FC Rheinfelden
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| FC Rheinfelden | |||
| Voller Name | FC Rheinfelden 1909 | ||
| Ort | Rheinfelden | ||
| Gegründet | 1. September 1909 | ||
| Vereinsfarben | rot/gelb | ||
| Stadion | Im Schiffacker | ||
| Plätze | 1000 | ||
| Präsident | Remo Jotti | ||
| Trainer | Björn Ulli | ||
| Homepage | www.fcrheinfelden.ch | ||
| Liga | 3. Liga (FVNWS) | ||
| 2008/09 | 2. Rang (3. Liga, FVNWS, Gruppe 1) | ||
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Der FC Rheinfelden 1909 (kurz: FC Rheinfelden oder FCR) ist ein am 1. September 1909 gegründeter Fussballverein und Mitglied des Schweizerischen Fussballverbandes. Die 1. Mannschaft des Vereins spielt momentan in der 3. Liga des Fussballverbandes Nordwestschweiz.
Geschichte
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Die Gründungsjahre
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Nachdem bereits 1897 in Rheinfelden Fussball gespielt wurde (die Lehrerschaft verbot die dann zu mal gegründete Schülermannschaft nach kurzer Zeit), wurde einige Jahre später, am 1. September 1909, der Fussballclub Rheinfelden gegründet. Es handelte sich hierbei um den ersten organisierten Fussballverein im Fricktal. Mitte Oktober 1909 trug der neu gegründete Klub sein erstes offizielles Spiel gegen Maienfels Pratteln aus.
Die folgenden Jahre waren geprägt von ständigen Wechseln im Vorstand (einige Präsidenten bleiben nur wenige Wochen im Amt) und der Suche nach einem geeigneten Spielfeld. Da man auch Mühe bei der Rekrutierung neuer Mitglieder bekundete und eine Fusion mit dem FC Rheinfelden/Baden scheiterte, wurde im Februar 1912 sogar die Auflösung des Vereins in Betracht gezogen.
Ab dem Jahr 1920 trat der Rheinfelder Fussball wieder in Erscheinung. Der Spielbetrieb intensivierte sich, wobei man in erster Linie gegen Mannschaften aus Basel, dem Baselbiet und der badischen Nachbarschaft antrat.
Das Jahr 1925
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Auf gemeinsames Betreiben mit dem Turnverein Rheinfelden hatte der Gemeinderat zur Schaffung einer Gemeindesportanlage eingewilligt, so dass am 25. Mai 1925 der Sportplatz Schiffacker eingeweiht werden konnte. Ebenfalls 1925, genau am 26. August, trat der FC Rheinfelden dem Schweizerischen Fussballverband bei.
Der FC Rheinfelden während des 2. Weltkrieges
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Im Jahr 1933 gelang dem FC Rheinfelden der Gewinn der Basellandschaftlichen Meisterschaft und drei Jahre später wurde eine Seniorenmannschaft gegründet. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges verursachte auch dem Verein grosse Schwierigkeiten (Absenzen, kleiner Mitgliederbestand, finanzielle Probleme), doch gelang genau in dieser Zeit der angestrebte Aufstieg in die 3. Liga. Dieser sportliche Erfolg bescherte dem FC Rheinfelden einen grossen Zuwachs an Spielern, Junioren und Passivmitgliedern. Im Sommer 1947 fand das erste Rheinfelder Grümpelturnier statt, welches sich zu einer wichtigen Einnahmequelle entwickelte, um die Ausgaben für den Spielbetrieb und die stetig wachsende Juniorenabteilung decken zu können.
Wechselbad der Gefühle in den 50er und 60er Jahren
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In den 50er Jahren kämpften die Rheinfelder Mannschaften zumeist im Mittelfeld oder gegen den Abstieg. Die Fussball-Weltmeisterschaft 1954 im eigenen Land verhalf in erster Linie der Juniorenabteilung zu neuem Aufschwung, der aber schon bald wieder abflaute. Am 7. März 1959 feierte der FC Rheinfelden sein 50-jähriges Bestehen und die 1. Mannschaft gewann den Basler Cup. In den 60er Jahren fielen die Aktivmannschaften in erster Linie durch Disziplinlosigkeit auf, was den Rückzug der 2. Mannschaft 1960 zur Folge hatte. Dafür konnten die Juniorenteams mit einigen Erfolgen aufwarten. Gegen Ende des Jahrzehnts wurde der Sportplatz Schiffacker mit einer Beleuchtung ausgestattet. In der Saison 1967/68 stieg die CLI (italienische Untersektion des FC Rheinfelden) in die 3. Liga auf, die 1. Mannschaft musste hingegen ein Jahr später die Relegation in die 4. Liga antreten.
Aufschwung in den 70er Jahren
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1971 kehrte die 1. Mannschaft in die 3. Liga zurück und ein Jahr später errichtete die Stadt Rheinfelden ein zweites Spielfeld auf dem Sportplatz Schiffacker. Die B-Junioren stiegen in der Saison 1976/77 in die Interregionalklasse II auf und in der Spielzeit 1977/78 realisierte die 2. Mannschaft die Promotion in die 3. Liga (stieg jedoch ein Jahr später gleich wieder ab).
