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Der FSV 1929 Altenhaßlau e.V. ist ein Fußballverein, gegründet am 27. April 1929 von Hermann Ditzel, Friedrich Jäger, Peter Spahn, Richard Edel, Burkhard Knittel, Friedrich Ungermann, Fritz Gaß, Heinrich Krieg II, Ludwig Weigelt, Otto Gass, Heinrich Krieg III, Hans Weitzel und Heinrich Groß, in Altenhaßlau einem Ortsteil von Linsengericht (Hessen).

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FSG Altenhaßlau


Aktuelle Daten und Zahlen Bearbeiten

Die Abkürzung FSV steht für Fußballsportverein, die Vereinsfarben sind blau und weiß. Der Verein zählt aktuell rund 230 Mitglieder sowie viele aktive Jugendmannschaften in Spielgemeinschaften mit benachbarten Vereinen. Hinzu kommen zwei Seniorenmannschaften innerhalb der Spielgemeinschaft SG Altenhaßlau / Eidengesäß, die zusammen mit der befreundeten SKG Eidengesäß unterhalten wird sowie die Alt-Herren-Mannschaft, so dass der Club rund 110 Aktive zu betreuen hat.

Der FSV Altenhaßlau ist Mitglied im HFV (Hessischer Fußball-Verband) und im DFB (Deutscher Fußball-Bund).

Der Verein ist angesiedelt im Ortsteil Altenhaßlau der Gemeinde Linsengericht im hessischen Main-Kinzig-Kreis, die rund 45 Kilometer von Frankfurt am Main liegt. Er unterhält einen eigenen Kunstrasenplatz, der oft im Zusammenhang mit der Ortsbezeichnung "auf dem Steines" genannt wird.


Geschichte Bearbeiten

Die Genannten nahmen noch im Juli 1929 den Spielbetrieb auf und unermüdlicher persönlicher Einsatz sowie eine stets gute und sportlich faire Kameradschaft führten dazu, dass Erfolge nicht ausblieben und im Verein eine stetige Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen war; das alles trotz der zur damaligen Zeit allseits anzutreffenden Schwierigkeiten - kein eigener Sportplatz, Spielen auf angemieteten Wiesen, weite Anreisewege mit Fahrrad oder zu Fuß und vieles mehr.

Der Zweite Weltkrieg setzte auch der positiven Entwicklung innerhalb des FSV ein jähes Ende, er riss große Lücken in den Reihen des Vereins und der Spielbetrieb musste natürlich eingestellt werden.

Die erste Meisterschaft

Erst im Herbst 1945 konnte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Fünf Jahre später, 1949/50, errang der FSV Altenhaßlau erstmals die Meisterschaft in der B- und den damit verbundenen Aufstieg in die A-Klasse.

In den Folgejahren musste der Verein aus den unterschiedlichsten Gründen durch viele Wechselbäder hindurch. Erfolgen und Rückschlägen folgten weitere Höhen und Tiefen; doch der Spielbetrieb wurde konsequent aufrechterhalten - bis 1961 - ab diesem Zeitpunkt ruhte für ca. zwei Jahre jegliche sportliche Aktivität. In diese Zeit fällt auch die Neuerstellung des Sportplatzes auf dem "Steines".

Der Neubeginn des aktiven Vereinslebens folgte im Juni 1963. Im gleichen Jahr konnte der renovierte Sportplatz eingeweiht werden.

Die zweite Meisterschaft

1968/69 führte die erfreulich rege Beteiligung am Spielbetrieb abermals zur Meisterschaft in der B-Liga und zum Aufstieg in die A-Liga Gelnhausen, pünktlich zum 40-jährigen Bestehen des Vereins. Damals erfolgte ebenso die Übergabe eines kleinen Sportlerheims durch die Gemeinde, das in den Folgejahren mit weiterer finanzieller Unterstützung der Gemeinde und unter großer Kraftanstrengung vieler Vereinsmitglieder in Eigenleistung ausgebaut wurde. Nach sportlichem Höhenflug 1968/69 kam postwendend der Abstieg in die B-Klasse, und gerade angesichts eines solchen Rückschlags verfolgten die Verantwortlichen des FSV weiter und auf Dauer in erster Linie ein Ziel: die Aufrechterhaltung und Pflege des Fußballsports in Altenhaßlau, und zwar als Auftrag und Vermächtnis im Sinne der Männer, die 1929 den FSV gegründet hatten.

