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Frida Brock-Oley (* 17. August 1910 in Konstadt) war eine Frauenfunktionärin und Diplom-Lehrerin in der DDR.

Frida Brock-Oley gehörte vor 1933 zwei Jahre lang der SPD an. 1940 trat sie dem nationalsozialistischen Deutschen Frauenwerk bei und im Februar 1946 der KPD. Mit der Vereinigung der KPD und der Ost-SPD wurde sie SED-Mitglied.[1]

Nach 1945 wurde sie in Herzberg SED-Frauensekretärin und ab 1947 Vorsitzende des DFD-Kreisvorstandes Herzberg. 1948 wechselte sie in die DFD-Landesleitung Sachsen-Anhalt und übernahm nach der Ablösung von Rose Gerisch die Leitung des Landesverbandes der Frauenorganisation. In dieser Funktion wurde sie 1950 in den Landtag Sachsen-Anhalt gewählt und gehörte hier dem Präsidium an. Nach ihrem Lehrerstudium arbeitete sie an der Universität Halle als Lehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Literatur Bearbeiten

  • Handbuch des Landtages Sachsen-Anhalt, II. Wahlperiode
  • Frank Hirschinger: Gestapoagenten, Trotzkisten, Verräter. Kommunistische Parteisäuberungen in Sachsen-Anhalt 1918-1953, Vanderhoeck & Ruprecht 2005
  • Christina Trittel: Die Abgeordneten des ersten Landtages von Sachsen-Anhalt 1946-1950. Mitteldeutscher Verlag, 2007

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Frank Hirschinger: „Gestapoagenten, Trotzkisten, Verräter“, S. 266–267 (Digatalisat)
Fairytale kdmconfig Profil: Brock-Oley, Frida
Beruf deutsche Politikerin und Frauenfunktionärin
Persönliche Daten
Geburtsdatum 17. August 1910
Geburtsort Konstadt

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