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Holstein Kiel
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Voller Name Kieler Sportvereinigung Holstein
von 1900 e.V.
Gegründet 7. Oktober 1900
Vereinsfarben Blau-Weiß-Rot
Stadion Holstein-Stadion
Plätze 11.981
Präsident Roland Reime
Trainer Peter Vollmann
Liga 3. Liga
2008/09 1. Platz (Regionalliga-Nord)
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Heim
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Auswärts

Die Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 e.V., allgemein bekannt als Holstein Kiel oder die KSV Holstein ist ein rund 920 Mitglieder zählender Sportverein aus Kiel.


Der Verein Bearbeiten

Bekannt ist der Verein vor allem durch seine Fußball-Abteilung, die zur Zeit in der Regionalliga Nord spielt. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte ist neben den zwei errungenen Vizemeisterschaften 1910 und 1930 der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1912. Die Vereinsfarben des im Volksmund die Störche genannten Klubs, sind blau, weiß und rot. Die erste Mannschaft trägt ihre Heimspiele im rund 12.000 Zuschauer fassenden Holstein-Stadion aus. Neben Fußball bietet der Verein auch Handball, Tennis, Frauenfußball und Cheerleading an. Die Frauenfußballmannschaft spielt aktuell in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Handballdamen der KSV wurden im Jahr 1971 Deutscher Meister.

Gründungsgeschichte Bearbeiten

Vorgängerverein: 1. Kieler Fußball-Verein von 1900 kurz 1. KFV von 1900

Am 7. Oktober 1900 fuhren neun Mitglieder (Andrae, Bauer, Beler, Blaschke, Hudemann, Leuenhagen, Niederehe, Roland und Stange) der Spielabteilung des Kieler Männerturnvereins von 1844 nach Lübeck, um dort ein Fußballspiel gegen eine Mannschaft der Lübecker Turnerschaft ohne Einwilligung des Kieler Turnrats auszutragen. Dieses Ereignis ist die eigentliche Gründung des 1. Kieler Fußball-Verein von 1900, kurz 1. KFV von 1900 und damit zugleich die Geburtsstunde des Kieler Fußballsports überhaupt.

Vorgängerverein: Fußball-Club Holstein 1902 Kiel kurz FC Holstein 1902 Kiel

Am 4. Mai 1902 fanden sich in einer Gartenbude am Knooper Weg drei Schüler (Friedrich Brügmann, Walter Duden und Hans Gosch) der Oberrealschule 1 an der Waitzstraße zu dem Plan zusammen, einen neuen Sportverein zu gründen. Sie gründeten an diesem Tage den FC Holstein von 1902. Der FC Holstein von 1902 wurde im Jahre 1908 umbenannt zum FV Holstein von 1902 Kiel. 1914 erfolgte eine erneute Umbennenung zum SV Holstein 1902 Kiel.

Fusion zur: Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 kurz Holstein Kiel oder KSV Holstein

Am 7. Juni 1917 tagten im Zentral-Hotel, dem Vereinslokal des KFV, in gemeinsamer Sitzung die Mitglieder des SV Holstein von 1902 und des 1. KFV von 1900 und fassten bei einer Stimmenthaltung einstimmig folgenden Beschluss: "Die Beschlüsse der beiden Vereine über ihren Zusammenschluss unter dem Namen "Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900" e.V. werden gutgeheißen."
Somit fusionierten der erste und erfolgreichste Fußballverein der Stadt Kiel miteinander. Der 1. KFV von 1900 schloß sich dem erfolgreichen SV Holstein 1902 Kiel an und ging völlig in ihn auf, was man nicht nur am heutigen Namen Holstein Kiel erkennt. Das vom SV Holstein 1902 Kiel im Jahre 1911 erbaute Holstein-Stadion wurde als Spielstätte erkoren und der 1. KFV von 1900 verzichtete auf seine Vereinsfarben Schwarz-Grün. Die Vereinsfarben und die Spieltracht der KSV Holstein entsprach dem Blau-Weiß-Rot des SV Holstein 1902 Kiel, der seit ca. 1910 in diesen Farben spielte. Ein Überbleibsel des 1. KFV war die Berufung auf dessen Gründungsdatum in der Vereinssatzung und im Vereinswappen, was im Fußball nach Vereinsfusionen eine gängige Praxis ist.

