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Musikverein Öschelbronn e.V.
Zweck: Musikverein
Vorsitz: Thorsten Marohn
Gründungsdatum: 3. August 1963
Mitgliederzahl: 305 (Stand 2014)[1]
Sitz: Öschelbronn
Website: http://www.mv-oeschelbronn.de

Der Musikverein Öschelbronn e.V. ist ein Musikverein aus Gäufelden. Die Gemeinde Gäufelden, bestehend aus den Teilorten Nebringen, Öschelbronn und Tailfingen, liegt ca. 40 km südwestlich von der Landeshauptstadt Baden-Württembergs, Stuttgart, im Herzen des Oberen Gäus im südlichen Teil des Landkreises Böblingen in der nähe von Herrenberg.


Geschichte Bearbeiten

Der Verein wurde 1963 von dem Bürgermeister der ehemaligen eigenständigen Gemeinde Öschelbronn, Albrecht Maurer und dem Musikdirektor Rometsch ins Leben gerufen. Am 25. Mai 1963 konnte mit 20 Personen der musikalische Unterricht begonnen werden. Am 3. August 1963 erfolgte unter der Mitwirkung des Musikvereins Hochdorf, damals im Kreis Horb, die Gründungsversammlung des Musikvereins in der Turnhalle in Öschelbronn. Die musikalische Leitung übernahm der Musikdirektor Rometsch aus Nagold.

Der Verein wurde in den ersten Monaten vom 2. Vorsitzenden Albert Braun geführt, da ein 1. Vorsitzender an der Gründungsversammlung nicht gefunden wurde. Erst nach einiger Bedenkzeit fand sich Bürgermeister Maurer bereit, den 1. Vorsitz zu übernehmen. 1964 erfolgt das erste Gründungsfest des Musikverein vom 22. bis 24. August beim neuen Schulhaus in Öschelbronn. Am Fest beteiligten sich 37 aktiven Musiker zusätzlich kamen 16 Gastkapellen nach Öschelbronn. Am 17. Juli 1965 übernimmt Herbert Pilz von der Stadtkapelle Herrenberg die musikalische Leitung der Kapelle. Es erfolgt das erste Wertungsspiel in der Anfägerstufe am 20. Juli beim 3. Bezirksmusikfest des Bezirks Leonberg-Schönbuch in Malmsheim, mit dem Prädikat II. Rang mit 107 Punkten.

Am 25. April 1966 stirbt Herbert Pilz. Karl Fink von der Stadtkapelle Herrenberg übernimmt kurzfristig die Leitung der Kapelle. Beim Sommerfest vom 11. bis 13. Juni 1966 erschien die Kapelle erstmals in einer neuen Uniform. Am 14. Juni 1966 übernimmt Gottlieb Schneider vom Musikverein Gültstein die musikalische Leitung. 1968 wird Eugen Weimer zum 1. Vorsitzenden des Musikvereins gewählt und übernimmt ie musikalische Leitung der Kapelle. Der Gründer des Musikvereins, Albrecht Maurer, wird zum Ehrenvorstand ernannt. Beim Bundesmusikfest vom 4. bis 17. Juni 1968 in Sindelfingen beteiligt sich der Verein am Wertungsspiel. Im Musiksaal der Sommerhofen Schule erreicht die Manschaft, das Prädikat II. Rang 104 Punkte.[2]

Bei den Volksmusiktagen Öschelbronn vom 11. bis 14. Juni 1971, wird die Fußballmannschaft des Musikervereins Sieger im Fußball-Pokal-Turnier der Öschelbronner Vereine. 15 Kapellen spielten auf der Veranstaltung. Vom 19.-22. Juli 1974 feiert der Musikverein sein 10 jähriges Jubiläum im Rahmen vom Kreismusikfest des neu geschaffenen Kreisverbands Böblingen. 28 Kapellen spielten zusammen an diesem Wochenende. Die Luftgewehrmannschaft vom Verein gewinnt zum drittenmal hintereinander das Wanderpokalschießen der Öschelbronner Vereine. Nach dem Rücktritt als Dirigent von Eugen Weimer, übernimmt Josef Müller am 1. Dezember 1974 die musikalische Leitung, Weimer hat dafür mehr Zeit für die übrige Vereinsarbeit. Zusammen mit der Stadtkapelle Herrenberg erspielt der Verein am 28. September 1975, 3.200,- DM bei einer Gemeinschaftsveranstaltung in der TSV-Halle in Öschelbronn für behinderte Kinder. Im Feuerwehr-Gerätehaus wird am 25. April 1976 die erste Musikprobe im neuen Probelokal durch geführt. Die Einweihung des Feuerwehr-Gerätehauses in Öschelbronn, mit einem Probesaal für den Musikverein erfolgte am 21. August 1976. Der Verein hatte sich mit 1000 Stunden Eigenleistung am Neubau beteiligt.[3]

