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Kriemhild Hausmann, verheiratete Limberg (* 8. September 1934 in Rheinhausen, bei Duisburg), ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die bei der Europameisterschaft 1958 die Bronzemedaille im Diskuswerfen gewann.

Karriere Bearbeiten

1955 und 1956 belegte Kriemhild Hausmann bei der Deutschen Meisterschaft jeweils den zweiten Platz hinter Anne-Chatrine Lafrenz. Nach einem fünften Platz 1957 gewann Hausmann 1958 ihren ersten deutschen Meistertitel, bis 1965 sollten sieben weitere folgen. Bei der Europameisterschaft 1958 in Stockholm warf sie den Diskus auf 50,99 Meter und belegte damit den dritten Platz hinter Tamara Press aus der Sowjetunion und Stepánka Mertová aus der Tschechoslowakei. Zwei Jahre später erreichte Kriemhild Hausmann bei den Olympischen Spielen in Rom mit 51,47 Metern den vierten Platz hinter Nina Ponomarjowa und Tamara Press aus der Sowjetunion und der Rumänin Lia Manoliu. Bei der Europameisterschaft 1962 und bei den Olympischen Spielen 1964 verpasste sie jeweils als Siebte knapp die letzten drei Versuche. 1966 belegte sie noch einmal den elften Platz bei der Europameisterschaft.

1958 verbesserte Kriemhild Hausmann gleich dreimal den bundesdeutschen Rekord, mit ihrem Wurf von 53,89 Metern am 27. Juli löste sie Doris Müller als Gesamtdeutsche Rekordlerin ab. Im Juni 1959 holte Irene Schuch den Rekord zurück in die DDR. Am 16. August 1959 warf Hausmann den Diskus in Meerbeck auf 55,70 Meter. Dieser Wurf stand als Gesamtdeutscher Rekord, bis Doris Müller im Juni 1962 56,39 Meter warf. Den bundesdeutschen Rekord übertraf nach Kriemhild Limberg im August 1964, als sie bei der Olympiaausscheidung für die Gesamtdeutsche Mannschaft den Diskus auf 55,86 Meter warf. Im Juli 1966 nahm ihr Liesel Westermann den bundesdeutschen Rekord ab.

Hausmann begann beim OSC Rheinhausen und gehörte dann dem Sportverein KTSV Preußen Krefeld an. Am 13. September 1963 heiratete sie den ehemaligen Handballspieler Willi Limberg. Bei einer Größe von 1,82 m hatte sie ein Wettkampfgewicht von 76 kg.

Literatur Bearbeiten

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft
  • Fritz Steinmetz und Manfred Grieser: Deutsche Rekorde. Entwicklung von 1898 bis 1991. Kassel 1992

Weblinks Bearbeiten

Fairytale kdmconfig Profil: Hausmann, Kriemhild
Namen Limberg, Kriemhild
Beruf deutsche Leichtathletin
Persönliche Daten
Geburtsdatum 8. September 1934
Geburtsort Rheinhausen, bei Duisburg


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