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Im Verein „DAK-Mitgliedergemeinschaft“ haben sich am 26.05.1955 Bürger und Bürgerinnen als gesetzlich Kranken- und Rentenversicherte zusammengeschlossen, um die Interessen der Mitglieder im Gesundheitswesen besser durchzusetzen. Dabei ist die Gemeinschaft bewusst gewerkschafts- und arbeitgeber-unabhängig; verfolgt ausschließlich und unmittelbar die Wahrnehmung der allgemeinen sozialpolitischen Interessen. Sie hat ihren Sitz in Freudenberg.

Logo DAK Mitgliedergemeinschaft

Logo der Mitgliedergemeinschaft

Wie vom Gesetzgeber vorgesehen, wirkt sie innerhalb der „Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Mitgliedergemeinschaften der Angestellten-Krankenkassen“ bei Anhörungen im Gesetzgebungsverfahren des Deutschen Bundestages mit. Obgleich sie als „Stimme der Versicherten“ bezeichnet wird, ist sie auch dem Wohl der Krankenkasse verpflichtet. Doch im Fokus steht das Wohl derjenigen, die gesetzlich versichert sind.

Für Versicherte und Mitglieder der DAK-Gesundheit hat die DAK-Mitgliedergemeinschaft ein offenes Ohr: So erreichen mehrere Anfragen täglich die Geschäftsstelle der Mitgliedergemeinschaft in Troisdorf.

Die DAK-Mitgliedergemeinschaft steht nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern beteiligt sich auch an den Sozialwahlen und war schon in den frühen Selbstverwaltungsorganen der DAK, jetzt der "DAK-Gesundheit", und der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), inzwischen Deutsche Rentenversicherung Bund, vertreten. Hier vertritt sie die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber anderen Vertretern.

Sozialwahl 2017Bearbeiten

Auch zur Sozialwahl 2017 trat die DAK-Mitgliedergemeinschaft wieder an. Nach einem Wechsel in der Führungsebene waren die Weichen für das Großereignis gestellt. Neuer Vorsitzender ist der bewährte Walter Hoof, in seine Position als Geschäftsführer ist auf der letzten Mitgliederversammlung Frau Margret Arndt gewählt worden. Hans Bender ist von den Mitgliedern einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden: mit seiner Erfahrung begleitet er die Gemeinschaft in die Sozialwahlen 2017.

Die Sozialwahl 2017 fand in der Zeit vom 24.04.2017 bis zum 31.05.2017 statt. Als drittgrößte Wahl in Deutschland handelt es sich um eine Briefwahl; die Wünsche nach einer ergänzenden elektronischen Wahlmöglichkeit konnten sich leider nicht durchsetzen. Die DAK-Mitgliedergemeinschaft tritt als Liste 1 bei der DAK-Gesundheit und als Liste 8 bei der Deutschen Rentenversicherung Bund an. Auch bei dieser Wahl hat die Mitgliedergemeinschaft wieder die jüngste Kandidatin aufgestellt.

Fast 1,3 Millionen Mitglieder haben bei der DAK-Gesundheit gewählt: unglaubliche 623.959 Stimmen - oder 46,72 % der gültigen Stimmen konnte die Gemeinschaft auf sich vereinigen[1]. Im 30-köpfigen Team des Verwaltungsrates besetzt die Gemeinschaft nun 13 Sitze. 

Mitglieder der DAK-Mitgliedergemeinschaft des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit ab 2017Bearbeiten

Das Bundesversicherungsamt hat nach Feststellung des Wahlergebnis der Sozialwahl folgende Personen der DAK-Mitgliedergemeinschaft zu ordentlichen Mitgliedern des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit berufen:

