisterschaft der jeweiligen Klasse mitspielen. Gespielt wurde am Fallerweg und vor allem im Klausener Weg. Weitere Sportarten Feldhockey Damen und Herren und zeitweise auch Faustball.

1926/1927 Ca. 300 Vereinsmitglieder (bei ca. 6000 Einwohnern in der Stadt Wittlich).

1927/1928 Bereits im ersten KL-Jahr sehr erfolgreich mit dem erreichen des 3. Platzes (Ungeschlagen auf heimischem Platz). In den 20er-Jahren betrieben auch andere Wittlicher Vereine eine Fussballabteilung. Der WTV, der SV Eintracht und vor allem die sportlich sehr erfolgreiche DJK Wittlich (Platz 2 in der 1. Kreisklasse 33/34)

1929/1930 Bau der vereinseigenen Sportanlage am "Bürgerwehr" auf der auch heute, wenn auch nicht mehr in Vereinsbesitz, gespielt wird

1930/31 5. Platz in der Kreisliga

1931/32 2. Platz in der Kreisliga zusammen mit Moselland Trier. Das Protokoll erwähnt hierzu, daß bei einem besseren Saisonstart der 1. Platz ohne Probleme zu erreichen gewesen wäre.

1933 Machtübernahme der Nationalsozialisten. Dr Archenhold war Jude und trat vom 1. Vorsitz zurück. Es gelang ihm vor den Nazis zu flüchten. Er kehrte aber nach 1945 zurück in seine Heimat, wohnte in München und besuchte seine Heimatstadt Wittlich noch einige Male. Im Rahmen der "Gleichschaltung" wurden von den Nazis alle selbständigen Sportverbände aufgelöst und nach dem sogenannten "Führerprinzip" in ihrem Sinne neu gegründet. Die Klasseneinteilung sah nun als höchste Spielklasse die "Gauliga" und unter ihr Bezirksligen und mehrere Kreisligen/-klassen vor.

1933-1940 Die erste Mannschaft gehörte während der gesammten Zeit der Bezirksliga (damals die zweithöchste Spielklasse in Deutschland)an und spielte dort zusammen mit den Trierer Vereinen jederzeit eine führende Rolle. Meist schnitt man direkt hinter den beiden führenden Clubs Westmark 05 Trier und Eintracht Trier 06 ab. Letztere spielten aber zeitweise auch in der Gauliga.

1935/36

Meister der Bezirksliga und Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur Gauliga Mittelrhein (damals höchste deutsche Spielklasse). Die Aufstiegsrunde wurde mit einem dritten Platz (von vieren) hinter Spvgg Andernach und VFL Köln-Poll abgeschlossen. Der Aufstieg blieb damit leider versagt.

1936/37 Zweiter Platz in der Bezirksliga hinter dem Gauliga-Absteiger Westmark 05 Trier, aber noch vor dem ebenfalls Gauliga-Absteiger Eintracht Trier 06. Alle drei Mannschaften lagen bis kurz vor Ende der Saison eng beieinander, teilweise nur durch einen Punkt getrennt. Anwesend beim erwähnten Spiel gegen Westmark war auch "Gausportführer" Zündorf aus Köln. Laut ihm war es eine ware Freude, daß nicht nur 600(!!) Trierer zu diesem Match per Auto nach Wittlich angereist waren, sondern auch aus der ganzen Eifel bis hinauf nach Gerolstein per Zug (was damals teilweise Stunden in Anspruch nahm) die Fans des SVW zur Unterstützung anreisten. Zusätzlich muß die hervorragende Jugendarbeit des SVW erwähnt werden. Unter anderem haben auch zwei Jugendspieler des SVW an Lehrgängen mit Sepp Herberger in Duisburg teil.

