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Prälat Kaas

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Geistlicher Rat Prof. Dr. Dr. Ludwig Kaas auch Prälat Kaas (* 25. Mai 1881 in Trier; † 15. April 1952 zu Rom) war in der Zwischenkriegszeit ein Führer der Deutschen Zentrumspartei.

Ausbildung und Beruf Bearbeiten

Er stammte aus Trier und legte seine Matura als Schulbester des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier ab. Er studierte Philosophie und Theologie in Bonn und im Vatikan, nach der Priesterweihe 1906 schloß er ein Studium des Kirchenrechts in Bonn an. Er promovierte sowohl in Theologie als auch als Philosoph und nahm eine Professur in Kirchenrecht in Trier an. Obwohl er im Laufe seiner Kirchenkarriere den Rang eines geistlichen Rates erreichte wurde er als Politiker unter seinem kirchlichen Titel Prälat bekannt und blieb damit in Erinnerung.

Politik Bearbeiten

Er gehörte der Weimarer Nationalversammlung und anschließend dem deutschen Reichstag bis 1933 an. Zwischen 1926 und 1930 war er deutscher Delegierter beim Völkerbund . Er war von 1928 an Vorsitzender des katholischen Zentrum. Vergeblich bemühte er sich 1933 um eine Beteiligung des Zentrum an der Regierung des Kanzlers Hitler. Sein wichtigstes politisches Ziel war ein Konkordat des deutschen Reiches mit dem Vatikanstaat, das unter der Regierung der NSDAP zu Stande kam. Am zu Stande kommen des Reichskonkordat war Ludwig Kaas von vatikanischer Seite entscheidend beteiligt.

1933 wanderte Prof. Dr. Dr. Ludwig Kaas in den Vatikanstaat aus, wo er bis zu seinem Tod lebte. In Trier erinnert eine Gedenkstätte an sein Wirken die bis 1982 von seinem Sohn Willibald Schomer geleitet wurde. Zu der Gedenkstätte gehört ein kleines Museum.

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