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Right to Play ist eine internationale Entwicklungshilfeorganisation. Ihr Ziel ist es, weltweit mit Hilfe von Spiel- und Sportprogrammen von Krieg, Armut und Krankheit betroffene Kinder zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Sitz der Organisation ist Toronto in Kanada. Daneben bestehen Niederlassungen in China, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Gegründet wurde die zunächst rein norwegische Organisation im Jahr 1992 durch das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer, damals noch unter dem Namen Olympic Aid. Der Eisschnellläufer und vierfache Olympiasieger Johann Olav Koss rief andere Athleten zu Spenden auf und spielte eine entscheidende Rolle bei der Internationalisierung der Organisation. Mittlerweile ist er deren Präsident. Im Jahr 2007 betrugen die Spendeneinnahmen 27,6 Millionen kanadische Dollar.

Right to Play wird auf vier Gebieten aktiv: Grundausbildung und Entwicklung der Kinder, Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, Konfliktbewältigung und Friedensbildung, Gemeinschaftsförderung. Diese Ziele werden insbesondere durch Sport und Spiel gefördert. Unterstützt werden hauptsächlich HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Kinder, Behinderte, Straßenkinder, ehemalige Kindersoldaten und Flüchtlinge. Als Aushängeschilder und Vorbilder dienen mehr als 300 Spitzenathleten aus rund 40 verschiedenen Ländern, darunter zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister.

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