Ein solches Vorhaben kann nur über eine konsequente Aufbauarbeit, die schon im Kindes- und Jugendalter ansetzt, gelingen. Deshalb legte und legt die Vereinsführung des FSV bis heute ein besonderes Augenmerk auf die Nachwuchsarbeit. Bereits in der Vergangenheit und bis heute waren und sind Jugendmannschaften des FSV von F- bis A-Jugend recht erfolgreich. Sie haben einige Erfolge und Meisterschaften vorzuweisen, und eben diese Erfolge beruhten und beruhen auf einer verständnisvollen, einfühlsamen und durch Fingerspitzengefühl geprägten Aufbauarbeit, gestützt durch das Engagement der Jugendbetreuer und das Vertrauen vieler Eltern.

Im Zusammenhang darf darauf hingewiesen werden, dass der FSV 1929 Altenhaßlau stets bereit war und weiterhin ist, neue Wege zu gehen, um allen fußballbegeisterten Jugendlichen die besten Startmöglichkeiten für die sportliche Zukunft zu eröffnen.

Zu solch neuen Wegen zählt seit einigen Jahren die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen im Nachwuchsbereich. Da es immer schwieriger wird, aus den nachwachsenden Jahrgängen eigene 11er-Jugendmannschaften zu formieren, werden Spielgemeinschaften mit benachbarten Fußballvereinen aus dem Linsengericht eingegangen, die mit den gleichen Problemen kämpfen. Als besonders fruchtbar hat sich die Zusammenarbeit mit der SKG Eidengesäß erwiesen, mit der der FSV seit 2001 auch eine Spielgemeinschaft im Seniorenbereich, die SG Altenhaßlau / Eidengesäß, unterhält.

Jahre zuvor hatte der FSV noch Neuland betreten, als es galt, ein bestimmtes Modell der Jugendarbeit zu unterstützen. Doch die bereits geschilderten Personalprobleme gaben dem Verein schließlich den Anlass, mit Unterstützung der Abteilung "Jugend, Sport und Kultur" des Main-Kinzig-Kreises einen neuen Verein für Jugendmannschaften zu gründen. Ihm gehörten Jugendliche mehrerer Clubs an, die in sogenannten Leistungsgruppen zusammengeführt werden sollten, um somit auch auf höheren Ebenen gegen renommierte Mannschaften der näheren und weiteren Umgebung spielen zu können. Dieses Modell sollte nach und nach über den B-Jugend-Bereich bis zur A-Jugend geführt werden.

Der FSV mit seinem über Jahrzehnte hinweg engagierten Jugendleiter Werner Schürer ging diesen Weg mit, um allen interessierten und fußballbegeisterten Jungen die bestmöglichen Voraussetzungen für sportliche Zielsetzungen zu bieten und um den Auftrag und die Verpflichtung früherer Generationen zu erfüllen, nämlich den FSV Altenhaßlau durch stetige Aktivität im sportlichen wie im gesellschaftlichen Bereich lebendig zu erhalten.

Das beschriebene Modell eines separaten Jugendvereins scheiterte, brachte aber vielen Jugendlichen so viel ein, dass sie schnell, trotz ihres jugendlichen Alters, in verschiedenen höherklassigen Vereinen zu Leistungsträgern avancierten.

Die Seniorenmannschaften

Nach dem Abstieg in die B-Liga 1970 und nach weiteren 20 Jahren Zugehörigkeit zur untersten Amateurklasse des Fußballkreises Gelnhausen, kam - obwohl der im Durchschnitt sehr junge Kader Zukunft hatte - im Jahre 1994, zum zweiten Mal nach 1961, der Absturz ins Nichts.

Immer weniger Altenhaßlauer Fußballer hatten Lust, sich ihre Knochen auf dem zwischenzeitlich errichteten Hartplatz des FSV zu schinden. Sie wanderten ab zu benachbarten Vereinen, auf deren Rasenplätzen es sich wesentlich gesünder kicken ließ, und die darüber hinaus finanzkräftiger sind als der FSV.

1994 - Rückzug der Seniorenmannschaften

Zudem tat die politische Gemeinde ein Übriges, um den Fußball in Altenhaßlau nicht gerade zu fördern. Mandatsträger machten Versprechungen bezüglich des Baus eines Kunstrasenplatzes für das Spieljahr 1995/96 und hielten diese, nachdem ihr Wort eingefordert wurde, nicht ein. All diese Umstände zeigten 1994 ihre Wirkung - insgesamt 28 Spieler verließen den Fußballsportverein - und ein solcher Aderlass war nicht verkraften. So kam es zum Rückzug der aktiven Seniorenmannschaften aus dem Spielbetrieb.

