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OstEnde e. V. ist ein queeres Jugendprojekt in Berlin Marzahn und Hellerdorf.

Der gemeinnützige Verein wurde am 12. August 2004 von engagierten jungen Menschen gegründet. Das soziale und kulturelle Angebot des Vereins richtet sich überwiegend an schwule, lesbische, bi- und transidentische Jugendliche in den Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Ziel ist es, diesen jungen Menschen als Ansprechpartner und Anlaufstelle zu dienen, um ihnen in den alltäglichen Begegnungen mit Intoleranz, Anfeindungen und körperlicher Gewalt kompetent zur Seite zu stehen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins bemühen sich, jungen Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Identität und Nationalität eine Anlaufstelle zu bieten, sei es um einfach zusammen die Freizeit zu verbringen, sei es um kompetente Beratung in Sachen Coming-out, Partnerschaft und Sexualität zu erhalten. Durch diese Jugendarbeit in den als angeblich homofeindlich eingestellten Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg konnte gleichzeitig das schlechte Klischeebild dieser Bezirke widerlegt werden.

Diverse Freizeitangebote, wie die mittlerweile gut etablierte Party east:for:you bietet den Heranwachsenden in geschützter Umgebung eine Stärkung ihrer Identität. Die Party findet an jedem ersten Freitag des Monats im Springpfuhlhaus statt und bietet den Jugendlichen eine echte Alternative zu den üblichen oberflächlichen Berliner Szenetreffs. Seit dem Sommer 2005 finden auch regelmäßige gemeinsame Grilltreffs statt, ebenso wie Besuche von Museen und anderen kulturellen Veranstaltungen.

Das zweite Standbein des Vereins besteht in kompetenter Beratung: „Wie sage ich es meinen Freunden, wie meinen Eltern? Was passiert mir, wenn heraus kommt, dass ich schwul bin? Wo gehe ich hin, wenn ich Rat brauche?“ OstEnde e. V. steht Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Seite und bietet regelmäßige Sprechstunden mit geschulten Ansprechpartnern und Beratern an. Neben dem persönlichen Gespräch kann man sich auch anonym via Telefon oder E-Mail beraten lassen. Alle Gespräche werden streng vertraulich behandelt und sind selbstverständlich mit keinen Kosten verbunden.

Um seine Ziele zu erreichen, sucht der Verein direkt die Zusammenarbeit mit politisch Verantwortlichen und geht auch gezielt auf Jugendeinrichtungen und Schulen zu. Hier zeigt besonders die Plakataktion „Aljoscha ist schwul – Kai auch“ in Zusammenarbeit mit dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland, wie wichtig die Toleranzdiskussion besonders unter den vielen osteuropäischen Migranten nötig ist.


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