1940/2. Weltkrieg Wie in den meisten anderen Vereinen kam auch beim SVW das Vereinsleben kriegsbedingt zum erliegen. Zur letzten Versammlung im Jahre 1940 konnten bspw. nur noch 10 Mitglieder erscheinen. Immerhin wurde von den "daheimgebliebenen" die regelmäßige Eintreibung der Mitgliedsbeiträge organisiert, sodaß Restschulden aus dem Bau der Sportanlage am Bürgerwehr (3000 Mark) bis Kriegsende getilgt werden konnten.

nach 1945 Bereits im Hersbst 45, also kurz nach Kriegsende finden sich bereits wieder einige Fussballbegeisterte am Bürgerwehr ein. Die franz. Besatzungsmacht läßt allerdings lediglich einen Verein in der Stadt Wittlich zu, was dazu führt, daß auch andere Sporttreibende den SVW als ihre Plattform nutzen (z.B. die Turner des WTV). Erst Anfang der 50er-Jahre verselbständigen sich die anderen Vereine wieder. In fussballerischer Hinsicht startet der SVW sehr erfolgreich. Die erste Nachkriegssaison beginnt im Dez. 45 und endet im Mai 1946. Die Klasseneinteilung sieht Kreisklassen - Verbandsligagruppen und eine Ehrenliga (später Zonenliga) vor. Die 1. Mannschaft des SVW spielt in der Verbandligagruppe. In der Zonenliga spielen bspw. so renomierte Clubs wie der 1. FCK, Wormatia Worms und TUS Neuendorf (Vorläufer des heute erfolgreichen TUS Koblenz)

1945/46 SVW 1 in der Verbansligagruppe. Platz 2 im Mai 1946. Siehe auch gesonderten

1946/47 Weiteres erfolgreiches Jahr in der Verbandsligagruppe - 3. Platz. Ein alter "Bekannter", der SV Trier 05 ist wieder mit von der Partie.

1947/48 Neueinteilung der Spielklassen. Es wir eine spielstarke Landesliga Süd unterhalb der Zonenliga (spätere Oberliga Südwest) geschaffen, in der auch die Clubs von der Nahe spielten. Der SVW gehörte dieser Landesliga an und erreichte einen sehr guten 5. Platz

1948/49 Nach langer Tabellenführung letztlich guter 7. Platz in der Landesliga Süd

1949/1950 Gründung des FV Rheinland. Die erste Mannschaft des SVW belegt in der Landesliga Süd einen hervorragenden 4. Platz

1950/51 Der SVW erreicht einen ordentlichen Mittelfeldplatz

1951/52 SVW 1 auf dem 5. Platz. Umbennung der Spielklassen in 1. und 2. Amateurliga (FV Rheinland)

1952/53 Der SVW erringt in der 2. Amateurliga Süd vor Schweich die Meisterschaft (mit 113-37 Toren in 30 Spielen) und steigt in die 1. Amateurliga auf (heute vgl. mit der Rheinlandliga)

1953/54 Der SVW spielt in der höchsten Klasse des Rheinlands, der 1. Amateurliga und schafft als Neuling den Klassenerhalt

1955/56 Ein weiterer Abstieg bis hinunter in die A-Klasse kann nicht verhindert werden. Dies lag vor allem an der Überalterung des Teams. Viele der erfolgreichen Spieler beendeten ihre Karriere. Ein Neuaufbau war angesagt. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, daß auch andere Sportarten zum SVW gehörten. Es existierte weiterhin eine Leichtathletikabteilung und vor allem eine mit Meisterehren gesegnete Tischtennisabteilung. Letztere schaffte es im Südwesten bis in die höchsten Spielklassen ihrer Sportart. Um die Kräfte zu bündeln fusionierte die TT-Abteilung im Jahre 1976 mit dem TTC Wittlich zur in der Folge sehr erfolgreichen TTSG 76 Wittlich, welche es bis zur Meisterschaft in der 2. TT-Bundesliga Süd brachte und an den Relegationsspielen zur 1 TT-Bundesliga teilnahm. 1958/59 Meister in der A-Klasse und über die Relegation Wiederaufstieg in die 2. Amateurliga Süd

1960 - 1965 2. Amateurliga. Diese wurde später in Bezirksliga umbenannt. Mitte der 60er-Jahre allerdings erneuter Abstieg in die A-Klasse

1966/67 Wiederaufstieg in die Bezirkliga, da die personellen Probleme im Seniorenbereich durch eine sehr erfolgreiche A-Jugend aufgefangen werden konnte.