"Aushängeschild" des Vereins war nunmehr die Jugend des FSV Altenhaßlau, die ihren Spielbetrieb dank des überdurchschnittlichen Engagements von Jugendleiter Werner Schürer aufrechterhalten konnte.

Nachdem man im Zusammenhang mit der Sportplatz-Problematik in der Saison 1994/95 keine erste und zweite Mannschaft stellen konnte, haben sich noch während bzw. nach eben dieser Saison 1994/95 ein paar "Ehemalige" zusammengesetzt und darüber beraten, dass im größten Linsengerichter Ortsteil wieder Fußball gespielt werden müsse. 17 ehemalige Altenhaßlauer Spieler nahmen an der ersten "Krisensitzung" anlässlich der Wiederaufnahme des Spielbetriebes teil, und dem Kern dieser Gemeinschaft war auch der positive Ausgang weiterer Gespräche und Verhandlungen zu verdanken.

Im Jahre eins nach dem Wiederbeginn, also in der Spielrunde 1995/96, erreichte die erste Mannschaft einen beachtlichen und unerwarteten fünften Tabellenplatz in der B-Klasse Gelnhausen, sicherlich nicht zuletzt die Früchte der hervorragenden Aufbauarbeit von Spielertrainer Manfred Weitzel.

Aufgrund der Tatsache, dass in den Mannschaften spielerisches und kämpferisches Potential ohne Zweifel vorhanden war, peilten Verein und Kader in der Saison 1996/97 den Aufstieg in die Kreisliga A Gelnhausen an. Der ganz große Erfolg blieb jedoch aus, weil das nötige Quäntchen Glück und in entscheidenden Situationen der letzte Wille zum Aufstieg fehlten. So schloss der FSV die Saison mit einem etwas enttäuschenden vierten Platz ab. Erfreulich war hingegen die errungene und souveräne Meisterschaft der zweiten Mannschaft in der Spielrunde 1996/97.

Aufstieg nach 29 Jahren

Nachdem sich der FSV seit 1996 eindeutig im Favoritenkreis der Kreisliga B Gelnhausen etabliert hatte, arbeiteten Verein und Kader in der Saison 1997/98 nur auf ein sportliches Ziel hin, den Aufstieg in die Kreisliga A Gelnhausen. Mit dem neuen Trainer Harald Born, dem Willen und Ehrgeiz aller Akteure und dem nötigen Glück konnte dieses hochgesteckte Ziel endlich erreicht werden und der FSV durfte nach sage, und schreibe 29 Jahren wieder einen Aufstieg feiern.

Als Newcomer sorgte der Verein in der neuen Spielklasse gleich mehrfach für Überraschungen. So schnitt er gegen teilweise hochambitionierte Clubs fast ausnahmslos positiv ab und hatte bis nach der Winterpause sogar Chancen auf den dritten Platz, der ihn zur Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga berechtigt hätte. Doch vor allem in den Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner konnte der FSV seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und verlor hier die wichtigen Punkte, die ihm zum Erreichen höherer Ziele fehlten. Am Ende der Saison 1998/99 stand dennoch ein respektabler achter Tabellenplatz, standen 45 Punkte und ein Torverhältnis von 73:56. Lediglich zwei Pünktchen fehlten dem FSV dabei auf den vierten Platz. Und die erste Mannschaft hatte nebenbei etwas erreicht, das noch nie in der Vereinsgeschichte erreicht werden konnte - den Klassenerhalt nach einem Aufstieg.

Die Runde 1999/2000, in die der FSV mit hohen Erwartungen startete, sollte alles andere als planmäßig beginnen. Nach drei Remis folgten drei Niederlagen und erst am siebten Spieltag konnte Altenhaßlau den ersten Sieg einfahren. Als dann Trainer Harald Born gesundheitsbedingt einige Wochen ausfiel, sprang Co-Trainer Dani Otto für ihn ein. In dieser schwierigen Phase schaffte es der FSV nicht, sich zu konsolidieren, und so schlugen bis zur Winterpause gerade mal 18 Pünktchen zu Buche. Doch mit dem Jahrtausend-wechsel kam die Wende. Von noch ausstehenden 15 Spielen gewannen die Blau-Weißen elf, spielten einmal unentschieden und verloren nur noch dreimal. So stand die erste Mannschaft mit 78:65 Toren am Ende auf Platz fünf und hatte sieben Zähler mehr eingefahren als eine Saison zuvor, 52, um genau zu sein. Die zweite Mannschaft schaffte den ganz großen Wurf und fuhr nach 1996/97 einen zweiten Meistertitel ein, den der Kreisliga A Gelnhausen. Während der kompletten Saison waren die Schützlinge des etatmäßigen Zweitmannschaftstrainers Dani Otto nur dreimal unterlegen.

