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Der Verein Engelberger Klosterbräu ist ein Zusammenschluss von Persönlichkeiten und interessierten Bier-Liebhabern, die sich für die Förderung der einheimischen Bierkultur einsetzen, insbesondere in Engelberg und im Kanton Obwalden, und sich für den Aufbau einer unabhängigen Brauerei und eines Brauereilokals in Engelberg engagieren. Das Bier Engelberger Klosterbräu, bezeichnet als das "himmlische Original" aus dem Gletscherdorf, startete offiziell am Bundesfeiertag 2010 mit dem Ausschank am 1-August-Dorffest. Ale Erwartungen wurden übertroffen, es war ein schäumender Erfolg: Die ganze Produktion mit 2800 Flaschen und 40 Liter Offenausschank wurden am Nationalfeiertag getrunken. Die Durststrecke dauerte dann bis Mitte September 2010: Seither ist das Engelberger Klosterbräu beim Getränkehandel Banz, im Detailhandel und in ausgewählten Engelberger Restaurants und Hotels zu trinken oder zu beziehen.

Entstanden ist der Verein aus dem Bier-Protest "Keineken", auf den der holländische Bier-Konzern mit der Beschlagnahmung der gleichnamigen Biere und Gläser reagierte. Auf speziellen Wunsch von Heineken und im Einvernehmen mit den Initianten der himmlischen Engelberger Bier-Idee wurde der in der Neujahrsnacht 2009 gegründete Verein Keineken Im März 2010 aufgelöst mit einer offiziellen Stabsübergabe an den Verein Engelberger Klosterbräu. Das bescheidene Restvermögen von Keineken ging auf den Verein Engelberger Klosterbräu über und den Keineken-Mitgliedern wurde empfohlen, dem Klosterbräu-Verein beizutreten.

Der Verein Engelberger Klosterbräu wurde mit einer offiziellen Antrinkete auf "Die himmlische Engelberger Bier-Idee" am 29. August 2009 gegründet, am ersten Jahrestag der Übernahme der Luzerner Brauerei Eichhof durch den holländischen Braukonzern Heineken. Das edle Amber-Bier für die Antrinkete stammte vom Basler „Onkel“, der Brauerei „Unser Bier“.

Das Projekt Engelberger Klosterbräu, respektive die "Die himmlische Engelberger Bier-Idee" sorgte an diesem Tag für die ersten Schlagzeilen und für einen anschliessenden riesigen, weltweiten Medienrummel durch die Reaktion eines holländischen Bierkonzerns auf die Protest-Atkion. Der Verein Engelberger Klosterbräu hat mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen, dass Heineken rund vier Monate später das Projekt Engelberger Klosterbräu in der Medienmitteilung des Bierkonzerns vom 14. Januar 2010 sogar hochoffiziell begrüsste und zur geplanten Lokalbrauerei wörtlich festhielt: „Dies gilt auch für ein künftiges Engelberger Klosterbräu, zu dem Heineken grundsätzlich positiv eingestellt ist.“

Nach dem medialen Grosserfolg des Bier-Protests und der himmlischen Engelberger Bier-Idee wurde die Protest-Aktion Anfang 2010 abgebrochen und die Verantwortlichen engagieren sich seither beim neu gegründeten Verein Engelberger Klosterbräu.

In einem Beitrag des Tessiner Fernsehens mit dem Titel „Davide contro Golia“ wurde in der Sendung „Falò“ vom 10. Dezember 2009 erstmals der Schleier über das neue Logo „Engelberger Klosterbräu“ gelüftet. Prominente Engelberger Persönlichkeiten mit Gemeinderat Josef Infanger und Brunni-Bahn-Verwaltungsrat Hans Bünter an der Spitze stellten sich in der Sendung des Tessiner Fernsehens offiziell hinter die himmlische Bieridee aus Engelberg. Die versammelten Engelberger-Klosterbräu-Gründer stiessen mit Präsident Anian Kohler und Gastgeber Peter Kuhn im Hotel Edelweiss vor laufender Kamera auf die himmlische Bieridee an und genossen das „Unser Bier“ vom Basler Onkel.

Schon an der Antrinkete vom 28. August 2009 wurde mit den Verantwortlichen der neu gegründeten, unabhängigen Brauerei Luzern AG Kontakt aufgenommen, Freundschaften geknüpft und auf eine partnerschaftliche Kooperation angestossen. Brauerei-Luzern-Gründer und -Verwaltungsrat David Schurtenberger gratulierte am Gründungstag dem Verein zur himmlischen Bieridee und überreichte den Engelbergern ein exklusives Six-Pack Luzerner Bier. Anfang Februar 2010 folgen die ersten Verhandlungen über eine für beide Seiten schäumende Zusammenarbeit mit dem Ziel, noch im 2010 ein echtes Engelberger Klosterbräu zu lancieren.



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