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Lothar Claesges (* 3. Juli 1942 in Krefeld) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer.

Lothar Claesges, der für den Verein RC Staubwolke Krefeld fuhr, errang seine großen Erfolge als Amateur in der Mannschaftsverfolgung auf der Bahn. 1962 wurde er in dieser Disziplin Weltmeister auf der Vigorelli-Bahn in Mailand, gemeinsam mit Ehrenfried Rudolph, Bernd Rohr und Klaus May; im Jahr darauf wurde die deutsche Mannschaft mit Claesges Vize-Weltmeister in Rocourt. 1964 gelang der deutschen Mannschaft erneut der Titelgewinn in der Zusammenstellung Karl Link, Karl-Heinz Henrichs und Ernst Streng.

Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio gewann der deutsche Bahn-Vierer - Gold-Vierer genannt - von Trainer Gustav Kilian mit Claesges, Link, Henrichs und Streng die Goldmedaille.

Anschließend trat Claesges zu den Profis über, um hauptsächlich bei Sechstagerennen zu starten, blieb aber ohne Erfolg.[1]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Zeit.de v. 26. Februar 1965: „Profi sein dagegen sehr“ abgerufen am 22. April 2010.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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