Die Sportplatzfrage

Die positive Entwicklung im sportlichen Bereich, in dem sich 57 Jugendspieler in sechs Mannschaften, 32 Spieler in der AH-Mannschaft und rund 30 Spieler in den beiden Seniorenmannschaften betätigten, überdeckte die permanent schwierige Finanzlage und vor allem das seit 1993 weiterhin bestehende brisante Sportplatzproblem. Die zu dieser Zeit politisch verantwortlichen Kräfte ignorierten weiterhin ihre eigenen gefassten Beschlüsse bezüglich einer Kunstrasenanlage auf dem „Steines“ für das Spieljahr 1995 / 96. Stattdessen veröffentlichten sie am 14.03.1999 Pläne für ein vollkommen neues Sportgelände „Auf den Gluckenlöchern“, ohne den FSV in die Planung einzubinden. In betreffender Veranstaltung wurde den anwesenden Gemeindemitgliedern, anwesend waren auch ohne Einladung der Vorsitzende des FSV, Hans Gaß, und Schriftführer Andreas Kuhl, mitgeteilt, dass das vorstehend erwähnte Gelände zur Erstellung einer neuen Sportanlage bereits für 345.000 DM von der Gemeinde angekauft worden sei. Weiter beabsichtigt würde der Bau eines Hartplatzes für rund 400.000 DM. Für den Bau eines Rasenplatzes sollten dem FSV weitere 350.000 DM sowie 200.000 DM für den Bau eines Sportlerheimes zur Verfügung gestellt werden. Die Bauarbeiten hierfür hätte der Verein in Eigenleistung erbringen sollen. Für die Vereinsführung bedeutete dies eine unmögliche Forderung, weil das Projekt so weder von Seiten der Gemeinde noch vom betroffenen FSV finanziell wie arbeitsaufwendig verkraftbar gewesen wäre. Diese, von einer FSV-Mitgliederversammlung getragene Auffassung sollte sich in den Folgejahren aufgrund leerer öffentlicher Kassen bewahrheiten.

Die Idee für eine Spielgemeinschaft - Aufstieg im ersten Jahr

Nach einer kurzen Phase mit einem anderen Trainer übernahm Harald Born im September 1999 noch einmal die sportliche Verantwortung für die Seniorenmannschaften des FSV Altenhaßlau. Er selbst war mit dem FSV-Vorstand ein leidenschaftlicher Mitstreiter für den Erhalt des Sportgeländes auf dem „Steines“ und den Umbau desselben in eine Kunstrasenanlage. Zusammen mit Born entwickelte die Vereinsführung im Jahr 2000 die Idee einer Spielgemeinschaft mit der SKG Eidengesäß, um noch größere sportliche Erfolge sprich den Aufstieg in die Bezirksliga Gelnhausen zu erreichen.

2001 wurde die Spielgemeinschaft Altenhaßlau / Eidengesäß gegründet und bereits in der ersten Saison der Aufstieg in die Bezirksliga erreicht.

Und auch der in 1993 begonnene Kampf um den Erhalt des Fußball-Standortes auf dem „Steines“ hatte schließlich Erfolg. Vor der Saison 2004 / 2005 wurde der Umbau des bestehenden in einen Kunstrasenplatz endlich vollzogen, nachdem sich die politischen Mehrheiten 2002 zu Gunsten derer verschoben, die auch vorher den Dialog mit der Vereinsführung des FSV gesucht hatten.


Erste und zweite Mannschaft der SG Altenhaßlau / Eidengesäß Bearbeiten

Die erste Mannschaft der SG Altenhaßlau / Eidengesäß nimmt in der Kreisoberliga Gelnhausen (Anm. der Redaktion: Umbenennung vor der Saison 2008 / 2009 von Bezirksliga in Kreisoberliga durch den Hessischen Fußball-Verband) am offiziellen Spielbetrieb teil. Die zweite Mannschaft schaffte 2007 / 2008 den Aufstieg von der Kreisliga B in die Kreisliga A Gelnhausen und startete im August 2009 in der neuen Liga.


Weblinks Bearbeiten


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