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Imibala Trust
(Imibala)
Imibalalogo

Logo

Zweck: Verbesserung vom Schulwesen
und Bildung
Vorsitz: Gaynor Rupert
Geschäftsführer: Clare Jeffrey
Gründungsdatum: 2002
Mitgliederzahl: k. A.
Sitz: Somerset West
Website: http://www.imibala.com

Imibala ist eine 2002 gegründete südafrikanische Wohltätigkeitsorganisation in Somerset West, die für Schuluniformen und Schulgebühren von Kindern in finanzieller Not aufkommt. Der Name bezeichnet in den Bantusprachen, Zulu[1] und Ndebele[2] den allgemeinen Begriff für Farben bzw. farbenfroh. Südafrika wird aufgrund seiner Vielfalt an unterschiedlichen Hautfarben auch gerne als die „Regenbogennation“ bezeichnet.

Geschichte Bearbeiten

1998 tritt die Einwohnerin Donna Downie, als Volontär eine Anstellung als Kunstlehrerin an der Somerset West Methodist Primary School an. Die 1842 eröffnete Schule ist die älteste Schule von Somerset West. Da viele Kinder nicht einmal das Nötigste zum Anziehen und wenig Schulmaterialien hatten, beginnt sie zusammen mit Bekannten und Freunden Gelder für neue Kleidung, Bücher und Stifte zu Sammeln. 2 Jahre später gründet sie eine Kunstgallery, wo lokale Künstler ihre Werke ausstellen können. Mit den Erlösen wird ein Kunstzentrum von Ehrenamtlichen betrieben, wo Kinder unentgeltlich Kunstunterricht und auch alle Materialien dafür bereitgestellt bekommen.

„Erziehung ist die wirksamste Waffe, die wir in Händen halten, um die Welt zu verändern“

Nelson Mandela am 16. Juli 2003, im Planetarium von Johannesburg[3]

Seit dem 15. Juli 2001 werden auch kleineren Vereine das Privileg zur Vergabe von Spendenbescheinigungen gewährt. Darüber hinaus wurde vom Department of Social Development dt. Ministerium für soziale Entwicklung, die Gründung von Vereine wesentlich erleichtert und eine transparente Kontrolle eingeführt, Eine Maßnahme die sich auch bei einem der mit Abstand größten Projekte in diesem Rahmen seine Auswirkung hatte. Dem Sponsor a Child Programm, worüber Spender einzelnen Kindern direkt eine Spende zukommen lassen können.

Zusammen mit Gaynor Rupert der Ehefrau von dem südafrikanische Unternehmer Johann Rupert wurde kurz darauf 2002 Imibala gegründet. Darüber hinaus wurde von der Familien Stiftung der Familie Rupert dem Verein Mietfrei, ein Restaurant und ein Atelier zur Verfügung gestellt, womit der Verein seine Grundausgaben deckt und die Mitarbeiter davon bezahlt. Regelmäßig erfolgen für den Ausbau und die Erweiterung der Vereinstätigkeiten Spenden in Millionen Höhe.Gleichzeitig wird aber darauf geachtet, das keine Abhängigkeiten von der Familie und anderen Unternehmen entstehen. Der Verein ist so aufgebaut, das er sich selbst tragen kann. Damit die Spenden auch tatsächlich komplett den Spendungszwecken zugute kommen.[4]

Weitere Entwicklung Bearbeiten

Sponsoren haben die Möglichkeit sich Kinder aus zwölf Grundschulen (ACJ Pakade, Silukhanyo, Solomon Qatyana, Umnqophiso, Danie Ackermann, Rusthof Elsen, Methodist Primary, Firgrove Primary, Temperance Town, Marvin Park, Christmas Tinto, Tereo) auszusuchen. Diese Kinder erhalten 100 Prozent des gespendeten Geldes in Form von Schuluniform und Schulgebühren.

Weiterhin bietet Imibala Kunst-, Computer-, Musik- und Theaterkurse für Schüler aus den genannten Schulen an, mit denen Imibala koopertiert. Diese Kurse stellen eine Möglichkeit für die Kinder dar, ihrem zum Teil sehr traurigen Alltagsleben eine andere Perspektive zu geben. Das Imibala-Restaurant und die Imibala-Galerie unterstützen die Wohltätigkeitsorganisation mit ihrem Gewinn und stellen einen Marketingfaktor dar, da sie auf die Aktivitäten Imibalas aufmerksam machen und so neue Sponsoren gewonnen werden können.

Leiterin ist Clare Jeffrey. Wurde im ersten Jahr noch 58 Kindern geholfen, waren es 2013 bereits 2351 Kinder.

Weblinks Bearbeiten

Anmerkungen und Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Uchibidolo:The Abudant Herds a Descriptive Study of the Sanga-Nguni Cattle of the Zulu Peolple. Seite 3 (online)
  2. The Utilisation of Outer Texts in the Practical Lexicography of African Language. Seite 13 (online)
  3. Nelson Mandela:Meine Waffe ist das Wort, 5. Auflage, 2014, ISBN 978-3-466-37079-5, S.117
  4. Beschreibung des Hotels Africa Dreams (online)


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