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Heidemarie Reineck Swimming pictogram
Persönliche Informationen
Name:Heidemarie Reineck
Nationalität:Flag of Germany BR Deutschland
Schwimmstil(e):Freistil, Schmetterling
Geburtstag:15. Februar 1952
Geburtsort:Berlin
Größe:1,63 m

Heidemarie Reineck (* 15. Februar 1952 in Berlin) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin, die für die Bundesrepublik Deutschland startete. Sie gewann Medaillen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften.

Werdegang Bearbeiten

Heidemarie Reineck startete für den SV Bayreuth. 1967 wurde sie deutsche Vizemeisterin über 100 Meter Schmetterling. 1968 gewann sie dann bei den Deutschen Schwimmmeisterschaften den Titel über 100 Meter, 200 Meter Freistil und über 400 Meter Freistil. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt konnte sie nicht für ein Einzelfinale qualifizieren. Aber mit der 4-100-Meter-Lagenstaffel in der Besetzung Angelika Kraus, Uta Frommater, Heike Hustede und Heidemarie Reineck gewann sie Bronze hinter den USA und Australien. 1969, 1970 und 1971 gewann Reineck jeweils den Deutschen Meistertitel über 100 Meter Freistil, 1970 auch den über 200 Meter Freistil. 1970 gewann sie mit der Lagenstaffel die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Barcelona.

1972 verlor Reineck bei der Deutschen Meisterschaft gegen Jutta Weber. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München scheiterte Weber über 100 Meter knapp im Zwischenlauf, während Reineck das Finale erreichte und in 00:59,73 Minuten Fünfte wurde. Damit blieb sie zwar eine Hundertstelsekunde über dem neuen Deutschen Rekord von Weber, den diese im Vorlauf aufgestellt hatte, qualifizierte sich aber für die Lagenstaffel. Zuerst holte sie mit der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel, in der Besetzung Jutta Weber, Heidemarie Reineck, Gudrun Beckmann und Angela Steinbach Bronze hinter USA und der DDR. Mit der Lagenstaffel gewannen dann Silke Pielen, Verena Eberle, Gudrun Beckmann und Heidemarie Reineck eine weitere Bronzemedaille, erneut hinter den USA und der DDR. 1973 fand in Belgrad die erste Schwimmweltmeisterschaft statt. Die Freistilstaffel gewann in der gleichen Besetzung wie in München Bronze hinter der DDR und den USA.

Literatur Bearbeiten

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: München Kiel 1972. Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1972


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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