  1. Herr Dieter Schröder, Osterburg als Vorsitzender des Verwaltungsrates
  2. Herr Walter Hoof, Freudenberg - zugleich Vorsitzender der Gemeinschaft
  3. Herr Gerhard Hippel, Erfurt - zugleich stellvertretender Vorsitzender der Gemeinschaft
  4. Frau Bärbel Weisenstein, Bad Laasphe
  5. Herr Roman G. Weber, LLM, Detmold
  6. Frau Margret Arndt, Troisdorf - zugleich Geschäftsführerin der Gemeinschaft
  7. Herr Helmuth Aichberger, Krailling
  8. Frau Susanne Weyand, Weroth
  9. Frau Dr. Jutta Visarius, Berlin
  10. Frau Marianne Förster, Berlin
  11. Frau Bärbel Nordmann, Reinbek
  12. Herr Falko Spieker, Bonn-Friesdorf
  13. Frau Inge Zimmer, Stralsund


Für welche Ziele die Verwaltungsratsmitglieder eintreten, haben sie auf der Internetseite www.Selbstverwaltung.de dargestellt. Sie erreichen die hinterlegten Statements durch die entsprechenden Links. Auf der Seite "Selbstverwaltung.de" wird auch das System der deutschen Selbstverwaltung ausführlich erklärt. Dort findet sich auch ein Video zur Sozialwahl.

Sozialwahl 2011Bearbeiten

Im Rahmen der Sozialwahl 2011[2] wurden bei der Rentenversicherung Bund und einigen Krankenkassen die Selbstverwaltungsparlamente "in echter Wahl" (keine "Friedenswahl") neu gewählt. Rund 48 Millionen Versicherte (das ist die größte Wahl der Bundesrepubik) waren aufgerufen: Fast 14,2 Millionen Versicherte und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Bund und Mitglieder der großen Ersatzkassen haben per Briefwahl ihre Vertreter in die höchsten Gremien der Selbstverwaltung gewählt[3]. Die gewählten Vertreter der Versicherten treffen dort alle grundsätzlich wichtigen Entscheidungen. Mit der Sozialwahl nehmen Versicherte ihre Belange selbst in die Hand [4].

Die DAK-Mitgliedergemeinschaft trat bei der „DAK-Unternehmen Leben“ und bei der Deutschen Rentenversicherung mit eigenen Vertretern an.

Die Gemeinschaft rechnete von Anfang an damit, bei der Deutschen Rentenversicherung allenfalls mit einem Platz in der Vertreterversammlung vertreten zu sein (Vorläufige Ergebnisse bei der Wahl 2011).

Obwohl sie bei den Wahlen zur Deutschen Rentenversicherung Bund einen leichten Stimmengewinn erzielte, konnten sie aufgrund der neuen verkleinerten Selbstverwaltung, direkt keine Person in die Vertreterversammlung entsenden. Sie hat aber über die AGuM (Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Mitgliedergemeinschaften) in der Vertreterversammlung und den Ausschüssen der Deutschen Rentenversicherung Sitze erhalten. Dort arbeitet sie ebenfalls aktiv für die Versicherten und ihre Mitglieder

Ausweislich des amtlichen Wahlergebnisses haben bei der "DAK-Unternehmen Leben" 1.279.925 Versicherte von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Dabei entfielen 528.153 Stimmen, d.h. 41,73 Prozent auf die Liste der "DAK Mitgliedergemeinschaft", so dass diese ab August 2011 im Verwaltungsrat mit 13 Sitzen vertreten war.

Fusion der Kassen 2012Bearbeiten

Zum 1.1.2012 fusionierten die "DAK-Unternehmen Leben" mit der "BKK Gesundheit" zur neuen "DAK-Gesundheit". Die DAK-Mitgliedergemeinschaft musste 2 Sitze an die fünf Vertreter der früheren BKK Gesundheit abgeben. Sie stellt aber immer noch mit 11 Mitgliedern die stärkste Fraktion im Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit. Zum 01. Januar 2013 fusionierte die DAK-Gesundheit mit der SAINT-GOBAIN Betriebskrankenkasse; Änderungen in der Besetzungsliste der DAK-Mitgliedergemeinschaft ergaben sich insoweit nicht. Zum 01. Januar 2015 vereinigte sich die DAK-Gesundheit mit der Betriebskrankenkasse Shell BKK/ LIFE; zum 01. Juli 2016 erfolgte die Fusion mit der Betriebskrankenkasse BKK Beiersdorf.