1968 Spiel gegen die Profis von Eintracht Trier unter Flutlicht (!!) auf dem neuen Platz der Polizeischule in Wengerohr. Der TV sprach im Anschluss an den Wittlicher Sieg von einer Riesenblamage der Profis vom SVE

1968/69 Bezirksliga 4. Platz

1970/71 Bezirksliga 4. Platz

1971/72 Bezirksliga 3. Platz. In jeder Bezirksligasaison spielte die 1. Mannschaft des SVW ganz oben mit. Der ersehte Aufstieg in die Rheinlandliga blieb jedoch stets versagt. Dies galt für die gesammten 70er-Jahre

Ende 70er Jahre Endlich ist es soweit. Der SVW wird Meister in der Bezirkliga und muß in der Relegation zur Rheinlandliga in Mayen gegen den VFB Linz antreten. Leider gewinnt Linz dieses Spiel knapp nach Elfmeterschießen. Wieder hat es das Team des SVW es nicht geschafft aufzusteigen, doch das sei bereits jetzt erwähnt, die 80er Jahre sollten den entgültigen Durchbruch bringen!!

Die 80er-Jahre Neueinteilung der Spielklassen im FV Rheinland. Als neue Klasse wurde die Landesliga eingerichtet. Die Bezirksliga wurde in Bezirksklasse umbenannt. Die 1. Mannschaft spielte nun in der Bezirksklasse, welche sich aus Mannschaften der Fussballkreise Eifel, Trier-Saarburg und Mosel zusammensetzte. In der ersten Hälfte der 80er-Jahre konnte der SVW immer um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen

1984/85 Trotz Protest der Vereinsführung wird der SVW überraschenderweise in die Bezirksklasse Mitte eingeteilt. Die Gegner kamen nun aus dem Koblenzer Raum und vom Rhein. Entgegen aller Erwartungen wurde diese Saison eine sehr erfolgreiche, errang man doch die Meisterschaft und stieg in die Landesliga Süd auf.

1985/86 Das Team des SVW erreicht einen Mittelfeldplatz in der Landesliga Süd.

Sportlicher HöhepunktBearbeiten

1986/87 Die "Erste" erreichte einen guten 6. Platz in der Landesliga Süd. Die B-Jugend wurde Meister der Gruppenliga West und durch ein 3-0 gegen den großen favortiten VFR Eintracht Koblenz Rheinlandmeister. Damit hatte sich das Team für das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Gegner hier war der Bayernmeister 1.FC Nürnberg. Leider schied man gegen diesen aus dem Wettbewerb aus. Die A-Jugend belegte in der Rheinlandliga einen sehr guten dritten Platz hinter Andernach und Eintracht Trier

1987/88 Geschafft! Unter Trainer Werner Platz wird die 1. Mannschaft Meister in der Landesliga Süd vor Krettnach und Eintracht Trier II. Beeindruckend sicherlich das Endergebnis mit 49-11 Punkten und 77-14 (!!!) Toren in 30 Saisonspielen. Das große Ziel Rheinlandliga war damit endlich erreicht und eine der sportlich erfolgreichsten Zeiten für den SVW nahm ihren Anfang. Auch der Unterbau stimmte, schaffte die 2. Mannschaft doch innerhalb von 3 Spielzeiten den Durchmarsch von der C in die A-Klasse Mosel. Die B-Jugend wird Viezemeister in der Gruppenliga West und die A-Jugend Meister in der Verbandsliga.

1988/89 Mit dem Ziel Klassenerhalt startete die 1. Mannschaft in ihre erste Rheinlandligasaison. Am Ende konnte dieses Ziel mit dem 4. Platz bei weitem übertroffen werden. Bern (Bernie) Weirich bewies, daß er mit 20 Saisontreffern zu den besten Torjägern im Rheinland gehörte. Zum Saisonende wechselte Erfolgstrainer Werner Platz zur Trierer Eintracht. Für ihn kam Helmut Gorholt zum SVW. Die 2. Mannschaft ist in ihrem Durchmarsch nicht zu stoppen. Bereits im ersten A-Klassen-Jahr gelingt die erneute Meisterschaft vor Hetzerath und Rivenich und der Aufstieg in die Bezirksklasse ist perfekt. Die A-Jugend wird Viezemeister hinter der SG Betzdorf und die B-Jugend erneut Meister der Gruppenliga West. Übrigens damals betreut/trainiert vom heutigen Verwaltungsrat Gerhard Heiseler und Franko Zwang.