Das offizielle Gründungsdatum der KSV Holstein ist der 7. Oktober 1900. Seinen heutigen Namen trägt der Verein seit dem 7. Juni 1917. Der Vereinsname leitet sich vom südlichen Landesteil Holstein des Bundeslandes Schleswig-Holstein ab. Die Vereinsfarben blau, weiß und rot entsprechen den schleswig-holsteinischen Landesfarben.


Vereinserfolge Bearbeiten

Ligazugehörigkeit seit 1903 Bearbeiten

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Abschlussplatzierungen von 1922 bis 2008

Seit 1903 spielte Holstein Kiel in folgenden Ligen (I = höchste Spielklasse, II = zweithöchste Spielklasse, III = dritthöchste Spielklasse, IV= vierthöchste Spielklasse). Liga-Umbenennungen bzw. Liga-Reformen sind mit inbegriffen. Siehe auch Fußball-Liga-System in Deutschland

Spieler und Trainer Bearbeiten

Kader Regionalliga Nord 2008/09 Bearbeiten

Name Trikotnummer Nationalität geboren im Verein seit letzter Verein
Tor:
Simon Henzler 1 Deutscher 1976 20041. FC Union Berlin
Michael Frech 28 Deutscher 1976 2008 Sportfreunde Siegen
Ivan Belyaev 12 Russe 1986 2006FK Zenit(U19)
Abwehr:
Kevin Schulz 2 Deutscher 1988 2007Büdelsdorfer TSV(U19)
Jan Sandmann 3 Deutscher 1978 2004 1. FC Union Berlin
Sven Boy Mannschaftskapitän 4 Deutscher 1976 2004VfB Lübeck
Holger Hasse 15 Deutscher 1978 2007 FC Carl Zeiss Jena
Christian Jürgensen 8 Deutscher 1985 2006Flensburg 08(U19)
Peter Schyrba 20 Deutscher 1980 2007Panseraikos Serres
Thorsten Rohwer 22 Deutscher 1976 2001Werder Bremen II
Mittelfeld:
Matthias Hummel 7 Deutscher 1984 1999TSV Russee(U17)
Florian Meyer 13 Deutscher 1987 2001Preetzer TSV(U17)
Hauke Brückner 14 Deutscher 1980 2007FC St. Pauli
Hendrik Großöhmichen 6 Deutscher 1985 2008VfL Osnabrück
Mohammed Lartey 19 Flagge von GermanyGermany Flagge von GhanaGhana 1986 2008Bayer 04 Leverkusen II
Heiko Petersen 15 Flagge von GermanyGermany 1980 2005 TSG 1899 Hoffenheim
Stephan Vujcic 16 Deutscher 1986 2004Hamburger SV(U17)
Alexander Nouri 23 Deutscher 1979 2008VfL Osnabrück
Tim Siedschlag 21 Deutscher 1987 2005SV Tungendorf(U17)
Mariusz Zmijak 25 Flagge von GermanyGermany Flagge von PolandPoland 1986 2003FC St. Pauli(U17)
Angriff:
Dmitrijus Gušc(inas 9 Litauer 1976 2007TuS Koblenz
Tim Wulff 10 Deutscher 1987 2006Büdelsdorfer TSV(U19)
Stephen Kanu Famewo 17 Nigerianer 1983 2007SV Wilhelmshaven
Jan Hoffmann 11 Deutscher 1979 2008VfB Lübeck
Michael Holt 18 Deutscher 1986 2007 SV Meppen
Nico Schrum 27 Deutscher 1986 2004Heider SV(U17)

