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SV Welschbillig

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Der SV Welschbillig 1921 e.V. ist ein deutscher Fußballverein aus der Nähe von Trier (Rheinland-Pfalz). Die Vereinsfarben sind Blau und Schwarz.

Vereinsgeschichte: Bearbeiten

Der Verein wurde am 26. Dezember 1921 gegründet. Die Hauptmitbegründer waren Willi Holzmer und Leo Schmitz. Zum 1. Vorsitzenden des neuen Vereins wurde damals im "Gasthaus Hoesen" Karl Lichter gewählt. Die ersten Spiele wurden auf der "Tonn" ausgetragen, dort wo sich auch heute noch der Sportplatz befindet. In den den ersten beiden Jahren bestritt der Verein ausschließlich Freundschaftsspiele gegen Gegner aus der näheren Umgebung (Helenenberg, Irrel, Bollendorf, Eisenach, Gilzem, Ittel, und Trier 05). Das erste Spiel im Ausland wurde am 16. September 1923 in Echternach (Luxemburg) ausgetragen und mit 4:3 gewonnen.

Durch die häufigen Spiele und die daraus entstandene Freundschaft mit Trier 05 (heute SV Eintracht Trier 05) wurden die Vereinsfarben blau und schwarz übernommen.

1924 schloß der Verein sich dem Süddeutschen Fußballverband an und ging in der C-Klasse auf Punktejagt. Gegener damals waren u.a. Ehrang, Irrel, Föhren, Olewig und Mehring. Das erste Pflichtspiel der Vereinsgeschichte am 21.9. 1924 in Olewig wurde mit 0:1 verloren. Der erste Sieg folge eine Woche später in Mehring mit 6:1.

Bis zum Jahre 1928 wurden die Spiele auf der "Tonn" ausgetragen. Danach spielte man auf "Kullat" nahe der Pelzer Mühle.

Im Jahr 1924 kam es zur Gründung eines weiteren sporttreibenden Vereins (Leichtathletik und Turnen), nämlich der DJK Welschbillig. 1930 schloß sich der SV Welschbillig dann der DJK an. Im Laufe des Dritten Reichs wurde der Verein 1935 wieder in SV Welschbillig umbenannt weil die DJK von den Nationalsozialisten verboten wurde.

1931/32 konnte man erstmals die Meisterschaft erringen. Durch Spieler wie Franz Schmitz, Josef Esch , Peter Nicolay und Justen von Kalkofen zog man auch ins Endspiel um die Kreismeisterschaft ein, was man aber gegen Ralingen verlor.

1932/33 erhielt der Verein einen Punktabzug wähend der Saison, worauf der Verein seine Mannschaft zurückzog.

1934/35 ruhte der Spielbetrieb ganz.

1935/36 wurde wieder eine Mannschaft gemeldet. Die Hinrunde verlief wenig erfreulich und so verlor man u.a. 2:11 in Ruwer und 1:4 gegen Oberemmel. In der Rückrunde konnte dann aber der ein oder andere Sieg (z.B. 3:2 in Oberemmel oder 8:6 gegen Ruwer) eingefahren werden. So wurde die Saison noch auf dem 2. Olatz beendet.

In der Saison 1936/37 gewann man das Entscheidungsspiel gegen die Eisenbahner Trier mit 4:1 und sicherte sich vor dem SV Kordel die Meisterschaft. Nach und während dieser Spielzeit wurden immer mehr Fußballer in den Krieg eingezogen und so ruhte der Ball bis zum Jahre 1945.

1945 suchte man einen neuen Vorsitzenden. Nach den Vorschriften der Besatzungsmächte durfte nur jemand den Verein führen, der nicht während des Krieges in der Partei (NSDAP) war. Letztendlich wurde Anton Huberty zum neuen Vorzitzenden bestimmt.

1946/47 spielte man in der Kreisklasse Trier gegen Mannschaften wie Schweich, Mehring, Longuich, Föhren oder Pölich. Am Ende belegte man den 3. Platz.

Im Jahr 1947 übernahm dann Nikolaus Dahm das Amt des 1. Vorsitzenden.

1947/48 spielte man in der 1. Kreisklasse und belegte den 7. Platz (von 11 Mannschaften).

Ende 1948 wurde Johan Schneider 1. Vorsitzender der Vereins.

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