Diverse Errungenschaften in den 80er Jahren
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Im Jahr 1980 wurde die Supportervereinigung gegründet, deren oberstes Ziel die finanzielle und ideelle Unterstützung der Juniorenabteilung des Fussballclubs ist. 1982 erschien das erste Cluborgan des FC Rheinfelden, mit dem einerseits um neue Mitglieder geworben, andererseits aber auch die Öffentlichkeit über das Geschehen im Verein informiert werden sollte. 1984 feierte der Verein sein 75-jähriges Bestehen. Bei diesem Jubiläum trat eine verstärkte Rheinfelder Mannschaft gegen die Uwe Seeler Traditionself mit zahlreichen ehemaligen Weltmeistern wie Franz Beckenbauer, Günter Netzer oder Wolfgang Overath an. In der Saison 1984/85 wurde mit der Stadt Rheinfelden ein Pachtvertrag für die ehemalige Schützenstube abgeschlossen. Diese Räumlichkeit dient seither als Clublokal für den Verein.
In derselben Spielzeit nahmen die Senioren zum ersten Mal am Meisterschaftsbetrieb teil und gewannen innert kürzester Zeit die Regionalmeisterschaft, was mit der Teilnahme am Schweizer Cup belohnt wurde (Niederlage gegen den FC Le Locle). Die 1. Mannschaft stieg in der Spielzeit 1985/86 in die 2. Liga auf und qualifizierte sich als Regionalmeister für den Schweizer Cup (Niederlage gegen den FC Grenchen). Zwei Jahre später folgte dann aber der Abstieg in die 3. Liga und ein Jahr später gar die Relegation in die 4. Liga.
Zum Abschluss des Jahrzehnts wurde 1989 das Chlausturnier ins Leben gerufen. Während das Turnier in seinen Anfängen nur für die Aktivmannschaften und die ältesten Junioren gedacht war, wird es seit dem Jahr 2003 als reines Kinderfussballturnier durchgeführt.
Der FC Rheinfelden in der Neuzeit
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Die Neuzeit war insbesondere geprägt von diversen Auf- und Abstiegen. Die 1. Mannschaft agierte seit dem Wiederaufstieg in der Saison 1989/90 mal in der 3. Liga, mal in der 2. Liga. Speziell erwähnenswert ist aus dieser Zeit der Gewinn des Basler Cups im Jahr 1993 sowie die Tatsache, dass die Rückkehr in die regionale 2. Liga in den Jahren 2007, 08 und 09 nur jeweils äusserst knapp verpasst wurde. Die 2. Mannschaft pendelte zwischen der 3. Liga und der 5. Liga und tritt seit der Spielzeit 2007/08 als „Nachwuchs“ auf, der sich aus Spielern der aufgelösten A-Junioren und Reservespielern der 1. Mannschaft zusammensetzt. Auch die CLI konnte sich nur kurze Zeit in der 3. Liga halten und stieg nach vielen Jahren in der 4. Liga im Jahr 2009 in die 5. Liga ab.
In der Saison 1991/92 nahm der FC Rheinfelden mit Hilalspor eine weitere Aktivmannschaft in den Spielbetrieb auf, die sich vorwiegend aus Spielern türkischer Herkunft zusammensetzte. 1993/94 schaffte Hilalspor auch den Aufstieg in die 4. Liga, doch häuften sich in der Folge die Probleme zwischen der Untersektion und dem Stammverein. Nach Unsportlichkeiten und Tätlichkeiten musste die Mannschaft 1999 aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen werden. Dafür wurde 2005 die erste Frauenmannschaft in den Verein integriert. Nachdem man in der ersten Saison noch deutlich Lehrgeld zahlen musste, haben sich die Frauen mittlerweile etabliert und peilen mittelfristig den Aufstieg in die 2. Liga an. Bei den Junioren wurde 2002/03 die erste Piccolomannschaft angemeldet.
Im Jahr 2008 wird ein Millionenkredit für die Sanierung, den Ausbau und die Erweiterung der Sportanlage Schiffacker bewilligt. Dabei wurde insbesondere der 2001 errichtete Sandplatz in ein drittes Rasenfeld umgebaut.
Wiederaufstieg unter Björn Ulli
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Auf die Saison 2009/10 hin wurde mit Björn Ulli ein Trainer verpflichtet, der die Vorarbeit von Alberto Pezzoli weiterführen sollte. Ulli, der bereits beim SV Sissach sowie der U-17 des FC Basel Erfahrungen als Übungsleiter gesammelt hatte, brachte die Mannschaft den entscheidenden taktischen Schritt weiter, der in den drei vorhergegangenen Spielzeiten gefehlt hat. Mit einem knappen 1:0 Erfolg über den NK Dinamo sicherte sich der FC Rheinfelden den Gruppensieg in der 3. Liga Gruppe 1 und stieg damit in die regionale 2. Liga auf.
