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GUMPO Humanitäre Hilfe – Kinder in Not e.V.
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Gründer 7 Gründungsmitglieder
Gründung 13.01.1996
Sitz Taubenheim/Spree, Sachsen
Aktionsraum Minsk, Weißrussland
Schwerpunkt therapeutische Hilfe, medizinische Hilfe
Website www.gumpo-ev.de
www.facebook.com/GUMPO.eV/]

GUMPO Humanitäre Hilfe - Kinder in Not e. V., kurz und umgangssprachlich GUMPO e.V., wurde 1996 gegründet.

Sitz des Vereins ist Taubenheim/Spree bei Bautzen in Sachsen.

Der Name Bearbeiten

GUM – PO ist die russische Abkürzung für Gumanitarnaja Pomosch, was übersetzt humanitäre Hilfe heißt.

Der Name GUMPO war ursprünglich der Name einer Puppe, die von jungen Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste als "Trost-Puppe" gebastelt wurde. Diese Puppe Gumpo begleitete und tröstete viele Jahre die Kinder bei deren schweren Therapien. Von 1986 bis 1997 auf der noch als Notlösung, eher sporadisch eingerichteten Kinderstation für Onkologie Barawljany, ab 1997 in der neu erbauten Kinderklinik für Onkologie und Hämatologie Barawljany („Praktisch- Wissenschaftliches Zentrum der Kinderonkologie und Hämatologie Barawljany“) in Minsk / Weißrussland.

Die Puppe Gumpo wurde von einem Mädchen gezeichnet, was sich damals in Behandlung befand und bildet seitdem den Namen und das Logo des Vereins.

Die Puppe hatte bewusst keine Haare, da die Kinder während der Chemotherapie ihre Haare verlieren.

Der Verein Bearbeiten

Geschichte Bearbeiten

Krebskrankes Mädchen (1993)

GUMPO e. V. wurde am 13.01.1996 gegründet. Der Verein entstand aus der „Initiative Minsker Kinder“, die von Christiane Meier und Jörg Mitscherlich 1994 gegründet wurde. (Christiane Meier war zu dieser Zeit als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Barawjany im Einsatz.) Ziele der „Initiative Minsker Kinder“ waren, eine Linderung der Mängelzustände an Medikamenten, Medizintechnik und Verbandsmaterial, sowie für das Gestalten eines kindsgerechten, erträglicheren Umfeldes während des Aufenthaltes auf der Kinderstation für Onkologie Barawljany in Minsk/ Weißrussland. Diesen Kindern zu helfen, die an Spätfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erkrankt waren.

Um die Hilfe noch besser koordinieren und ausbauen zu können, wurde 1996 von den 7 Gründungsmitgliedern Christiane Meier, Jörg Mitscherlich, Franz Meier, Peter Meier, Christa Mitscherlich, Sabine Grubert und Jürgen Grubert der Verein GUMPO Humanitäre Hilfe - Kinder in Not e. V. gegründet.Von 1996 bis März 2011 leitete Jörg Mitscherlich den Verein als Vorstandsvorsitzender. Ab März 2011 übergab er den Vorsitz an Ralf Becker, der bis heute den Vorsitz innehat.

Grundsätze Bearbeiten

GUMPO e.V. ist ein humanitärer Verein, der sich ausschließlich durch Spenden finanziert.

Der Verein unterstützt in Not geratene Kinder mit humanitärer Hilfe, hauptsächlich in Minsk / Weißrussland und Umgebung mit finanziellen oder materiellen Mitteln und durch Therapeuten und therapeutische Hilfseinsätze.

Vorstand Bearbeiten

  • Ralf Becker, Vorstandsvorsitzender
  • Birgit Bochnig, stellvertretende Vorsitzende
  • Jörg Mitscherlich, Kassenwart
  • Hermann Kreiß,
  • Michael Schiewack.

Projekte Bearbeiten

Novinki01.jpg

„Staatliches Heim für Kinder mit Besonderheiten in der physiopsychischen Entwicklung“ in Minsk / Weißrussland

GUMPO e. V. arbeitet derzeit an 3 Projekten:

  • das Heim für mehrfach behinderte Kinder Novinki („Staatliches Heim für Kinder mit Besonderheiten in der physiopsychischen Entwicklung“) in Minsk/ Weißrussland
Barawljany01.jpg

„Praktisch-Wissenschaftliches Zentrum der Onkologie und Hämatologie Barawljany“ Minsk/ Weißrussland

Seit 2008 hat der Verein begonnen, zwei durch Spenden finanzierte, gut qualifizierte, weißrussische Physiotherapeutinnen in Teilzeit zu beschäftigen. Ziel ist es, eine Verbesserung der therapeutischen Behandlung und damit eine verbesserte Lebenssituation der Kinder zu erreichen. Deutsche, speziell ausgebildete Therapeuten führen regelmäßig Arbeitseinsätze zur Weiterbildung der Therapeuten vor Ort bei neuen Therapieansätzen, zur Behandlung von Kindern oder geben Seminare.

Vereinzelt durch Medikamente, die für die meist chemotherapeutische Behandlung der Kinder notwendig sind, pädagogische Hilfsmittel und mit schneller, unkomplizierter Hilfe für sozial bedürftige, kranke Kinder und ihre Familien.

Hierbei können Kinder mit Behinderungen aus Minsk/ Weißrussland und Umgebung, die zu Hause leben, erstmals in Kureinrichtungen fahren, deren Eltern wird dabei ebenso Hilfe zuteil. Der Name des Projektes, stellt eine neue Ausrichtung bzw. Erweiterung dar. Das Projekt “Es kommt was in Bewegung” des Vereins Gumpo e.V. wurde 2014 vom "Diakonischen Werk Sachsen" aus einer großen Zahl von Bewerbungsprojekten ausgewählt und in die deuschlandweite Aktion "Hilfe für Osteuropa" eingebunden. Gumpo e.V. ist dadurch mit seinem Projekt “Es kommt was in Bewegung” erneut im Bundesland Sachsen und darüber hinaus bekannt.









Geleistete Hilfe Bearbeiten

1996 bis 2008 Bearbeiten

Abschied in Novinki 2008

2009 bis 2015 Bearbeiten

Web-Links Bearbeiten

Fernsehauftritte Bearbeiten

  • Fernsehauftritt vom GUMPO-Vorstandsvorsitzenden Jörg Mitscherlich und 23 Vereins- und Fördermitgliedern in der MDR-Show „Sonntag, die Überraschungsshow“ im Oktober 2003
  • Fernsehauftritt des adoptierten, weißrussischen Mädchens Julia mit ihrer Familie und dem GUMPO-Vorstandsvorsitzenden Jörg Mitscherlich in der MDR-Show „Sonntag die Überraschungsshow“ im September 2005

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Gumpo-ev.de: Homepage von Gumpo e.V.
  2. Gemeinde Sohland.de: Verzeichnis der Hilfsorganisationen der Gemeinde Sohland/Spree
  3. Sachsen.de: Register von Ehrenamt tätigen Vereinen und Organisationen in Sachsen
  4. Oberlausitz.de: Register aller in der Oberlausitz tätigen Vereine
  5. Kirchgemeinde-sohland.de: Hinweis auf Benefiz-Orgelkonzert von Gumpo e.V.


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