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FC Homburg
FC Homburg
Voller Name Fußball-Club 08 Homburg/Saar e.V.
Gegründet 1908
Stadion Waldstadion Homburg
Plätze 22.500
Präsident Herbert Eder
Trainer Jens Kiefer
Homepage www.fchomburg.de
Liga Oberliga Südwest
2008/09 2. Platz
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Heim
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Auswärts

Der Fußball-Club 08 Homburg/Saar ist ein Fußballverein aus dem Saarland. Bundesweit bekannt wurde er durch seine Bundesligazugehörigkeit in den 1980er Jahren. Derzeit spielt der FC Homburg in der Oberliga. Zu den bekanntesten ehemaligen Spielern zählen Werner Kohlmeyer, Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, die 1954 den Weltmeistertitel erreichte, und Miroslav Klose.

Geschichte Bearbeiten

Der FC Homburg wurde 1908 gegründet, aber bereits 1913 in FV Homburg umbenannt. Nach erneuten Umbenennungen in VfL Homburg (1926) und SV Homburg (1947) erhielt der Verein 1958 seinen heutigen Namen FC 08 Homburg.

In den späten 1970er und 1980er Jahren machte der FC Homburg bundesweit auf sich aufmerksam, insbesondere durch erfolgreiche Auftritte im DFB-Pokal (s. u.). 1977 bezwang der FCH dabei den Weltpokalsieger FC Bayern München zu Hause mit 3:1. 1986 schaffte der FCH zum ersten Mal den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. In der ersten Saison wurde der Abstieg noch knapp in der Relegation gegen den FC St. Pauli vermieden, nach der zweiten Saison musste der FCH als Vorletzter jedoch wieder absteigen. Dem unmittelbaren Wiederaufstieg folgte dann der erneute Abstieg, so dass die Saison 1989/90 die vorerst letzte Saison in der 1. Fußball-Bundesliga war.

Im Jahre 1995 verabschiedete sich der FCH bis auf Weiteres aus dem Profifußball. Als 17. der Zweiten Bundesliga stieg der Verein in die Regionalliga West/Südwest ab. In der Saison 1995/96 sorgte der FCH nochmals im DFB-Pokal für Furore. Nach Siegen gegen den FC St. Pauli, SV Sandhausen und TSV 1860 München scheiterte die Mannschaft im Viertelfinale im ausverkauften Waldstadion 3:4 nach Verlängerung gegen den späteren Titelträger 1. FC Kaiserslautern.

Nachdem der Wiederaufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga zweimal knapp verpasst worden war, schloss der FCH 1998 einen Kooperationsvertrag mit dem Nachbarverein und Rivalen 1. FC Saarbrücken, wonach die besten Spieler von Homburg nach Saarbrücken abgegeben werden mussten. Wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten und nach Insolvenz wurde der FCH nach der Saison 1998/99 in die Oberliga Südwest zwangsversetzt. Seit 1999 spielt der FCH ununterbrochen in der ab der Saison 2008/09 nur noch fünftklassigen Oberliga.

Die zweite Mannschaft des FCH spielt in der Bezirksliga Homburg. Die Damen spielen, in Kooperation mit dem SV Beeden, in der Verbandsliga. Die Jugendabteilung nimmt mit 12 Mannschaften am laufenden Spielbetrieb teil (A-Jugend, 2x B-Jugend, B-Juniorinnen, 2x C-Jugend, 2x D-Jugend, 2 x E-Jugend, F-Jugend und G-Jugend).

Kondomhersteller als Sponsor Bearbeiten

Für die Saison 1987/88 hatte der FC 08 Homburg den Kondomhersteller London als Hauptsponsor gewonnen (Vertragshöhe: DM 200.000). Der DFB zeigte sich empört und drohte mit Punktabzug, so dass die Homburger den Sponsorenschriftzug auf dem Trikot vorerst mit schwarzen Balken abdecken mussten. Der damalige Vorsitzende des DFB-Ligaausschusses Gerhard Mayer-Vorfelder (CDU) wurde daraufhin scharf kritisiert (FDP-Stellungnahme: "Es war kaum zu erwarten, daß der selbsternannte Tugendwächter Mayer-Vorfelder über seinen kleinbürgerlichen Schatten springen würde."). Die 13. Kammer des Landgerichts Frankfurt am Main befand schließlich, dass die Kondomwerbung auf den Trikots weder gegen Sitte noch Moral verstoße; fortan liefen die Spieler unzensiert auf.

DFB-Pokal Bearbeiten

Zwischen 1970 und 1995 war der FC Homburg der Pokalschreck schlechthin. Insgesamt dreimal erreichte der Verein das Viertelfinale.

Die größten Erfolge wurden in den 1970ern und Anfang der 1980er gefeiert. In der Saison 1975/76 kam der FCH bis ins Viertelfinale, wo beim Hamburger SV Endstation war. In der darauffolgenden Saison unterlag FC Homburg dem 1. FC Köln deutlich mit 2:7.

In der Saison 1977/78 traf der FCH am 15. Oktober 1977 auf den Weltpokalsieger FC Bayern München. Mit 3:1 schickte der FC Homburg die Bayern, die mit Stars wie Sepp Maier, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß angereist waren, nach Hause. 1979/80 kam der FCH erneut ins Viertelfinale, unterlag aber zu Hause erneut dem 1. FC Köln (1:4).

