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Kirsan Nikolajewitsch Iljumschinow (russisch Кирсан Николаевич Илюмжинов; * 5. April 1962 in Elista) ist Präsident der Republik Kalmückien in der Russischen Föderation.

PolitikBearbeiten

Iljumschinow gewann die erste Wahl nach der Wende 1993 mit einem Stimmenanteil von 65%. Bei vorgezogenen Präsidenenwahlen 1995 erhielt er 85%, was viele Beobachter überraschte, da seine Politik als nicht ganz unumstritten galt. 1998 wurde er, unter anderem von der Oppositionspartei Jabloko, verdächtigt, in den Mord an der regierungskritischen Journalistin Larissa Judina verwickelt zu sein. 2002 wurde er in seinem Amt bestätigt. Anfang Oktober 2005 bot er seinen Rücktritt an.

SportBearbeiten

Iljumschinow, selbst ein begeisterter Schachspieler, ist seit 1995 Präsident des Weltschachbundes FIDE. Er finanzierte zahlreiche Schachveranstaltungen aus eigenen Mitteln. Für die Schacholympiade 1998 in Elista liess er eigens eine "Schachstadt" errichten.


ReligionBearbeiten

Iljumschinow versteht sich auch als Förderer der Religion und unterstützt in seinem überwiegend buddhistischen Land nicht nur die Russisch Orthodoxe Kirche (ca. ein Drittel der Bevölkerung), sondern hat auch den Bau einer Synagoge, einer Moschee und einer katholischen Kirche unterstützt.

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