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Kriegsspielgemeinschaft ist ein Begriff aus der Endphase des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Spätestens ab 1916 schlossen in vielen Orten benachbarte Sportvereine ihre Mannschaften zusammen, da sie alleine nicht mehr genug Spieler hatten. Dabei kam es auch zu Zusammenschlüssen rivalisierender Clubs. In Hamburg gewannen Sperber/St.Georg 1918 die Bezirks-, Victoria/HFC 88 1919 sogar die Norddeutsche Meisterschaft[1].

In den Jahren 1943 und 1944 entstanden erneut zahlreiche KSGen, wie sie zumeist abgekürzt wurden. Auch sie konnten jetzt, wie alle Vereine, zusätzlich die Kriegsgastspieler-Regel nutzen und militärangehörige Fußballer auswärtiger Vereine einsetzen. Die Gauklasse Hamburg bestand in ihrer letzten Saison 1944/45 aus zehn Mannschaften, darunter vier Kriegsspielgemeinschaften. In der KSG Alsterdorf hatten sich gleich vier Vereine zusammengetan.

Siehe auch: Gauliga (Fußball)

Einzelverweise Bearbeiten

  1. siehe Jankowski/Pistorius/Prüß, Fußball im Norden, Bremen und Barsinghausen 2005, S. 279


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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