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Helmut Winklhofer
Geburtstag 27. August 1961
Geburtsort Irsham, Deutschland
Position Mittelfeld / Abwehr
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele, (Tore)1
1981–1982
1982–1985
1985–1990
1991–1994
2002–2003
FC Bayern München
Bayer 04 Leverkusen
FC Bayern München
TSV Emmering
TSV Emmering
20( 1)
900( 5)
480( 2)
?0( ?)
?0( ?)
Nationalmannschaft
1978–1980
1981
1983
Deutschland U-18
Deutschland U-20
Deutschland U-21
150( 1)
60( 0)
20( 1)
Stationen als Trainer
1991–1994
2002–2003
2007–
TSV Emmering
TSV Emmering
ASV Rott/Inn
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Helmut Winklhofer (* 27. August 1961 in Irsham, Markt Fürstenzell, Landkreis Passau) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere als Spieler Bearbeiten

Vereine Bearbeiten

Winklhofer stand zu Saisonbeginn 1981/82 im Profi-Kader des FC Bayern München. Im Mittelfeld eingesetzt gab er sein Debüt am 7. November 1981 (13. Spieltag), als er zur zweiten Halbzeit für Wolfgang Kraus im Heimspiel gegen den MSV Duisburg (4:0) eingewechselt wurde. Am 29. Mai 1982 (34. Spieltag) kam er zu seinem zweiten Einsatz, bei dem er auch mit dem zwischenzeitlichen 1:1 in der 44. Minute (3:1-Niederlage beim VfL Bochum) zu seinem ersten Liga-Treffer kam.

Von 1982 bis 1985 spielte er dann für Bayer 04 Leverkusen als Abwehr-, in der letzten Spielzeit als Mittelfeldspieler.

Nach drei Spielzeiten kehrte er zum FC Bayern München zurück und gleich am 1. Spieltag, dem 10. August 1985, gelang ihm ein Missgeschick sondergleichen: Die Bayern gastierten bei Bayer 05 Uerdingen und mit einem missglückten Schuss ins Toraus überwand er aus 35 Metern den zu weit vor seinem Tor stehenden Bayern-Torwart Jean-Marie Pfaff. Dieser Treffer stellte nicht nur den Endstand dar, sondern war eines der der kuriosesten Eigentore der Bundesligageschichte und wurde als erstes Eigentor überhaupt in der ARD Sportschau zum Tor des Monats gewählt.

Sein letztes Bundesliga-Spiel bestritt Winklhofer am 26. November 1988 (16. Spieltag), als der 1. FC Nürnberg daheim mit 1:0 bezwungen wurde. Er gehörte zwar noch zur Saison 1989/90 dem Verein an, aber aus Verletzungsgründen war er nicht mehr in der Lage, auch nur einmal eingesetzt zu werden.

Des Weiteren spielte er

  • zweimal im DFB-Pokal: Für Bayer 04 Leverkusen (7 Spiele; 2 Tore) und für den FC Bayern München (3 Spiele)
  • 13 Mal (1 Tor) im Europapokal der Landesmeister (dem Vorläufer der Champions-League)
  • einmal im UEFA-Pokal (dem Vorläufer der Europa League)

Nationalmannschaft Bearbeiten

Am 23. September 1978 debütierte Winklhofer in der U-18-Nationalmannschaft, die in Weinheim mit 2:1 über die Auswahl Österreichs siegte. In seinem vorletzten Spiel für diese Auswahlmannschaft gelang ihm am 18. Mai 1989 in Gommern im Rahmen des UEFA-Juniorenturniers beim 6:2-Erfolg über die Auswahl Finnlands sein einziges Länderspieltor.

Winklhofer gewann mit 20 Jahren die Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1981. Im Finale am 18. Oktober 1981 in Sydney gewann Deutschland mit Winklhofer in der Startformation gegen Katar mit 4:0. Zu den Torschützen im Endspiel gehörte auch Roland Wohlfarth vom MSV Duisburg, der spätere Vereinskollege von Winklhofer bei den Bayern. Gemeinsam mit Ralf Loose war der Bayer mit vier Toren in sechs Spielen bester Torschütze der west-deutschen Junioren-Nationalmannschaft.

Des Weiteren kam er 1983 zu zwei Einsätzen in der U-21-Nationalmannschaft:

  • am 22. Februar in Setubal, als Portugal mit 3:1 besiegt wurde; ein Treffer gelang ihm und
  • am 29. März in Shkodra, als gegen Albanien ein 1:1 erzielt wurde

Karriere als Trainer Bearbeiten

Nach der Profi-Karriere beim FC Bayern München war er von 1991 bis Dezember 1994 und erneut 2002/03 Spielertrainer beim TSV Emmering. Seit 2007 ist er Trainer der 1. Mannschaft des ASV Rott am Inn.[1]

Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Trainer des ASV Rott/Inn
Fairytale kdmconfig.png Profil: Winklhofer, Helmut
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Beruf deutscher Fußballspieler
Persönliche Daten
Geburtsdatum 27. August 1961
Geburtsort Irsham, Markt Fürstenzell, Landkreis Passau



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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