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SV Neulengbach
Vereinsdaten
Vereinsgründung: 1923
Sektion Frauenfußball: 1996
Vereinsfarben: Schwarz-Weiß
Erfolge (Frauen): Meister: 2003, 2004, 2005
Pokalsieger: 2003, 2004, 2005
Supercup: 2003, 2004
Stadion: Wienerwaldstadion (4500 Plätze)
Obmann: Dir. Bruno Mangl
Sektionsleitung: Sabine Kontsinas (Frauen),
Josef Zenleser (Männer)
Trainer(in): Mag. Olga Hutter (Frauen)
Peter Beyerl (Männer)
Co-Trainerin: Sabine Kontsinas (Frauen)
Spielklasse: ÖFB-Frauenliga (Frauen)
Gebietsliga NÖ-West (Männer)
Anschrift: Sindelarstraße 181
3040 Neulengbach
Tel.: 0043/(0)2772/53863
Fax: +43/(0)2774/8383-20
Website: http://www.neulengbach.at
E-Mail: http://svn@neulengbach.at

Der SV Neulengbach ist ein Fußballverein aus Neulengbach, Niederösterreich in Österreich und wurde 1923 mit den Vereinsfarben schwarz-weiß gegründet.

Fußballsektion FrauenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Die eigentliche Erfolgsgeschichte des SV Neulengbach begann erst mit der Gründung der Frauenfußballsektion im Jahr 1996. Gleich in der ersten Saison 1996/97 übernahm der SV Neulengbach den Ligaplatz des Lokalkonkurrenten und nunmehrigen Kooperationspartners SV Altlengbach in der 2. Division Ost, der zweithöchsten Spielstufe im österreichischen Frauenfußball. Nachdem die Altlengbacher Frauen knapp mit dem zweiten Platz am Aufstieg gescheitert waren, gelang dem SV Neulengbach bereits in der ersten Saison der Meistertitel in der zweiten Liga und verbunden damit der Aufstieg in die österreichische Frauen-Bundesliga. Im ersten Jahr in der höchsten Liga erreichte die Neulengbacher Damen den beachtlichen 5. Rang unter acht teilnehmenden Mannschaften und kamen im Pokalbewerb sogar bis ins Finale, das die Niederösterreicherinnen jedoch gegen Union Kleinmünchen mit 1:3 verloren. Bereits in der darauffolgenden Saison wurde Neulengbach Vizemeister hinter dem Seriensieger Union Kleinmünchen und wahrte mit dem dritten Rang 2000 und den beiden zweiten Plätzen 2001 und die Anwartschaft auf den österreichischen Meistertitel.

In den Folgejahren wurde der SV Neulengbach die dominierende Mannschaft im österreichischen Frauenfußball. Dies stellten die Niederösterreicherinnen mit dem Gewinn des ersten Meistertitels in der Saison /03 in beeindruckender Weise zur Schau, indem sie die Meisterschaft ohne Punkteverlust und einem Gesamtscore von 120 geschossenen zu 5 erhaltenen Toren beendeten. Von 2003 bis 2005 feierte die Mannschaft aus dem Wienerwald drei Meistertitel in Serie und gewannen ebenfalls dreimal hintereinander den österreichischen Pokalbewerb. 2003 setzte man sich gegen Union Kleinmünchen mit 5:1 durch, 2004 wurde der FC Südburgenland gar mit 12:0 (!) abgefertigt und 2005 bezwang man den Innsbrucker AC im Finale mit 2:1. Zum Drüberstreuen gewannen die Neulengbacherinnen 2003 und 2004 auch die Spiele um den Supercup. Auch 2005 war der SV Neulengbach klarer Favorit um den Titel, jedoch wurde der Supercup aufgrund von Terminproblemen nicht ausgespielt.

Neulengbach stellt derzeit 8 Nationalspielerinnen wobei die bekannteste, die Brasilianerin Rosana, mit dem brasilianischen Nationalteam bei den Olympischen Spielen von Athen 2004 die Silbermedaille eroberte. In Brasilien wurde sie zur besten Spielerin des Olympischen Turniers gewählt. 2005 wurde Rosana als Spielerin des Jahres in Österreich ausgezeichnet. Sabine Brand wurde 2004 zur Krone-Fußballerin des Jahres gewählt.

LigenzugehörigkeitBearbeiten

  • Frauen-Fußball-Bundesliga (1): 1998-2006
  • 2. Divison Ost (2): 1996/97

TitelBearbeiten

ErfolgeBearbeiten

Torschützenköniginnen (Bundesliga)Bearbeiten

2001	     Maria Gstöttner     33 Tore
 	Maria Gstöttner     34 Tore	
2003	Maria Gstöttner     28 Tore
2004	Maria Gstöttner     26 Tore
2005 	Maria Gstöttner     22 Tore

Europacup 2005/06Bearbeiten

In der ersten Hauptrunde des UEFA Women's Cup 2005/06 spielten die Niederösterreicherinnen in der Gruppe A 2 in Zagreb (Kroatien) um den Aufstieg in die zweite Hauptrunde. Bereits im ersten Spiel gegen den UC Dublin WFC aus Irland feierte der SV Neulengbach einen klaren 5:1 Erfolg. Mit einem weiteren 5:1 Sieg gegen den kroatischen Meister ZNK Maksimir und einem sensationellem 0:0 Remis gegen die Damen des Bardolino Verona aus Italien fixierten die Österreicherinnen sogar den Gruppensieg.

Für die zweite Hauptrunde wurde der Vertreter aus Österreich in die Gruppe B 1 eingeteilt. In Montpellier (Frankreich) trifft die erfolgreiche Wienerwaldmannschaft vom 13. – 17. September 2005 auf den regierenden Champions-Sieger 1. FFC Turbine Potsdam aus Deutschland, den niederländischen Meister Saestum und auf den Gastgeber Montpellier HSC. Im Vorjahr setzte es für Neulengbach gegen Montpellier eine empfindliche Schlappe im Entscheidungsspiel um den Gruppensieg. Auch heuer würde ein Punktgewinn einem kleinen Wunder nahe kommen. Gegen Potsdam und Saestum gab es noch keinen direkten Vergleich, die deutsche Mannschaft wird jedoch als klarer Favorit auf den neuerlichen Titelgewinn gehandelt. Ein Aufstieg in das Viertelfinale, für das sich nur die beiden Erstplatzierten qualifizieren, wird für den SV Neulengbach wohl sehr schwer werden.

SponsorenBearbeiten

Bis 2004/05 trat die Frauenfußballmannschaft als SV Toyota Ferch Neulengbach an. In der aktuellen 2005/06Saison nennt sich die Fußballsektion der Frauen SV Soletti Neulengbach.

Fußballsektion MännerBearbeiten

Die Fußballmannschaft der Männer spielt seit jeher in den unteren Ligen des Bundeslandes Niederösterreich. Derzeit spielen die Männer des SV Neulengbach in einer Spielgemeinschaft mit Maria Anzbach unter dem Namen SpG Neulengbach-Maria Anzbach in der Gebietsliga NÖ West.

ErfolgeBearbeiten

  • 1964 Meister Gruppe Wienerwald
  • 1965 Meister 1. Klasse Nordwest-Mitte
  • 1980 Meister 2. Klasse Traisental
  • 1981 Meister 1. Klasse West - Mitte
  • 1986 Meister Unterliga West
  • 1995 Meister Oberliga West


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