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Heiner Brand

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Heiner Brand
Heiner Brand 03

Heiner Brand am 20. Februar 2008 in der Kölnarena

Spielerinformationen
Geburtstag 26. Juli 1952
Geburtsort Gummersbach, Deutschland
Staatsbürgerschaft Flag of Germany deutsch
Spielposition Kreisläufer
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
00001987 Flag of Germany VfL Gummersbach
Nationalmannschaft
Debüt am 1. Juli 1974
            gegen Flag of Israel Israel in Cholon
  Spiele (Tore)
Flag of Germany Deutschland 131 (231)
Vereine als Trainer
19871991 Flag of Germany VfL Gummersbach
19921994 Flag of Germany SG Wallau-Massenheim
19941996 Flag of Germany VfL Gummersbach
1997 Flag of Germany Deutsche Nationalmannschaft

Stand: 5. März 2009


Heiner Brand 01
Heiner Brand (1. September 2007)
KuebiHinzugefügt von Kuebi

Heiner Brand (* 26. Juli 1952 in Gummersbach) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler und heute Bundestrainer der Deutschen Männer-Handballnationalmannschaft. Ihm gelang es als erstem Handballer überhaupt, sowohl als Spieler (1978) als auch als Trainer (2007) Weltmeister zu werden. Er ist von Beruf Unternehmer und besitzt eine Versicherungsagentur in Gummersbach. Brand ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine älteren Brüder Klaus und Jochen waren ebenfalls deutsche Handballnationalspieler. Sein Markenzeichen ist der Walrossbart.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Spieler Bearbeiten

Heiner Brand trat im Alter von sieben Jahren dem VfL Gummersbach bei. Mit ihm wurde er sechsmal Deutscher Meister (1973, 1974, 1975, 1976, 1982 und 1983) und holte viermal den DHB-Pokal (1977, 1978, 1982 und 1983); ebenso war der VfL Gummersbach mit ihm auf internationaler Ebene erfolgreich (Europapokalsieger der Pokalsieger: 1978 und 1979 - Europapokalsieger der Landesmeister: 1974 und 1983 - Supercupgewinner: 1979 und 1983 - IHF-Pokalsieger: 1982).

Heiner Brand war auch in der Nationalmannschaft erfolgreich, er erzielte in insgesamt 131 Länderspielen 231 Tore, davon eins per Siebenmeter. 1976 wurde Brand Olympiavierter, 1978 wurde er mit der Nationalmannschaft Weltmeister. Seine ersten beiden Länderspieltore erzielte er in seinem ersten Spiel für Deutschland am 1. Juli 1974 in Cholon gegen Israel.[1]

Karriere als Trainer Bearbeiten

Heiner Brand war lange Zeit Trainer beim VfL Gummersbach (1987–91 und 1994–96). Zwischendurch trainierte er die SG Wallau-Massenheim (1992–94). Bereits vor seiner Zeit als Vereinstrainer war er Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft (1984–87); diese trainiert er seit dem 1. Januar 1997 mit Erfolg. So gewann die DHB-Auswahl 2004 die Europameisterschaft und erreichte im selben Jahr bei den Olympischen Spielen in Athen das Finale. Im Januar und Februar 2007 führte er das DHB-Team zum Titelgewinn bei der Handball-WM 2007 in Deutschland, woran er nach eigener Aussage vor dem Turnier nicht geglaubt hatte. Hinzu kommen die Vize-Europameisterschaft 2002 und die Vize-Weltmeisterschaft 2003.

Am 24. Oktober 2007 wurde Heiner Brands Vertrag als Trainer der Nationalmannschaft mit dem DHB bis zum 30. Juni 2013 verlängert.

Erfolge als Trainer Bearbeiten

  • 1988: Deutscher Meister mit VfL Gummersbach
  • 1991: Deutscher Meister mit VfL Gummersbach
  • 1993: Deutscher Meister mit SG Wallau/Massenheim
  • 1993: DHB-Pokalsieger mit SG Wallau/Massenheim
  • 1993: Finalteilnahme: Europapokal der Landesmeister mit SG Wallau/Massenheim
  • 1994: DHB-Pokalsieger mit SG Wallau/Massenheim
  • 1998: Supercup-Gewinn, mit der Nationalmannschaft
  • 1998: EM-Dritter
  • 1999: WM, Platz 5
  • 2000: Olympische Spiele, Platz 5
  • 2001: Supercup-Gewinn, mit der Nationalmannschaft
  • 2002: Vize-Europameister, verloren gegen Schweden
  • 2003: Vize-Weltmeister, verloren gegen Kroatien
  • 2004: Europameister, gegen Slowenien, bis dahin größter Erfolg seit der WM 1978 in Dänemark
  • 2004: Olympische Spiele in Athen, Olympia-Zweiter, erneut gegen Kroatien verloren
  • 2006: EM, Platz 5
  • 2007: Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen (Erster Handballer, der sowohl als Spieler, als auch als Trainer Handballweltmeister wurde)
  • 2008: EM, Platz 4
  • 2008: Olympische Spiele in Peking, Platz 9
  • 2009: WM, Platz 5
  • 2009: Supercup-Gewinn, mit der Nationalmannschaft
  • 2010: EM, Platz 10
  • 2011: WM, Platz 11

Ehrungen Bearbeiten

Politisches Engagement Bearbeiten

2009 wurde Brand von der SPD zum Mitglied der Bundesversammlung gewählt. Er wollte sich allerdings im Vorfeld nicht darauf festlegen, die SPD-Kandidatin Gesine Schwan zu wählen.[2] Brand nahm 2009 an einer Werbekampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft teil.[3]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. DHB-Datenbank: Heiner Brand (alle Länderspiele und Tore)
  2. spiegel.de: Handball-Trainer Brand lässt die SPD zappeln
  3. Kampagne Soziale Marktwirtschaft macht's besser auf der Website der INSM

Literatur Bearbeiten

  • Heiner Brand und Frank Schneller: InTeam. Wero-Press Pfaffenweiler 2004, ISBN 3-937588-03-5 (Eine Biografie über Heiner Brand)
  • Heiner Brand und Frank Schneller: Auf meine Art. Verlag die Werkstatt Göttingen 2007 ISBN 3-89533-573-8
  • Heiner Brand und Jörg Löhr: Projekt Gold. Verlag Gabal Offenbach 2008 ISBN 978-3-89749-797-9
  • Heiner Brand: Mein Spiel, mein Stil. Philippka-Sportverlag Münster 2008 ISBN 978-3-89417-166-7 (Handballlehrbuch)
  •  Heiner Brand, Martin Heuberger, Klaus-Dieter Petersen, Ute Lemmel: Rahmentrainingskonzeption des Deutschen Handballbundes: Für die Ausbildung und Förderung von Nachwuchsspielern. Philippka-Verlag, 2009, ISBN 978-3-89417-183-4.

Weblinks Bearbeiten

Normdaten: Personennamendatei (PND): 131369970 | VIAF: 1142490
Fairytale kdmconfig Profil: Brand, Heiner
Platzhalter
Beruf deutscher Handballbundestrainer der Herrenmannschaft
Persönliche Daten
Geburtsdatum 26. Juli 1952
Geburtsort Gummersbach



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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