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Klaus-Peter Jendrosch (* 30. April 1939; † 1. März 2008 in Lindenberg im Allgäu) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer. Jendrosch war ein offensiver Mittelfeldspieler, damals Halbstürmer genannt. Seine erste Station im höherklassigen Fußball war der KSV Hessen Kassel, für den Karlsruher SC absolvierte er in der Saison 1964/65 15 Bundesligaspiele, anschließend spielte er in der damals zweitklassigen Regionalliga Süd für den Freiburger FC und Jahn Regensburg.

Laufbahn Bearbeiten

Er begann seine Karriere bei Viktoria Dortmund. Als Soldat der Bundeswehr nach Kassel gekommen, schloss er sich in der Spielzeit 1960/61 dem Zweitligisten KSV Hessen Kassel an, mit dem er 1961 den Hessenpokal gewann. Schon im nächsten Jahr wurde er Vertragsspieler beim gleichen Verein, für den er in den drei Jahren 1961 bis 1964 in genau 100 Meisterschafts-, Pokal- und Aufstiegsrundenspielen insgesamt 77 Tore erzielte. 1961/1962 trug er mit 22 Toren maßgeblich zum Aufstieg des Vereins in die damals höchste Spielklasse, die Oberliga Süd, bei. 1963/64 wurde er mit den Nordhessen Meister der Regionalliga Süd; dies war gleichzeitig seine erfolgreichste Spielzeit, als er mit 34 Treffern in 37 Regionalligaspielen Torschützenkönig wurde und in den folgenden sechs Spielen der Aufstiegsrunde noch einmal 4 Tore erzielte. Als der KSV am 9. Februar 1964 im Süddeutschen Pokal den FC Bayern München mit 6:1 Toren aus dem Wettbewerb warf, steuerte Jendrosch zwei Treffer dazu bei. Im Achtelfinale des DFB-Pokals scheiterte er dann mit Kassel am späteren Finalisten Eintracht Frankfurt.

Da der KSV Hessen in der Bundesliga-Aufstiegsrunde 1964 auf Grund zweier Niederlagen gegen Hannover 96 den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hatte, wechselte Jendrosch zum Bundesligisten Karlsruher SC, für den er in der Bundesligarunde 1964/65 in 13 Spielen 5 Tore erzielte. Danach spielte er vier weitere Jahre in der Fußball-Regionalliga Süd, 1965 bis 1967 beim Freiburger FC (52 Spiele, 22 Tore) sowie von 1967 bis 1969 beim SSV Jahn Regensburg (23 Spiele, 5 Tore).

Nach seiner aktiven Laufbahn betreute er von 1969 bis 1980 als Trainer verschiedene Vereine in den oberen bayrischen und baden-württembergischen Amateurligen. Auf die Stationen TSV 1860 Weißenburg, 1. FC Bamberg, SpVgg Weiden und VfR Aalen folgte 1977 der SSV Ulm 1846, mit dem er zwei Mal in Folge Meister der 1. Amateurliga Nordwürttemberg und der Oberliga Baden-Württemberg wurde und damit zur Saison 1979/80 in die 2. Bundesliga Süd aufstieg. Er beendete seine Trainerlaufbahn in Memmingen.

Literatur Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten


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