Trainer und TeamverantwortlicheBearbeiten

Name Funktion Nationalität
Peter Vollmann Cheftrainer Deutscher
Peter Zanter Co-Trainer Deutscher
Klaus Thomforde Torwarttrainer Deutscher
Hinrik Dotzer MannschaftsarztDeutscher
Marc Asche PhysiotherapeutDeutscher
Kai Lohmann MasseurDeutscher
Burkhard Gogolin ZeugwartDeutscher
Norbert Duffner ZeugwartDeutscher


Maskottchen und Spitzname Bearbeiten

Seit der Spielzeit 2006/07 hat Holstein Kiel wieder ein Maskottchen, das anlässlich eines Heimspiels gegen den 1. FC Union Berlin „Stolle“ getauft wurde. Holstein-Fans waren vorher aufgefordert, Namensvorschläge abzugeben, aus der eine Jury den ihrer Meinung nach besten aussuchte. Der traditionsreiche Spitzname von Holstein Kiel lautet Die Störche. Das Maskottchen selbst ist ein Storch in voller Fußballmontur in den Vereinsfarben Blau-Weiß-Rot.

Der Ursprung des Spitznamen Die Störche kann nicht genau geklärt werden. Einerseits existierte bereits seit der Jahrhundertwende ein erstes Klublokal mit dem Namen "Zum Storchennest" in der Nähe des heutigen Holstein-Stadions. Andererseits erinnert die Spieltracht von Holstein Kiel mit den weißen Hosen und den roten Stutzen an einen Storch. Es steht zu vermuten, dass die Bezeichnung "Die Störche" sowohl auf die auffällige Bekleidung als auch auf das Vereinslokal zurückzuführen ist. Seit den 50er Jahren ist der Spitzname in der Sportpresse ein Begriff und die KSV wurde in den Oberliga-Vorschau-Karikaturen schon regelmässig als Storch dargestellt. Was nicht bedeutet das der Spitzname nicht älteren Ursprungs ist, da die Berichterstattung vor dem Ersten Weltkrieg zunächst knapp, kurz und sehr sachlich war. In den 20er und 30er Jahren nahm sie schon mehr Raum ein, aber auch in den Fachpublikationen wurden meist die offiziellen und nicht die umgangssprachlichen Bezeichnungen benutzt.

Holstein Kiel II (Amateure) Bearbeiten

Holstein Kiel II
StadionSinalco-Arena
Plätze1000
TrainerMichael Bauer
LigaSchleswig-Holstein-Liga
2007/081. Platz Meister der
Verbandsliga Schleswig-Holstein
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Heim
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Auswärts

Die Holstein Kiel Amateure-Abteilung wurde Anfang der 50er Jahre gegründet. 1955 stieg die Mannschaft erstmals in die damals zweithöchste Spielklasse die Amateurliga Schleswig-Holstein (heute Schleswig-Holstein-Liga) auf und wurde 1961 Meister. Dadurch qualifizierten sich die Amateure für die Deutsche Amateurmeisterschaft die sie auch durch ein 5:1 gegen den Siegburger SV 04 gewannen. 1963 und 1969 stieg die Mannschaft aus der höchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse ab und spielte in der selbigen nun umbenannten und viertklassigen Verbandsliga Schleswig-Holstein ab der Saison 1993/94 wieder mit. 1994 gewann man die Meisterschaft und qualifizierte sich dadurch für die viertklassige Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. 2004 gewann man die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein Meisterschaft und qualifizierte sich somit für die viertklassige Oberliga Nord. Die zweite Mannschaft bzw. die U23 schloss die Oberliga Nord (4.liga) Saison 2006/07 mit dem neunten Tabellenplatz ab, musste aber aufgrund des Abstieges der 1. Herrenmannschaft aus der Regionalliga Nord (3.Liga) in die Verbandsliga Schleswig-Holstein (5.Liga) zwangsabsteigen. 2008 sicherte sich die Mannschaft zwei Spieltage vor Saisonschluss souverän die Meisterschaft vor dem VfR Neumünster und dem TSV Kropp. In der Saison 2008/09 spielt man weiterhin fünftklassig, jedoch wurde die Verbandsliga Schleswig-Holstein in Schleswig-Holstein-Liga umbenannt. Die Heimspiele finden in der Sinalco-Arena im Holstein-Kiel-Trainingszentrum-Projensdorf statt.[2]