Sportanlage
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Der FC Rheinfelden trägt seine Heimspiele auf der Sportanlage Im Schiffacker aus. Der Fussballplatz wurde 1925 gebaut, erhielt 1968 eine Flutlichtanlage und im Jahr 1972 errichtete die Stadt Rheinfelden ein zweites Spielfeld. Als drittes Feld wurde 2001 ein Allwetterplatz errichtet. 2008 bewilligte die Stadt Rheinfelden einen Millionenkredit, der die Sanierung, den Ausbau und die Erweiterung der Sportanlage Schiffacker ermöglicht. Unter anderem wurde dabei der Allwetterplatz in ein drittes Rasenfeld umgebaut.
Die 1. Mannschaft
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Die 1. Mannschaft des FC Rheinfelden spielt aktuell in der 3. Liga Gruppe 1 des Fussballverbandes Nordwestschweiz.
Trainerstab
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| Nr. | Name | Geburtstag | Nationalität |
| CT | Björn Ulli | 20. Oktober 1977 | |
| AT | Orlando Palumbo | 1. September 1978 | |
Tor
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| Nr. | Name | Geburtstag | Nationalität |
| 1 | Andreas Bolinger | 30. Juni 1981 | |
| 12 | Pascal Knobel | 25. April 1978 | Schweiz |
| 30 | Patrick Ivanovic | 18. Juni 1993 | Schweiz |
| 40 | Jean-Michel Benkert | 13. März 1988 | |
Abwehr
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| Nr. | Name | Geburtstag | Nationalität |
| 3 | Jonas Hürbin | 13. Februar 1989 | |
| 5 | Hakan Gören | 31. August 1986 | Türkei |
| 14 | Cengiz Mor | 14. Juli 1988 | Schweiz |
| 15 | Dominik Tanner | 22. August 1984 | |
| 18 | Andreas Gellert | 9. Februar 1981 | |
| 19 | Fabian Hubeli | 10. August 1982 | |
| 20 | Riad Gashi | 11. November 1995 | Kosovo |
| 23 | Yannick Zimmermann | 16. April 1989 | Schweiz |
Mittelfeld
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| Nr. | Name | Geburtstag | Nationalität |
| 4 | Roberto Silva | 18. Dezember 1994 | Portugal |
| 6 | Roman Rothweiler | 19. August 1988 | Schweiz |
| 7 | Sami Ali | 17. Dezember 1982 | Schweiz |
| 8 | Valentin Herzog | 9. Februar 1988 | |
| 10 | Matthieu Horner | 3. Dezember 1986 | |
| 17 | Philipp Koller | 22. September 1983 | |
| 21 | Dominique Balmat | 3. Februar 1987 | Schweiz |
| 22 | Hakan Akyol | 29. März 1983 | |
Angriff
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| Nr. | Name | Geburtstag | Nationalität |
| 9 | Francisco Froufe | 19. September 1989 | Portugal |
| 11 | Ivan Chamorro | 16. September 1987 | Spanien |
| 13 | Marco Bretscher | 27. April 1985 | Schweiz |
| 16 | Qendrim Mustafa | 1. Januar 1992 | |
| 21 | Ivan Chamorro | 16. September 1987 | |
| 29 | Salvatore Di Pasqua | 12. Dezember 1980 | |
Stand: 1. November 2010.
Weitere Mannschaften
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Neben der 1. Mannschaft verfügt der FC Rheinfelden über weitere Mannschaften:
- Nachwuchs: 4. Liga (FVNWS), Gruppe 1
- CLI (Untersektion): 5. Liga (FVNWS), Gruppe 1
- Frauen: 3. Liga (FVNWS)
- Senioren: Regional (FVNWS), Gruppe 1
- Junioren in den Altersgruppen Piccolo bis B-Junioren
Personen
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Vorstand
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Die nachfolgende Tabelle zeigt die aktuellen Vorstandsmitglieder des FC Rheinfelden und deren Funktion.
| Name | Funktion |
| Remo Jotti | Präsident |
| Marco Bertoli | Vizepräsident |
| Andreas Probst | Spiko-Präsident |
| Roland Schmid | Finanzen |
| Andreas Soland | Aktuar |
| Jean-Claude Risse | Kinderfussball |
| Matthias Schläpfer | Presse/Werbung |
Stand: 1. November 2010.
Herausragende Spieler
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Einige wenige Spieler des FC Rheinfelden haben es über die Grenzen Rheinfeldens hinaus zu einiger Bekanntheit gebracht. Einen besonderen Status haben deswegen
- Stefano Di Pasqua
- Daniel Stucki
- Ralph Thoma
- Ruedi Zbinden
Präsidenten
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Die nachfolgende Auflistung zeigt sämtliche Präsidenten des FC Rheinfelden seit seiner Gründung
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Weblinks
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