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Emil Zimmermann (* 27. Februar 1885 in Deuben; † 22. Januar 1966 in Radebeul) war ein deutscher Politiker (SPD, USPD, SED) und Landtagsabgeordneter im Oldenburgischen Landtag.

Leben und Wirken Bearbeiten

Bereits während seiner Lehre als Dreher wurde Zimmermann, der Sohn eines Bergarbeiters, 1902 Mitglied der Gewerkschaft. Im Folgejahr, in dem er die Lehre abschloss und auch 18 Jahre alt wurde, trat er der SPD bei. Von 1910 bis 1914, bis er als Soldat in den Ersten Weltkrieg musste, war Zimmermann in Hamburg Vertrauensmann von Gewerkschaft und Partei. Vermutlich 1918 kam er aus dem Krieg zurück und trat der USPD bei, gleichzeitig arbeitete er wieder als Dreher.

Ab November 1918 war Zimmermann in Wilhelmshaven Vorsitzender des Landesarbeiterrats für Wilhelmshaven, Oldenburg und Ostfriesland, im Dezember 1918 ging er als Delegierter der Fraktion der Vereinigten revolutionären Arbeiter und Soldaten zum Reichsrätekongress nach Berlin. Von 1919 bis 1923 war er Ratsherr und Magistratsmitglied in Rüstringen.

Ab März 1920 bis 1933 arbeitete Zimmermann als Geschäftsführer des Metallarbeiterverbands in Rüstringen beziehungsweise Wilhelmshaven, von Juni 1920 bis 1933 wurde er zum Landtagsabgeordneten im Oldenburgischen Landtag gewählt.

Im September 1922 nahm Zimmermann am Parteitag der USPD in Gera teil, wurde im gleichen Monat wieder Mitglied der SPD, um ebenfalls noch im September 1922 an deren Parteitag in Nürnberg teilzunehmen.

Zwischen 1928 und 1931 war Zimmermann Landtagspräsident des Oldenburgischen Parlaments, bis 1933 war er dort Parlamentsmitglied.

Vermutlich ab 1933 wohnte Zimmermann in Dresden. Im Mai 1933 kam er in NS-Haft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Zimmermann der SED bei, aus der er später ausgeschlossen wurde.

Im Januar 1966 starb Zimmermann in Radebeul.

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