Kader Schleswig-Holstein-Liga 2008/09 Bearbeiten

Name Trikot Nationalität
Tor:
Tobias Dittmann 1 Deutscher
Nico Beyer 23 Deutscher
Abwehr:
Mirko Hohnhorst Deutscher
Bastian Hasler 7 Deutscher
Michael Schmitt 5 Deutscher
Lewe Hingst 9 Deutscher
Sphend Meshekrani 17 Iraner
Ali-Riza Yankin 29 Deutscher
Mittelfeld:
Stefan Hansen 19 Deutscher
Andy Rinaldi 14 Deutscher
Paul Camps 13 Deutscher
Florian Ziehmer 16 Deutscher
Marco Rook 18 Deutscher
Nicola Soranno 21 Deutscher
Angriff:
Didier Webessie 8 Deutscher
Björn Kastner 20 Deutscher
Rouven Abel 22 Deutscher
Dominik Balcer 11 Deutscher

Trainer und TeamverantwortlicheBearbeiten

Name Funktion Nationalität
Michael Bauer Cheftrainer Deutscher
Lars Dubau Co-Trainer Deutscher
Martin Balsam Teammanager Deutscher
Michael Bauer Leiter NachwuchsleistungszentrumDeutscher
Ninja Zimm PhysiotherapeutinDeutscher
Wiebke Heuwagen Physiotherapeutin Deutscher
Frank Duffner Zeugwart Deutscher

Erfolge Bearbeiten

Platzierungen der letzten fünf Jahre

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte
2003/04 Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein 1. 20 8 6 75:42 68
2004/05 Fußball-Oberliga Nord 7. 17 3 14 67:56 54
2005/06 Fußball-Oberliga Nord 6. 17 5 12 67:53 56
2006/07 Fußball-Oberliga Nord 9. 121210 60:55 48
2007/08 Verbandsliga Schleswig-Holstein 1. 28 6 2 113:26 90

Jugendabteilung Bearbeiten

Die Jugendmannschaften von Holstein Kiel spielen in folgenden Klassen:

Frauenfußball Bearbeiten

Holstein Woman
StadionKiliaplatz
Plätze3.000
TrainerHeinz Siebolds
Liga2. Bundesliga Nord
2007/086. Platz
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Heim
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Auswärts

Die Frauenfußballabteilung besteht seit 2004. Der damalige Regionalligist Wittenseer SV-TUS Felde löste damals seine Frauenfußballabteilung auf und beantragte beim SHFV die "Statusübertragung" zu Holstein Kiel. Der Vorstand von Holstein Kiel stimmte mit 4:3 Stimmen zu, allerdings wurden die Fußballerinnen zunächst nicht als Abteilung, sondern als Projekt "Holstein Woman" geführt. Da die Namensgebung der Mannschaft in Anlehnung an eine lokale Zeitschrift geschah, ist tatsächlich „Woman“ statt „Women“ die korrekte Bezeichnung des Teams. Die Mannschaft wurde anfangs durch einige Spielerinnen der zweiten Mannschaft des Hamburger SV verstärkt, die vom Projekt "Holstein Woman" hörten und aus Hamburg an ihren alten Wohnort Kiel zurückkehrten. In der ersten Saison 2004/05 wurden die Holstein Woman auf Anhieb Meister der Regionalliga Nord. Außerdem gewann die Mannschaft den schleswig-holsteinischen Pokal, und die zweite Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga Schleswig-Holstein. Nach der guten ersten Zweitliga Saison 2005/06 wurden die "Holstein Woman" in die Amateurabteilung der KSV Holstein integriert. Somit wurde der Projektstatus abgelegt und die "Holstein Woman" eine offizielle Abteilung der KSV Holstein. Die "Holstein Woman" sind generell sehr kooperationsfreundlich, und verfolgen das Ziel den Frauenfußball/Mädchenfußball im Land weiter zu fördern und zu unterstützen. Seit 2007 fördert der Verein in Kooperation mit dem Post- und Telekom Sportverein Kronshagen/Kiel Mädchenfußball in den Altersklassen D und E. Auf örtlicher Ebene nehmen die Mädchenmannschaften in Freundschaftsspielen am Spielbetrieb teil.