1989/90 Unter dem neuen Trainer Helmut Gorholt erreichte man den 5. Platz in der Rheinlandliga. Im Rahmen des SVW-Open-Air konnte man den amtierenden deutschen Amateurmeister Eintracht Trier besiegen (Tore durch Stefan Schaale und Johannes Kappes). Für die "Zwote" ist auch die Bezirksklasse nur Durchgangsliga, was vor allem auf die sehr gute Jugendarbeit des SVW zurückzuführen sein dürfte, was durch die Ausrichtung des "Sepp Herberger Tages" in Wittlich zusätzlich bestätigt wird. Die 2. Mannschaft wird Meister der Bezirksklasse und Aufsteiger in die Landesliga Süd

1990/91 Platz 2 in der Rheinlandliga knapp hinter Wissen, aber noch vor dem Lokalrivalen SV Leiwen, den man in Leiwen mit 2-0 besiegen konnte. Damit war die 1. Mannschaft schon ganz nah an der Oberliga dran (damals die dritthöchste Spielklasse in Deutschland). Die 2. Mannschaft erreichte in ihrem ersten Landesligajahr einen sehr guten siebten Tabellenplatz. Die A-Jugend wird dritter in der Verbandsliga und hat sich für den DFB-Pokal qualifiziert. Die B-Jugend erneut Meister der Gruppenliga vor dem FSV Salmrohr und die C-Jugend wird durch ein überzeugendes 3-0 gegen Eintracht Trier Bezirksmeister. Der gesammte SVW von der Jugend bis zu den Senioren schwebte auf einer bisher nicht dagewesenen Erfolgswelle.

1991/92 Unter Helmut Gorholt gelingt endlich die Rheinlandmeisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Oberliga Südwest. Damit hat man den Kreis der "Großen" im Südwesten erreicht. Nicht mehr Krettnach als Gegner sondern solch renomierte Klubs wie Wormatia Worms und Südwest Ludwigshafen. Vor allem hat man eine Stufe mit den Lokarivalen aus Trier und Salmrohr erreicht.

1992/93 Im ersten Jahr der Zugehörigkeit zu Oberliga Südwest schafft die 1. Mannschaft - wenn auch knapp - mit dem 12 Tabellenplatz den Klassenerhalt.

1993/94 Im zweiten Oberligajahr präsentierte man sich sogleich wesentlich besser, hatte man sich doch in dieser damals sehr spielstarken Klasse aklimatisiert. Diese Saison sollte eine besondere sein, ging es doch um die Qualifikation zur neu geschaffenen Regionalliga. Für die "Großen", wie Trier, Salmrohr usw. ging es also um einiges. Am Ende war es der 9. Platz. Unsere beiden Lokarivalen aus Trier und Salmrohr (Salmrohr gerade so als 6.) verabschiedeten sich in die neue Regionalliga

1994/95 Es folgte das von der Plazierung her sportlich erfolgreichste Jahr des SVW. Ohne die Top 6 war die Oberliga (jetzt ja "nur" noch viertklassig) qualitativ sicherlich um einiges schwächer einzustufen. Gorholt verließ den SVW und für ihn übernahm zunächst Erwin Berg das Kommando. Der Saisonstart verlief jedoch nicht nach den Vorstellungen des Vereins. Am 10. Spieltag lag der SVW bei nur einem Sieg, vier Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem drittletzten Tabellenplatz. Der Abstieg drohte. Mit dem 16. Spieltag handelte man und verpflichtete Michael Dusek als Trainer und von da an ging es bergauf (25. Spieltag 9. Platz mit 35 Punkten). Am Ende der Saison war es dann der 5. Platz, nur 7 Punkte hinter dem 3. TuS Koblenz

1995/96 Ein weiteres starkes Jahr für den SVW in der Oberliga Südwest. Zwar konnte der sehr gute 5. Platz nicht gehalten werden, aber auch der 8. Platz ist als großer Erfolg zu werten.

