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Modellbahn-Interessen-Gemeinschaft Augsburg

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Modellbahn-Interessen-
Gemeinschaft Augsburg e.V.
Vereinslogo der MIGA
Vereinsdaten
Gründung 11.06.1948
Adresse/
Kontakt
Postfach 10 20 10
86010 Augsburg
Vorsitzender Winfried Schechinger
stv. Vorsitzender Martin Schratt
Internet
Homepage www.miga-augsburg.de

Die Modellbahn-Interessen-Gemeinschaft Augsburg e.V.(MIGA) ist ein Modelleisenbahnclub mit über 50 Modelleisenbahnern aller Alters- und Berufsgruppen. Die Vereinigung besteht seit 1948, ist Gründungsmitglied im Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde - BDEF - und pflegt bis heute einen engen Kontakt zur Deutschen Bahn. Die MIGA ist ein gemeinnütziger Verein und daher berechtigt, Spenden entgegenzunehmen und dafür Spendenbescheinigungen auszustellen.

Auch die Sammler kommen bei der MIGA nicht zu kurz. Ein Teil der Mitglieder zählt zur Spezies der sogenannten „Vitrinen-Modellbahner“, denen das Fahren nicht so wichtig ist. Die Sammelleidenschaft und die Analyse der angebotenen Modelle stehen bei ihnen im Vordergrund.

Neben der Miniatureisenbahn steht natürlich auch das Vorbild hoch im Kurs. Wie wohl der Großteil aller Modellbahner sind auch die Mitglieder der MIGA waschechte Eisenbahnfans, die sich der Faszination des Verkehrsmittels Eisenbahn auch nach vielen Jahren nicht entziehen können. So trifft man diese auch des öfteren an Bahnhöfen, in Zügen und auf freier Strecke bei der Jagd nach lohnenden Fotomotiven an.

Anlagen Bearbeiten

Der Verein besitzt drei Anlagen der Spurweite H0:

  • eine stationäre, große Zweileiter-Gleichstrom-Anlage nach dem Vorbild des Bahnhofs Augsburg Hochzoll, der auch im Modell neben der Lechbrücke gelegen ist. Der Bahnhof liegt an der hochbelasteten Strecke München-Augsburg und ist Abzweigbahnhof für die eingleisige Strecke nach Ingolstadt.
In einer Ausstellung zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 1973 präsentierte sich die Anlage zwar noch ohne Oberleitung, aber bereits mit einem voll funktionsfähigen Relaisstellwerk mit 350 Relais, das noch heute in Betrieb ist. Als die MIGA dann 1978 wesentlich größere Räume beziehen konnte, lag es nahe, diese ursprüngliche Konzeption zu erweitern. Da sich vor allem gezeigt hatte, dass der Bf Hochzoll nicht allzu große Variationsmöglichkeiten im Betriebsablauf bietet, wurde zum einen ein Wendegleis für Triebwagen und Wendezüge in der Kehrschleife „München“ angeordnet, zum anderen in die Strecke nach Augsburg - unter Verlängerung der Anlage um 12 m - ein größerer Personenbahnhof mit abzweigender zweigleisiger Strecke und parallel dazu ein größerer Rangierbahnhof eingefügt.
Mittlerweile besitzt die Anlage ca. 450 m Gleisanlagen, die in 16 Fahrstromkreise und 36 Blockabschnitteaufgeteilt ist, sodass 25 bis 35 Züge gleichzeitig einsetzbar sind. Es wurden 150 Weichen und ca. 60 Hauptsignale verbaut. Die Anlage verfügt über 30 Bahnhofsgleise und etwa 50 Stände für Lokomotiven in den beiden Betriebswerken. Die eingesetzten Fahrzeuge stammen von verschiedenen Firmen und sind für 12 Volt Gleichstrom ausgelegt.
  • Eine Modulanlage mit über 50 Modulen, deren Thema eine 2-gleisige nicht elektrifizierte Strecke in den 60er Jahren mit fester Blocksicherung und zwei angeschlossenen Endbahnhöfen, die aber auch über Umkehrschleifen umfahren werden können, ist. Verwendet wird Material der Firma Roco.
Seinen Anfang nahm der Bau im Jahre 1986 als beschlossen wurde, eine für Ausstellungen transportable, erweiterungsfähige und variable Anlage zu bauen. Es sollte eine Modulanlage sein, die für den Betrachter aus kurzer Distanz den Zugverkehr und die Details der Landschaft verfolgen lässt. Da von vornherein ein Austausch bzw. eine Erweiterung mit fremden Modulen nicht beabsichtigt war, konnte die verwendete stirnseitige Übergangsform der Module in einer Eigenentwicklung festgelegt werden. In den vergangenen Jahren ist die Anlage ständig gewachsen und lässt den Modulgedanken ganz aufleben.
  • Bei einigen aktive Mitgliedern der MIGA kam in den 80er Jahren die Idee für eine Modulanlage auf. Geplant und gebaut wurde zuerst ein Bahnhof mit den damals neuen Märklin-K-Gleisen. Da dieses Gleissystem auch mit einigem technischen Aufwand auch für 2–Leiter Fahrzeuge geeignet war, konnten noch mehrere Mitglieder für den Modulbau gewinnen.
Neben dem Bahnhof entstanden zwei Wendeschleifen, ein Eckmodul, sowie mehrere einfache Module mit individuellen Themen. Als Steuerung für den 3–Leiterbetrieb wurde das damals neue Märklin–Digitalsystem eingebaut, mit dem Fahrzeuge, Weichen und Zubehör gesteuert werden können. Digitalsysteme erlaubten die einfache Ansteuerung aller Elemente mit nur 3 Kabelpaaren, sodass ein Anlagenbus für die Zugsteuerung, ein zweiter für die Weichen und Signale und noch die Stromversorgung (16 V ~) für die Beleuchtung und Sonderfunktionen. Die Anlage wurde in mehreren Ausstellungen gezeigt und fand beim Publikum eine gute Resonanz. Bis nach Dortmund wurden die Module gebracht und mit den FREMO Modulen der Kollegen aus dem übrigen Deutschland zusammengestellt.
Heute besteht die Anlage aus 20 Modulen. Gesteuert wird über das Uhlenbrock–Lokonet–System. Teile der bisherigen Motorola–Märklin Steuerung wurden integriert. Mit der Software „Train–Controller“ lässt sich der Automatik–Betrieb vom PC aus verwalten. Zu der Grundausstattung der Anlage wurden im laufe der Zeit noch ein Haltepunkt, eine „Klosterwende“, ein großer Bahnhof mit sechs Durchgangsgleisen, eine Burg mit Kehrschleife und eine Kehrschleife „Schwarzwald“ gebaut.

Weitere Module sind geplant.

Weblinks Bearbeiten

Modellbahn- Interessen- Gemeinschaft Augsburg

Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde e.V. BDEFLOGO.jpg


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