In der Saison 1991/92 durfte der FC Homburg in der Zweiten Hauptrunde nach München reisen und bezwang die Bayern nach Verlängerung mit 4:2. Dies war gleichzeitig die letzte Heimniederlage der Bayern im DFB-Pokal. 1992/93 verlor der FCH im Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg erst im Elfmeterschießen.

Aufsehen erregte der FC Homburg noch einmal in der Saison 1995/96. Als Absteiger in die Regionalliga verlor der FCH das Viertelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern unglücklich mit 3:4 nach Verlängerung. 2001/02 verlor der FCH in der Ersten Hauptrunde gegen den Hamburger SV mit 2:5. In der Saison 2006/07 war Homburg erneut Gegner eines Erstliga-Clubs und unterlag dem VfL Bochum knapp mit 1:2. Zwei Jahre war erneut in der ersten Hauptrunde Schluss, diesmal mit 0:3 gegen den FC Schalke 04.

Saarlandpokal Bearbeiten

Im Saarlandpokal ist der FC Homburg jede Saison eine feste Größe und zählt regelmäßig zu den Favoriten. Nach den Finalsiegen 1983, 2001 und 2006 gewann man in der Saison 2007/08 das Finale gegen Borussia Neunkirchen mit 2:1 n.V. und qualifizierte sich somit für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2008/09, wo man allerdings gegen den FC Schalke 04 mit 0:3 verlor.

Erfolge Bearbeiten

  • Bezirksmeister 1913/14
  • Gaumeister Hinterpfalz und Aufstieg in die Kreisklasse (zweithöchste Spielklasse) 1926
  • Meister 1931/32
  • Meister der Bezirksklasse Saar 1939/40
  • Saarländischer Amateurmeister 1947/48 und 1956/57
  • Südwestdeutscher Amateurmeister 1956/57
  • Meister der 1. Amateurliga Saar 1965/66
  • Meister der Oberliga Südwest 1981/82
  • Deutscher Fußballmeister Amateure 1983
  • Meister Oberliga Südwest 1983/84
  • Meister 2. Bundesliga 1985/86
  • Saarlandpokalsieger 1982/83, 2000/01, 2005/06, 2007/08
  • DFB-Pokal Viertelfinale 1975/76, 1979/1980, 1995/1996

Bekannte Spieler Bearbeiten

Trainer Bearbeiten

  • 1937/1938 Voß
  • 1939 Neureuther
  • ? Rösch
  • 1945 – 1949 Neureuther
  • ? Germann
  • ? Jaschok
  • 1956 Kugler
  • ? Tiator
  • ? Dreher
  • 1956/57 Franz Klees
  • 07.1957 - 06.1958 Karl Striebinger
  • 07.1958 - 03.1960 Ossi Müller
  • 04.1960 - 06.1960 Franz Klees
  • 07.1960 - 06.1965 Peter Momber
  • 07.1965 - 07.1970 Herbert Binkert
  • 08.1970 - 06.1971 Uwe Klimaschefski
  • 07.1971 - 06.1972 Kurt Sommerlatt
  • 07.1972 - 10.1972 Radoslav Momirski
  • 11.1972 - 06.1974 Uwe Klimaschefski
  • 07.1974 - 09.1974 Herbert Wenz
  • 09.1974 - 06.1980 Uwe Klimaschefski
  • 07.1980 - 08.1980 Harald Braner
  • 09.1980 - 03.1981 Siegfried Melzig
  • 03.1981 - 03.1981 Heinz Nitze
  • 04.1981 - 06.1981 Heinz Nitze/Albert Müller
  • 07.1981 - 09.1981 Heinz Nitze
  • 10.1981 - 06.1982 Albert Müller
  • 07.1982 - 10.1982 Stefan Abadschiew
  • 11.1982 - 06.1985 Albert Müller
  • 07.1985 - 08.1986 Fritz Fuchs
  • 08.1986 - 05.1987 Udo Klug
  • 05.1987 - 06.1987 Gerd Schwickert
  • 07.1987 - 10.1987 Uwe Klimaschefski
  • 10.1987 - 02.1988 Gerd Schwickert
  • 02.1988 - 05.1989 Slobodan Cendic
  • 05.1989 - 06.1989 Gerd Schwickert
  • 07.1989 - 04.1990 Josef Stabel
  • 04.1990 - 06.1990 Manfred Lenz
  • 07.1990 - 07.1992 Gerd Schwickert
  • 08.1992 - 12.1992 Hans-Ulrich Thomale
  • 01.1993 - 04.1994 Uwe Klimaschefski
  • 04.1994 - 06.1994 Manfred Lenz
  • 07.1994 - 04.1995 Ulrich Sude
  • 05.1995 - 06.1995 Manfred Lenz
  • 07.1995 - 05.1998 Ulrich Sude
  • 06.1998 - 12.1998 Werner Kartz
  • 12.1998 - 09.2001 Peter Rubeck
  • 09.2001 - 09.2001 Manfred Lenz
  • 09.2001 - 06.2008 Gerd Warken
  • seit 1. Juli 2008 Jens Kiefer

Weblinks Bearbeiten


Info Sign Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten Versionsgeschichte importiert.


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