Kader 2. Bundesliga Nord 2008/09 Bearbeiten

Name Trikot Nationalität
Tor:
Fredericke Borreck Deutscher
Katna Ihrens Deutscher
Eva-Lotta Ravn Deutscher
Abwehr:
Wiebke Ehrhardt Deutscher
Stefanie Mohr Deutscher
Rosa Pérez Traulsen Deutscher
Martina Pulkis Deutscher
Tessa Schildt Deutscher
Lena Schrum Iraner
Sarah Thode Deutscher
Svenja Wölki Deutscher
Mittelfeld:
Sabrina Eckhoff Deutscher
Gönna Gabriel Deutscher
Stephanie Güldenzoph Deutscher
Nina Jokuschies Deutscher
Kati Krohn Deutscher
Jana Leugers Deutscher
Svenja Nefen Deutscher
Rachel Pashley Deutscher
Kirke Petersen Deutscher
Christin Vogt Deutscher
Angriff:
Sandra Bennas Deutscher
Nicole Baumgart Deutscher
Christina Krause Deutscher
Nicole Preiß Deutscher
Sabine Pürwitz Deutscher
Pia Stitzing Deutscher
Franka Röder Deutscher
Julia Weigel Deutscher

Trainer und TeamverantwortlicheBearbeiten

Name Funktion Nationalität
Heinz Siebolds Cheftrainer Deutscher
Ismail Yesilyurt Co-Trainer Deutscher
Harry Zwatz Torwarttrainer Deutscher
Uwe Klahn Manager Deutscher
Matthias Pagels PhysiotherapeutDeutscher
Sally Pashley Betreuerin Deutscher
Käte Baumgart Betreuerin Deutscher
Günther Körber Masseur Deutscher

Erfolge Bearbeiten

Platzierungen seit 2004

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
2004/05 Fußball-Regionalliga Nord 1. 18 1 1 83:10 55 nicht qualifiziert
2005/06 2. Bundesliga Nord 6. 9 6 7 34:40 33 2. Runde
2006/07 2. Bundesliga Nord 7. 96 7 38:35 33 2. Runde
2007/08 2. Bundesliga Nord 6. 9 5 8 28:31 32 Achtelfinale

Handball Bearbeiten

Die Frauen-Handballsparte von Holstein Kiel wurde im November 1928 gegründet und fusionierte im Mai 1998 ausschließlich mit der Frauen und Jugend-Handballabteilung des TSV Kronshagen. Der Verein nennt sich seit dem HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Die Ziele der HSG (Handballspielgemeinschaft) sind die Förderung und Leistungssteigerung des Frauen und Jugendhandballs im Bereich Kiel, Kronshagen und Umland. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen durch Intensivierung der Ausbildung eigener qualifizierter Übungsleiter um auch im oberen Frauen und Jugend-Leistungsbereich den Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu sichern. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1971 durch ein 6:4 im Finale gegen den 1.FC Nürnberg. Die Handball-Damen von Holstein Kiel sind Gründungsmitglied der 1975 eingeführten 1. Handball-Bundesliga Nord und spielten dort bis zum Abstieg 1985. Es folgten 14 Jahre in der 2.Handball-Bundesliga Nord bis zum Abstieg 1999. Nach sechs Jahren in der Regionalliga Nordost stieg man 2005 in die Oberliga (4.Liga) ab. Die Oberliga Saison 2007/08 beendete die HSG Holstein Kiel / Kronshagen auf dem 4. Tabellenplatz.

