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Oxfam International
Oxfam Logo
Gründung 1942
Sitz Oxford, Vereinigtes Königreich
Personen

Winnie Byanyima

Aktionsraum Global
Schwerpunkt Entwicklungshilfe,
Katastrophenhilfe
Website www.oxfam.org

Oxfam International ist eine seit 1942 tätige unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich weltweit gegen Hunger, Armut und soziale Ungerechtigkeit einsetzt. Oxfam Deutschland wurde 1995 gegründet und ist Mitglied bei Oxfam International; einem Verbund, zu dem insgesamt 13 nationale Oxfam-Organisationen gehören. Diese haben ihren Sitz in Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, im Vereinigten Königreich, Hongkong, Irland, Kanada, Neuseeland, den Niederlanden, Québec, Spanien und in den Vereinigten Staaten. In Oxford gibt es ein kleines internationales Oxfam-Sekretariat; Lobby-Büros befinden sich zudem in Washington, D.C., New York City, Brüssel und Genf.

Der Name Oxfam geht auf das „Oxford Committee for Famine Relief“ (Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot) zurück, das 1942 in Großbritannien von dem anglikanischen Domkapitular Theodore Richard Milford (1896–1987) und der Oxforder Andachtsgruppe (Meeting) der Quäker (mit deren Mitgliedern Edith Pye und Arthur und Margaret Gillett) gegründet wurde. Gegen den Willen der britischen Regierung schickte Oxfam in der Nachkriegszeit auch Nahrungsmittel und Kleidung nach Deutschland.

Die Arbeit von Oxfam hat drei Standbeine: Not- und Katastrophenhilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Lobby- und Kampagnenarbeit.

Oxfam Shops Bearbeiten

Oxfam eröffnete 1947 den ersten Oxfam-Shop in England in der Broad Street in Oxford. Heute gibt es über 800 Oxfam-Shops in Großbritannien. In Deutschland wurden bisher 32 Oxfam-Shops unter anderem in Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe (seit April 2010), Kassel, Koblenz, Köln, Leipzig, Lübeck, Mainz, Münster, München, Nürnberg, Oldenburg (Oldenburg), Potsdam, Göttingen, Stuttgart und Wiesbaden gegründet (Stand: Januar 2009). In diesen Secondhand-Läden nehmen ehrenamtliche Mitarbeiter gebrauchte Bücher, Kleidung, Schuhe, CDs, Haushaltswaren etc. von Spendern entgegen, die in den Oxfam-Shops verkauft werden. Mit dem Ertrag der Shops sowie privaten Geldspenden finanziert Oxfam-Hilfsprojekte und entwicklungspolitische Kampagnen.

Humanitäre Hilfe Bearbeiten

In weltweit über 100 armen Ländern arbeitet Oxfam mit lokalen Partnerorganisationen zusammen und fördert Nothilfe- und Entwicklungsprojekte. In Krisenfällen wie Naturkatastrophen oder kriegerischen Konflikten leistet Oxfam Soforthilfe, vor allem in Form von Trinkwasserversorgung und Hygienemaßnahmen. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit liegen die Schwerpunkte auf Frauenförderung, Gesundheit, Sicherung von Existenzgrundlagen durch Grundbildung, Landwirtschaft, Kleingewerbe und Krisenprävention.

Politische Forderungen Bearbeiten

Oxfam setzt sich für die Einhaltung der Millennium-Entwicklungsziele ein. Darin hat sich die internationale Staatengemeinschaft unter anderem vorgenommen, die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Zentrale Forderungen sind dabei:

Weltstars für Oxfam Bearbeiten

Für Oxfams Kampagne „Make Trade Fair“ haben sich Heike Makatsch, Alanis Morissette, Antonio Banderas, Michael Stipe, Bono, Chris Martin, Colin Firth, Thom Yorke, Minnie Driver und Youssou N'Dour fotografieren lassen. Eine Ausstellung dieser Bilder war vom 15. September bis zum 18. November 2006 in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) zu besichtigen. Auch andere nationale wie internationale Stars wie Scarlett Johansson, Faithless und die Toten Hosen unterstützen die Organisation Oxfam. 2008 wurde Oxfam von der englischen Pop-Rock-Band Coldplay eingeladen, sie auf der gesamten Viva La Vida Tour zu begleiten. Ebenso begleiteten sie Die Toten Hosen auf ihrer „Machmalauter Tour“.[1]

Siehe auch Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Nachricht bei oxfam.de


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