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Christoph Langen Bobsleigh pictogram
Langen Christoph
Nation Deutschland
Geburtstag 27. März 1962
Geburtsort KölnBRD
Beruf Sportsoldat
Karriere
Disziplin Zweier, Vierer
Position Pilot
Verein SpVgg Unterhaching
Nationalkader seit A-Kader
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 2 × Gold medal blank 0 × Silver medal blank 2 × Bronze medal blank
Weltmeisterschaften 7 × Gold medal blank ? × Silver medal blank ? × Bronze medal blank
Europameisterschaften 7 × Gold medal blank ? × Silver medal blank ? × Bronze medal blank
 

Christoph Langen (* 27. März 1962 in Köln) ist einer der erfolgreichsten deutschen Bobfahrer und seit 1. Juli 2010 Bundestrainer des deutschen Bobkaders. Langen ist gelernter Kfz-Mechaniker und startete seine sportliche Laufbahn als Leichtathlet beim TV 1864 Altötting. Als Jugendlicher war er bayerischer Meister im Hochsprung und Zehnkämpfer mit guter Perspektive.

Christoph Langen begann seine Bobkarriere 1985 als Anschieber bei den Bobpiloten Anton Fischer und Christian Schebitz. Mit Fischer wurde er 1985 Deutscher Meister im Zweierbob. Ursprünglich kam er vom Dreisprung. 1991 errang er mit Wolfgang Hoppe seinen ersten Weltmeistertitel, der ihn dazu anspornte, selbst einen Bob zu lenken. Bereits im Folgejahr erreichte er in Albertville mit dem dritten Platz im Zweierbob seine erste olympische Medaille. In der Folge erreichte er eine weitere olympische Bronzemedaille (1998 im Zweier) und zwei Olympiasiege (1998 im Vierer und 2002 im Zweier). Den Viererbobwettbewerb 2002 musste er verletzungsbedingt (Riss der Fußsohlensehne) abbrechen und die Saison 2002/2003 pausieren.

Der für die SpVgg Unterhaching startende Berufssoldat der Bundeswehr Christoph Langen ist fünffacher Weltmeister im Zweier (1993, 1995, 1996, 2000 und 2001), zweifacher Weltmeister im Vierer (1996 und 2001), fünffacher Europameister im Zweier (1994, 1995, 1996, 2001 und 2004) und zweifacher Europameister im Vierer (1996 und 1999), dreifacher Weltcupsieger im Zweier (1996, 1999 und 2004) und zweifacher Weltcupsieger im Vierer (1996, 1999).

Christoph Langens Stärke lag vor allem in seinem Ehrgeiz und seinem technischen Verständnis. Als Perfektionist gelang es ihm immer wieder, das beste Material an den Start zu bringen und auch noch im höheren Alter zur internationalen Spitze zu gehören.

Im Februar 2004 bestritt Langen zur Bob-WM in Königssee seinen letzten Wettkampf und gewann dort die Silbermedaille im Zweier- und Viererbob. Im Herbst 2004 erhielt seine Karriere einen Rückschlag, als bei einer Routineuntersuchung eine Verengung eines Herzkranzgefäßes festgestellt wurde, die operativ korrigiert werden musste. Nach dem Riss der Plantarsehne im Frühjahr 2002 und zwei Achillessehnenrissen im Frühjahr 1997 und im Herbst 2002 war Langen zuvor bereits drei mal zurückgekehrt. Zu einem vierten Comeback und einem geplanten Start bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin kam es allerdings nicht mehr. Am 10. Oktober 2005 gab Langen nach 20 Jahren das Ende seiner Bobsportkarriere bekannt. Ärzte hatten ihm zuvor von der Wiederaufnahme des Leistungssportes abgeraten.

Christoph Langen leitet als Oberstabsfeldwebel weiterhin die Sportfördergruppe in Berchtesgaden. Er ist im Bobsport als Berater und Experte für das Fernsehen tätig. Am 7. Juni 2010 entschied der Bob- und Schlittenverband Deutschland, das Langen ab 1. Juli 2010 die Nachfolge von Raimund Bethge als Trainer der deutschen Bobmannschaft übernimmt, da dieser in den Ruhestand geht.[1]

Seit 2006 nimmt er jährlich an der von Stefan Raab organisierten Wok-WM teil und hat im Team dort schon zweimal den Weltmeistertitel errungen.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. BSD: Christoph Langen wird neuer Bob-Cheftrainer: Bundeswehr macht den Weg frei – Jens Müller befördert. live-wintersport.com. Abgerufen am 23. Juni 2010.
Fairytale kdmconfig Profil: Langen, Christoph
Beruf deutscher Bobfahrer
Persönliche Daten
Geburtsdatum 27. März 1962
Geburtsort Köln


en:Christoph Langen


it:Christoph Langen


ru:Ланген, Кристоф


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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