Sportlicher NiedergangBearbeiten

1996/97

Ein trauriges Jahr für den SV Wittlich. Als drittletzter mußte man den bitteren Gang in die Verbandsliga Rheinland antreten. Dabei ging es bis zu Saisonende äußerst knapp zu. Am Ende fehlte lediglich 1 (!!) Punkt bei besserem Torverhältnis um die Klasse zu halten. Trotz eines Endspurts in den letzten Saisonspielen konnte der Klassenerhalt nicht erreicht werden.

1997/98 Die 1. Mannschaft erreicht lediglich einen enttäuschenden 13. Platz in der Verbandsliga Rheinland. Der Aderlaß an Spielern schien zu groß um sofort wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Beinahe wäre man sogar in die Landesliga Süd "durchgereicht" worden.

1998/99 Viele erfahrene Spieler haben den Verein verlassen. Was sich bereits in der Spielzeit vorher ankündigte. Der Abstieg in die Landesliga Süd konnte als Tabellenletzter mit deutlichem Abstand zu einem rettenden Platz nicht vermieden werden. Es kündigte sich ein grundlegender Neuaufbau an. Erfolgreicher war da die B-Jugend des SVW. Sie wurde punkgleich mit der Jugend von Eintracht Trier Meister in der Rheinlandliga und gewann das fällige Entscheidungsspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen die Eintracht. Im Achtelfinale um die Deutsche B-Jugend Meisterschaft traf sie anschließend in Wittlich vor über 500 Zuschauern auf die B-Jugend des Bayernmeisters 1. FC Nürnberg. Hier schied sie leider aus dem Wettbewerb aus

1999/2000 Es ging nun stetig bergab mit dem Team des SVW. Auch die Landesliga sollte nur Durchgangsstation sein. Der weitere Abstieg in die Bezirksliga West konnte nicht vermieden werden. Die erfolgreichen Zeiten schienen zumindest für´s Erste der Vergangenheit anzugehören.

2000/2001 Nachdem man innerhalb von nur 4 Spielzeiten von der Oberliga bis zur Bezirksliga "durchgereicht" wurde konnte der weitere freie Fall ersteinmal verhindert werden. Unter Trainer Alfred Weyland erreichte die Erste mit dem 9. Platz einen sicheren Mittelfeldplatz in der Bezirksliga West. Nun war man wieder dort angelangt wo 20 Jahre vorher den "Höhenflug" seinen Anfang nahm.

2001/2002 Erneuter Mittelfeldplatz in der Bezirksliga West

2002/2003 Sportlich konnte man die Klasse halten. Zeigte teilweise sogar sehr gute Leistungen. Die "Katastrophe" kam von ganz anderer Seite. Man war nicht in der Lage das Schiedsrichtersoll des FV Rheinland zu erfüllen, was zum Zwangsabstieg in die A-Klasse Mosel führte. Damit war der SVW erstmals seit über 30 (!!) Jahren in die Niederungen der Kreisklassen abgestiegen. Oberliga bis A-Klasse in nur 6 Jahren - so schnell wie es ab Mitte der 80er Jahre bergauf ging, so rasant ging es nun bergab. Ein grundlegender Neuanfang mußte versucht werden.

2003/2004 Unter dem Trainerduo Michael Schmitt und Markus Kuhnen (beides ehemalige Oberligaspieler des SVW ) konnte der sofortige Wiederaufstieg in die Bezirksliga erreicht werden. Mit 9 (!!) Punkten Vorsprung vor der SG Neumagen deklassierte man die Gegner.

2004/2005 Mit positivem Torverhältnis erreichte die 1. Mannschaft den 9. Tabellenplatz in der Bezirksliga West. Nach dem Umbruch und Neuanfang konnte dies sicherlich als Erfolg gewertet werden.

2005/2006 Erneuter Abstieg in die A-Klasse Mosel. In dieser Saison gab es einige Entscheidungen am "Grünen Tisch", die für den SV Wittlich zum Nachteil waren. Man denke da nur an das zunächst gewonnene Spiel gegen Sirzenich. Diese und andere Entscheidungen haben dem SVW sicherlich das Knick gebrochen. Am Ende war es ein enttäuschender letzter Tabellenplatz.

