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Der Europäischen Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV) gehören elf Flüchtlingsorganisationen an, u. a. aus Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, Österreich und Zypern. Sitz der im Dezember 2007 gegründeten Organisation ist Triest. Ihr Ziel ist es, die Interessen der europäischen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge vor der Europäischen Union (EU) zu vertreten und die Öffentlichkeit über ihr Schicksal zu informieren.

Ziele Bearbeiten

Ziel der EUFV ist nach eigenen Angaben die Vertretung der Rechte der europäischen Flüchtlinge und Vertriebenen sowie der Opfer nationalistischer Bestrebungen und ethnischer Säuberungen von der Zeit des Zweiten Weltkriegs bis zu den Vertreibungen auf dem Balkan in den 1990er Jahren. Der Schutz der Rechte dieser Menschen müsse „als vorrangige Aufgaben der Europäischen Union angesehen werden und daher auf der Agenda der Europäischen Kommission die ersten Positionen einnehmen“. Die EUFV erstrebt zu diesem Zweck  die Einrichtung eines ständigen institutionellen Forums bei der Regierung der Europäischen Union mit dem spezifischen Auftrag, die ungelösten Fragen unter Einbeziehung aller Beteiligten (Vertriebenenvertretungen und nationale Regierungen) auf den Tisch zu bringen. Dies sei „zu einer Versöhnung unter den Völkern und Nationen Europas dringend erforderlich“. Die EUFV strebt für alle Opfer ethnischer Säuberungen, Flüchtlinge und Vertriebenen das Rückkehrrecht in die Heimat und die Regelung offener Eigentumsfragen an.

Repräsentanten und Organe Bearbeiten

Vertreter der EUFV ist deren Generalsekretär Massimiliano Lacota, sein Stellvertreter ist Peter Ludwig. Der Präsident der Generalversammlung der EUFV – des Organs in dem alle Mitgliedsorganisationen vertreten sind – ist Wilhelm von Gottberg, Vizepräsident der Generalversammlung ist Ioannis Shekersavvas.

Anerkennung durch die Europäische Kommission Bearbeiten

Seit dem 22. Juni ist die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen offiziell bei der Europäischen Kommission registriert und im Register der Interessenvertreter akkreditiert[1].

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Preußische Allgemeine Zeitung vom 14. Juli 2010, S. 2

Weblinks Bearbeiten


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