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Glasperlenspiel in Asperg e.V
Zweck: Kleinkunstbühne
Vorsitz: Thomas Roll
Gründungsdatum: 1987
Sitz: Asperg
Website: http://glasperlenspiel.de/

Das Glasperlenspiel in Asperg e.V. ist ein eingetragener Verein, der im Jahr 1987 von Horst Maßholder und anderen Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen wurde. Das Glasperlenspiel in Asperg ist eine Kleinkunstbühne mit eigener Amateurtheaterbühne in Asperg bei Ludwigsburg.

Zum Verein Bearbeiten

Das Glasperlenspiel in Asperg e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Der Verein unterhält in Asperg ein eigenes Theater mit 160 Plätzen und organisiert kulturelle Veranstaltungen aller Art. Der Name des Vereins geht auf den Roman „Das Glasperlenspiel“ von Hermann Hesse zurück; durch den Namenszusatz „in Asperg“ soll die Ortsverbundenheit des Vereins und die Einbindung ins Alltagsleben verdeutlicht werden. Im Glasperlenspiel in Asperg geht es wie (bei Hesse) auch um ein Spiel mit den bunten Perlen, die symbolhaft für die verschiedenen kulturellen Ausprägungen stehen wie Theater, Kabarett, Musik, Literatur, Galerie und Gespräche. Jazz-Veranstaltungen und die hauseigene Jazz-Formation "Die Glasperlenspieler" gibt es im Glasperlenspiel seit dessen Gründung im Jahre 1987.

Theater-Eigenproduktionen Bearbeiten

Glasperlenspiel

Denkmalgeschütztes Gebäude vom Glasperlenspiel in Asperg

Folgende Theaterstücke wurden bereits von der Amateurtheaterbühne im Glasperlenspiel produziert:

  • Tartuffe - eine Komödie über den Betrüger "Tartuffe" von Molière (2014) Preisträger des Deutschen Amateurtheaterpreis vom Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) in der Sparte Mundart
  • Love Letters - eine zartbittere Lebensgeschichte in Briefen von A.R. Gurney (2012)
  • Um Gottes Willen - Der Vaterschaftsprozess des Josef Zimmermann von Ephraim Kishon (2012)
  • Geliebtes Scheusal - Landhauskomödie von Joyce Rayburn (2011)
  • Kunst - Erfolgskomödie von Yasmina Reza (2010) - Wiederaufnahme zum 10. Todestag von Horst Maßholder
  • D'r Kommod - Verskomödie in schwäbischer Manier von Johann Martin Enderle (2009)
  • Die 12 Geschworenen - Begründeter Zweifel. Kriminalstück von Reginald Rose (2008)
  • Die Kaktusblüte - Spritzige Komödie von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy (2008)
  • Mundart De Luxe - Schwäbische Parodien auf große Literatur von Johann Martin Enderle (2008)
  • Die Frau fürs Leba - Schwäbische Verskomödie von Johann Martin Enderle nach Molières "Die Schule der Frauen" (2007)
  • Der Tod und das Mädchen - Zeitkritisches Theaterstück von Ariel Dorfmann (2005)
  • Belle Ivonne - Eine skurrile Gaunerkomödie von Peter Buchholz (2006)
  • Der Trauschein - Komödie von Ephraim Kishon (2006)
  • Himmel und Hölle - Eine himmlische Komödie mit teuflischer Spannung von Dietmar Steimer (2004)
  • Frère Diabolo - Eine teuflische Komödie von Markus Wiegand (2004)
  • Letzter Wille - Leichenschmaus in fünf Gängen von Fitzgerald Kusz (2003)
  • Drei Könige im Schwabenland - Weihnachtliche Komödie nach Dr. Alfred Weitnauer (2002)
  • Harold und Maude - nach dem Roman von Colin Higgins (2002)
  • Casanova auf Schloss Dux - nach der Vorlage von Karl Gassauer (2001)
  • Der nackte Wahnsinn - Komödie von Michael Frayn(2001)
  • Ströbeles Kiosk - nach dem Buch von Georg Ludy (1999)
  • Kunst - Erfolgskomödie von Yasmina Reza (1999)
  • Kein Platz für Idioten - von Felix Mitterer (1998)
  • Der zerbrochene Krug - Komödie von Heinrich von Kleist; in einer schwäbischen Bearbeitung von Karl Napf (1998)
  • Es war die Nachtigall - Lustspiel von Ephraim Kishon (1998)
  • Fletsch - Saturday Bite Fever - Ein Musical von M. Schubring (Musik), W. Adenberg (Liedtexte) und H. Hauer (Buch) (1997)
  • Eine offene Zweierbeziehung - von Franca Rame und Dario Fo (1997)
  • Viel Lärm um nichts - Komödie in 5 Akten nach William Shakespeare (1997)
  • Equus - von Peter Shaffer (1995)
  • Diener zweier Herren - Komödie von Carlo Goldoni (1994)
  • 's Konfirmantefescht - Ein Volksstück von Fitzgerald Kusz (1992)
  • D'r Entaklemma - von Thaddäus Troll nach einer Vorlage von Molière (1990)

Das Glasperlenspiel in Asperg ist Mitglied beim Landesverband Amateurtheater Baden Württemberg und bei der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Baden- Württemberg e.V..


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