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Gerhard Zippel (* 5. September 1925 in Chemnitz) war ein deutscher Lokalpolitiker. Er war ab 1960 1. Sekretär des SED-Kreisleitung in Stollberg/Erzgeb.

Leben Bearbeiten

Der Sohn eines Modeltischlers aus Chemnitz erlebte in seiner Kindheit, wie seine Eltern wegen Widerstand gegen das Naziregime eingekerkert wurden. Nach dem Volksschulbesuch lernte Zippel bis 1943 Maschinenschlosser und wurde dann von der Wehrmacht zum Kriegsdienst eingezogen. 1944 wurde er verwundet und kam in einem tschechoslowakischen Lazarett in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Anfang 1946 kehrte er nach Chemnitz zurück und trat in die im April gegründete SED ein. Er wurde Mitglied des Zonenjugendkommission Metall, war als Jugendbetriebsrat und FDJ-Sekretär im Betrieb tätig. 1948 erfolgte seine Wahl zum FDJ-Vorsitzenden des Kreises Chemnitz. In dieser Funktion nahm er 1949 an den II. Weltfestspiele in Budapest teil. 1950 besuchte er ein halbes Jahr die SED-Parteischule und war danach zwei Jahre Wirtschaftssekretär in der SED-Kreisleitung in Aue (Sachsen). 1952 erfolgte seine Berufung zum Sektorenleiter an die SED-Bezirksleitung nach Chemnitz. Zwischen 1955 und 1958 studierte er an der Karl-Marx-Universität Leipzig, wo er das Staatsexamen als Diplom-Gesellschaftswissenschaftler ablegte. Nach dem Studienende wechselte es zur SED-Kreisleitung nach Stollberg, wo er am 24. April 1960 von der Kreisdelegiertenkonferenz zum 1. Sekretär gewählt wurde. In dieser Funktion nahm er 1963 am VI. Parteitag der SED in Berlin teil.

Auszeichnungen Bearbeiten

  • 1959 Verdienstmedaille der DDR
  • 1961 Artur-Becker-Medaille in Silber
  • 1965 Ehrennadel der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft
  • Verdienstmedaille der Kampfgruppen
  • Pioniermedaille in Gold

Literatur Bearbeiten

  • Albert Vögtel: Gerhard Zippel, in: Der Heimatfreund für das Erzgebirge, 11 (1966), H. 5, S. 98-100.
Fairytale kdmconfig Profil: Zippel, Gerhard
Beruf deutscher Lokalpolitiker
Persönliche Daten
Geburtsdatum 5. September 1925
Geburtsort Chemnitz

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