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Die Initiative gegen die Direktgeltung privater Normen im Bauwesen (IDIN) ist eine von dem Augsburger Architekten Bruno Stubenrauch initiierte Bewegung, die sich dagegen wendet, dass im Baubereich allgemeinverbindliche Normen nicht als amtliche Werke nach § 5 deutschem UrhG gelten, sondern zu Monopolpreisen von der Tochtergesellschaft des DIN, dem Beuth Verlag, erworben werden müssen.

Besonders aktiv war die Initiative 2002/2003, als sie vergeblich versuchte, gegen den Druck der Normungs-Lobby die Ergänzung des § 5 UrhG durch einen Absatz 3 zu verhindern. Seit der Urheberrechts-Novelle von 2003 gilt, dass das Urheberrecht an privaten Normwerken, soweit sie in Gesetzen und anderen amtlichen Bekanntmachungen nicht im Wortlaut wiedergegeben werden, bestehen bleibt. Zuvor hatten der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht die Gemeinfreiheit von privat erstellten Normenwerken bekräftigt, auch wenn in amtlichen Werken nur auf sie Bezug genommen wurde.

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