Sportliche EntwicklungBearbeiten

2006/2007 Reorganisation des Vereins. Im Dezmeber 2006 wird mit Franko Zwang und Gerhard Heiseler ein neuer Verwaltungsrat eingesetzt. Auch im Umfeld wird ein (Re)aktivierungsprozess eingeleitet, der jetzt im Sommer 2007 erste Früchte trägt. Sportlich baut man auf die Jugend. Letztlich enttäuschend verläuft die Saison, erreicht man doch lediglich den 9. Platz in der A-Klasse Mosel, was sicherlich nicht der wahren Stärke der jungen Mannschaft entsprach. Die Zwote erreichte in der CII-Klasse Mosel einen ebenfalls nicht zufriedenstellenden 7. Tabellenplatz.

2007/2008 Dank der Hilfe vieler Ehrenamtlicher gelingt es dem Verein die Infrastruktur im Bereich des Stadions am Bürgerwehr erheblich zu verbessern und aufzuwerten. So entsteht ein neues Alu-Glaszelt mit Terasse und Holzhäuschen für die zahlreichen Jugendmannschaften. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte starten Mädchenmannschaften für die JSG Wittlich-Lüxem und nehmen teilweise sehr erfolgreich am regulären Spielbetrieb teil. Im Seniorenbereich verläuft die Saison sportlich mit gemischtem Erfolg. Die 1. Mannschaft unter Trainer Thorsten Haubst belegt in der A-Klasse/Mosel letztlich einen enttäuschenden 10. Tabellenplatz. Dabei ist zu erwähnen, daß die sehr junge Mannschaft in der Rückrunde durchaus zu überzeugen wußte und in der Rückrundentabelle einen 3. Tabellenplatz belegte. Erfolgreicher die 2. Mannschaft, welche unter Trainer Rainer Schwind über die Relegation den Aufstieg in die B-Klasse/Mosel realisiert.

2008/2009 Viel getan hat sich im Umfeld des SV Wittlich. Sowohl im Bereich Vereinsführung (mit der Wahl eines neuen Vorstandes/Verwaltungsrates), als auch im Bereich der Infrastruktur des in die Jahre gekommenen Stadions "Am Bürgerwehr". Nach Jahren ohne "richtigen" Vorstand konnte in einer Mitgliederversammlung wieder ein kompletter Vereinsvorstand gewählt werden, was die Vereinsarbeit auf breitere und letztlich auch "korrektere" Füße stellen dürfte. Neuer Verwaltungsrat ist Franko Zwang und Christian Etscheid. Als neue Beisitzer fungieren der langjährige Verwaltungsrat Gerd Heiseler und Eric Metzen. Auch in den anderen Bereichen konnten kompetente Personen für die Arbeit im Verein gewählt werden. Der Ausbau der Infrastruktur im Stadion, welcher schon in den beiden jahren vorher seinen Anfang nahm, steht nun mit Vollendung eines großen Alu-Glaszeltes am Rasenplatz und diverser anderer Arbeiten im Bereich der Sportanlage vor seinem Abschluss. Zusätzlich konnte das Projekt "Kunstrasenplatz" gemeinsam mit den Vertretern von Stadt und Kreis auf den Weg gebracht werden. Es sieht so aus, als könnte noch im Jahre 2009 Baubeginn auf dem Areal des ehemaligen Hartplatz 2 (am Lieserpfad) sein, so daß spätestens ab der Saison 2010/2011 für die Senioren- und Jugendteams ein zeitgemäßer Allwetterplatz zur Verfügung stehen wird.