Mitglieder der DAK-Mitgliedergemeinschaft des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit 2012 bis 2017Bearbeiten

Nach der vorgenannten Fusion hat das Bundesversicherungsamt mit erstem Bescheid vom 14.12.2012 folgende Personen der DAK-Mitgliedergemeinschaft zu ordentlichen Mitgliedern des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit berufen:

  1. Herr Dieter Schröder, Osterburg als Vorsitzender des Verwaltungsrates
  2. Herr Walter Hoof, Freudenberg - zugleich Vorsitzender der Gemeinschaft
  3. Frau Helga Weigel, Lüdenscheid - zugleich stellvertretende Vorsitzende der Gemeinschaft
  4. Frau Bärbel Weisenstein, Bad Laasphe
  5. Frau Susanne Weyand, Weroth
  6. Frau Margret Arndt, Troisdorf
  7. Herr Hans-Werner Bumb, Viöl
  8. Herr Gerhard Hippel, Erfurt - zugleich stellvertretender Vorsitzender der Gemeinschaft
  9. Herr Helmuth Aichberger, Krailling
  10. Herr Roman G. Weber LLM, Detmold
  11. Frau Bärbel Nordmann als Nachfolgerin für Herrn Jürgen Scholl

Herr Hans Bender gehörte als Vorsitzender dem Verwaltungsrat bis zum 31.12.2016 an, Freudenberg - zugleich Ehrenvorsitzender der Gemeinschaft

Für welche Ziele die Verwaltungsratsmitglieder eintreten, haben sie auf der Internetseite www.Selbstverwaltung.de dargestellt. Sie erreichen die hinterlegten Statements durch die entsprechenden Links. Auf der Seite "Selbstverwaltung.de" wird auch das System der deutschen Selbstverwaltung ausführlich erklärt. Dort findet sich auch ein Video zur Sozialwahl.

Zukünftige EntwicklungenBearbeiten

Die DAK-MItgliedergemeinschaft setzte sich wiederholt für die Fortentwicklung der Sozialwahl ein[5]: So forderte beispielsweise der Vorsitzende der Gemeinschaft, Herr Hans Bender, anlässlich des 60. Jahrestages der ersten Sozialwahlen in Deutschland (16./17. Mai 1953) im Sommer 2013 die Möglichkeit von Onlinewahlen. „Wir müssen die Möglichkeit von Onlinewahlen anbieten, damit die Sozialwahlen auch für junge Menschen attraktiv bleiben“, sagte Verwaltungsratschef Hans Bender. „Vom Gesetzgeber erwarten wir, dass er zeitnah die rechtlichen Voraussetzungen für Onlinewahlen schafft.“

Offensichtlich hat sich wegen zahlreicher Widerstände und Bedenken aus verschiedenen Lagern diese Forderung nach einer Online-Wahl nicht umgesetzt.

Erfolge, was der Verein für die Mitglieder und Versicherten erreicht hat, werden von ihm auf der Google plus Seite [6] zusammen getragen. Ausserdem betreibt der Vereine einen Account bei Twitter [7] und bei Instagram [8].

Die Gemeinschaft hat ihren Sitz in Freudenberg, NRW: die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Troisdorf. Der Verein wurde 1955 gegründet.

WeblinksBearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Sozialwahl 2017: Ergebnisse der Wahl
  2. Sozialwahl: Wer darf wählen?
  3. Sozialwahl
  4. Schlussbericht des Wahlbeauftragten zur Sozialwahl 2011
  5. Aktuelle Meldungen des Verwaltungsrats: Stand 02.09.2013
  6. Vergleiche die Zusammenstellung in der Rubrik "Warum Sie uns wählen sollten": Stand 15.10.2016
  7. Twitterkanal Benutzername "Sozialwahl_DAK": Stand 22.03.2017
  8. Instagram-Kanal Benutzename "dakmitgliedergemeinschaft": Stand 22.03.2017

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