Nach sieben Jahren wird am 26. März 1981 Josef Müller verabschiedet. Sein Amt nimmt seit dem 1. April der ehemalige Jugendleiter Alexander Grasy wahr. Da Grasy 1983 seinen Dienst bei der Bundeswehr antreten muss, übernimmt Helmut Langer das Dirigenten Amt am 27. Juli 1983. Am 1. Oktober 1985 wird er von Jochen Hirneise abgelöst. Am 6. Juli 1986 erfolgt ein Auftritt beim TV Gültstein. Im September 1986 beginnt die Zusammenarbeit mit der Musikschule Herrenberg im Bereich der musikalischen Früherziehung. Am 12. November 1986 wird Jochen Hirneise nach dreijähriger Dirigenttätigkeit verabschiedet.[4]

1992 zählt der Musikverein 255 Mitglieder, davon 34 aktive Musiker. Im Februar 1992 übernimmt Simon Kaden die musikalische Leitung des Vereins.[5]

2000 gab es noch 30 aktive Musiker im Orchester.[6] 2008 erfolgt mit Schülern der GHS Gäufelden die Gründung einer Bläserklasse.[7] 2011 wird Simone Bendig erste Dirigentin der Kapelle. Nach einem ersten gut gelaufenem Auftritt legt sie ihr Amt nach einem erfolgreichen ersten Jahr aus beruflichen Gründen wieder nieder.[8] Januar 2012 übernimmt Fabio Groce das Dirigenten Amt. Im März 2012 wird ein Förderverein gegründet.[9]

Aktivitäten Bearbeiten

Mvoe

Musikverein Öschelbronn auf dem Rathausplatz

Die aktive Kapelle des Musikverein Öschelbronn besteht aus 30 bis 35 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von der Dirigentin Birgit Wohlhüter. Das musikalische Repertoire der Aktiven des Musikverein Öschelbronn umfaßt sowohl volkstümliche als auch moderne Blasmusik, bis hin zu Rockmusik. Darüber hinaus wird seit 2014 mit "Piccollini und Brassini" ein gemeinsamer Musikunterricht mit zwei Grundschulen angeboten. Die Jugendkapelle des Musikverein Öschelbronn,besteht aus mehreren Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren. Neben Unterhaltungs- und Konzertmusik spielt die Jugendkapelle gelegentlich auch Kirchenmusik. Sie übt in dem alten Probenraum des Musikverein Öschelbronn, der von der Gemeinde Gäufelden zum Zwecke der außermusikalischen Jugendarbeit zur Verfügung gestellt wurde. Seit 2010 gibt es für die ältere Generation die "Uhus" wo Junggebliebene miteinander Musizieren.[10]

Weblinks Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Ära Bernd Schlanderer geht zu Ende in Gäubote Herrenberg, vom 10. Februar 2014, abgerufen am 4. Oktober 2015
  2. Chronik der 60er Jahre vom Verein, abgerufen am 3. Oktober 2015
  3. Chronik der 70er Jahre vom Verein, abgerufen am 3. Oktober 2015
  4. Chronik der 80er Jahre vom Verein, abgerufen am 3. Oktober 2015
  5. Chronik der 90er Jahre vom Verein, abgerufen am 4. Oktober 2015
  6. Chronik der 2000er Jahre vom Verein, abgerufen am 4. Oktober 2015
  7. Jahreschronik 2008 vom Verein, abgerufen am 4. Oktober 2015
  8. Jahreschronik 2011 vom Verein, abgerufen am 4. Oktober 2015
  9. Jahreschronik 2012 vom Verein, abgerufen am 4. Oktober 2015
  10. Wir müssen um jedes Kind kämpfen in Gäubote Herrenberg, vom 9. Februar 2015, abgerufen am 4. Oktober 2015

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