Im Seniorenbereich verlief das Jahr sportlich durchaus positiv. Die 1. Mannschaft trat erneut in der A-Klasse/Mosel an und belegte dort nach guter Hin-, aber schwacher Rückrunde einen insgesamt "noch" zufriedenstellenden 7. Platz unter dem neuen Trainer Johannes Krewer. Die 2. Mannschaft spielte als Aufsteiger in der Kreisliga BII und konnte dort unter Trainer Horst Kropp den angestrebten Klassenerhalt bereits frühzeitig sicherstellen (Platz 9). Im Jugendbereich wurde die "alte" JSG Wittlich/Lüxem von der A- bis zur C-Jugend um den neuen Partner von der Spvgg Minderlittgen-Hupperath ergänzt. Hierdurch war es möglich endlich wieder eine eigene A-Jugend zum Spielbetrieb zu melden, welche auch gleich den Aufstieg in die Bezirksliga realisierte. Positiv auch die Leistung der B- und C-Jugendlichen. Die B-Jugend wurde zweiter der Bezirksliga, die CI-Jugend spielte erstmals wieder überregional in der Rheinlandliga und die CII schaffte als Kreismeister den Bezirksligaaufstieg. Auch bei den Jüngsten gab es den ein oder anderen Staffelsieg und so manche Meisterschaft zu bejubeln. Erste Erfolge auch bei den Mädchenmannschaften. Hier konnten Kreismeisterschaften und Teilnahmen an den Bezirksmeisterschaften verbucht werden, was für diese junge Abteilung sich als sehr großen Erfolg zu werten ist. Der SV Wittlich ist auf einem guten Weg und gewappnet für die Zukunft und dies in allen sportlichen und nichtsportlichen Bereichen.

2009/2010 Der eingeschlagene, sehr positive Wegkonnte beim SVW auch in der Saison 2009/2010 fortgesetzt werden. Vor allem der im Herbst 2009 begonnene "Umbau" des alten Hartplatzes am Liserpfad zu einem modernen Kunstrasenplatz kann als großer Fortschritt für den ganzen Verein, aber auch die Sportstadt Wittlich gewertet werden. Hiermit einhergeht auch der begonnene und vor dem Abschluss stehende Umbau des Gastro-Gebäudes am neuen Kunstrasenplatz. Sportlich konnte die 1. Mannschaft des SVW in der A-Klasse vor allem am heimischen Bürgerwehr überzeugen und dort ungeschlagen bleiben. Vor allem der neue Kinstrasenplatz seit März 2010 scheint der spielstarken Spielweise des von Horst Kropp trainierten Teams gut zu tun. Während man in der Hinrunde noch auf Platz 11 der Tabelle und damit in akuter Abstiegsgefahr dümpelte, was vor allem auf die zahlreichen, getauschten Auswärtsspiele wegen des Platzneubaus zurückzuführen sein dürfte, konnte man in der Rückrunde als drittbestes Team die Erwartungen voll erfüllen. Am Ende war es dann ein vierter Platz für das Team von Trainer Kropp.

Auch die zweite Mannschaft konnte, nach sehr wechselhafter Saison, ihr Saisonziel den Klassenerhalt in der B-Klasse unter dem neuen Trainer Michael Scholer erreichen. Am deutlichsten wird der Aufschwung beim SVW vielleicht im Jugendbereich. Mit der C1-Jugend spielt zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Jugendmannschaft der JSG in der höchsten Verbandsklasse und konnte dort einen Platz im unteren Mittelfeld erkämpfen. Auch die B-Jugend ist weiterhin erfolgreich in der Bezirksliga aktiv. Die neue A-Jugend konnte sofort in ihrem ersten Bezirksligajahr hinter der JSG Morbach die Viezemeisterschaft erringen und steht somit in der Relegation um den Rheinlandligaaufstieg. In dieser Relegation konnte sie im entscheidenden Spiel die A-Junioren der SG Heimbach deutlich mit 9:2 besiegen und tritt somit in der nächsten Saison wie die C1-Jugend in der Rheinlandliga an. Auch bei den Juniorinnen gibt es weiterhin erfreuliches zu berichten. Die C-Juniorinnen wurden unangefochten Bezirksmeister und klopfen ebenfalls an die Tür zur Rheinlandliga. Die D1-Juniorinnen wurden ungeschlagen Kreismeister, vor ihren Vereinskolleginnen der D2. Insgesamt also eine mehr als erfolgreiche Saison für den SV Wittlich, welche zum Saisonende durch ein großes Kunstrasensportfest mit dem erstmals ausgetragenen Säubrenner-Cup und einem Spiel der Traditionsmannschften des SVW und des 1. FC Kaiserslautern gekrönt wird.

Bekannte Spieler/TrainerBearbeiten

  • Michael Dusek
  • Erwin Berg
  • Jürgen Roth-Lebenstedt
  • Markus Koster
  • Alfred Weyland

WeblinksBearbeiten

Offizielle Vereinsseite

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