Erfolge Bearbeiten

  • Deutscher Meister 1971
  • Deutscher Vizemeister 1964, 1970
  • Deutscher Vizepokalsieger 1981
  • Norddeutscher Meister 1964, 1970, 1971, 1974
  • 12x Landesmeister Schleswig-Holstein

Cheerleading Bearbeiten

Seit 2003 besitzt Holstein Kiel eine Cheerleading-Abteilung. Sie besteht aus den Northern Lights - die Seniors (ab 15 Jahren) der Holstein Kiel Cheerleader. Den Shining Lights - die Juniorcheerleader (von 11-15 Jahren) und den Twinkling Lights - die Peewees (von 5-11 Jahren) und somit jüngsten Cheerleader bei Holstein Kiel. Die Cheerleader Squads nehmen seit 2003 an den Landesmeisterschaften teil und waren auch schon auf den Germancheermasters sowie auf den Deutschen Cheerleadermeisterschaften vertreten. Neben anderen Auftritten sieht man die Cheerleader auch während der Pausen bei den Heimspielen der KSV Holstein im Holstein-Stadion.

Tischtennis Bearbeiten

Bis Ende der 1960er Jahre gehörte Holstein Kiel auch im Tischtennis zu den führenden Vereinen in Schleswig-Holstein und war hinter dem Kieler TTK Grün-Weiß die Nummer zwei in der Landeshauptstadt. Während die Herren 1966 aus der Oberliga Nord, der bis dahin höchsten deutschen Spielklasse, abstiegen und nie wieder die Rückkehr schafften, stiegen die Damen erstmals 1964 in die Oberliga auf. 1968 verzichteten die Störche auf den Oberligaplatz, obwohl sie als Tabellensechste den Klassenerhalt sicher geschafft hatten. Noch einmal tauchte der Name Holstein Kiel überregional auf: 1975 hatten sicher mehrere Kieler Vereine, darunter Holstein, zur TTSG 75 Kiel zusammengeschlossen, um den Grün-Weißen vom KTTK leistungsmäßig Paroli bieten zu können. Bereits in der ersten Saison gelang der Aufstieg in die Oberliga Nord der Damen. Da Spielgemeinschaften damals auf überregionaler Ebene unzulässig waren, trat die TTSG in der Spielzeit 1976/77 unter der Bezeichnung Holstein Kiel auf, wurde als Neuling prompt Oberligameister und stieg in die Tischtennis-Bundesliga auf. Dort spielte die Mannschaft dann allerdings unter der Bezeichnung TSV Kronshagen (der Stadtteilverein gehörte ebenfalls der TTSG 75 Kiel an). Heute gibt es bei Holstein Kiel keine Tischtennis-Abteilung mehr.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 15. April 1905 - Erste Gründung des NFV als Zusammenschluss folgender Verbände: Hamburg/Altona, Bremen, Hannover, Herzogtum Braunschweig, Kiel, Mecklenburg und Unterweser ohne Südniedersachsen und den Raum Osnabrück. Norddeutschland: Im Westen und Norden die deutsche Reichsgrenze, im Osten die Mecklenburgische Landesgrenze und die Grenze des Berliner Verbandes, im Süden die Grenze des Mitteldeutschen Verbandes und von Worbis bis einschl. Northeim, Einbeck, Coppenbrügge, Haste, Wunstorf, Steinhuder Meer, Wagenfeld (Stolzenau gehört zu Westdeutschland), Bramsche (Westfälische Landesgrenze) bis Nordhorn. Bis 1911 auch die Altmark (Stendal, Rathenow, Tangermünde).
  2. http://www.holstein-kiel.de/show_cont.php?id=313


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