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Christlich Demokratische Union Deutschlands
Cdu-logo
Angela Merkel 2016
Partei­vorsitzende Angela Merkel
General­sekretär Peter Tauber
Stell­vertretende Vorsitzende Volker Bouffier
Ursula von der Leyen
Julia Klöckner
Armin Laschet
Thomas Strobl
Bundes­geschäfts­führer Klaus Schüler
Bundes­schatz­meister Philipp Murmann
Ehren­vorsitzende Konrad Adenauer (†)
Jakob Kaiser (†)
Ludwig Erhard (†)
Kurt Georg Kiesinger (†)
Helmut Kohl
(Verzicht am 17. Januar 2000)
Gründung 26. Juni 1945 bzw.
20. bis 22. Oktober 1950
(1. Bundesparteitag)
Gründungs­ort Berlin und Rheinland bzw. Goslar
Haupt­sitz Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Jugend­organisation Junge Union
Zeitung Union Magazin[1]
Aus­richtung Christdemokratie
Konservatismus
Wirtschaftsliberalismus
Farbe(n) schwarz, blau (Pantone 2955C, Pantone 7462C), orange (Pantone 144C; Akzentfarbe)[3]
Sitze im Bundestag
254/630
Sitze in Landtagen
527/1844
Staatliche Zuschüsse 49.264.633,73 Euro (2015)[4]
Mitglieder­zahl 446.859
(Stand: Dezember 2015)[2]
Mindest­alter 16 Jahre
Durch­schnitts­alter 59 Jahre
(Stand: 31. Dezember 2012)[5]
Frauen­anteil 25,8 Prozent
(Stand: 30. September 2014)[5]
Internationale Verbindungen Christlich Demokratische Internationale (CDI-IDC) und
Internationale Demokratische Union (IDU)
Europaabgeordnete
29/96
Europapartei Europäische Volkspartei (EVP)
EP-Fraktion Europäische Volkspartei (EVP)
Website www.cdu.de

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) ist eine deutsche christdemokratische und konservative Volkspartei. Die Junge Union ist die Jugendorganisation der CDU.

Aktuell Bearbeiten

Sie stellt mit ihrer Bundesvorsitzenden Angela Merkel die amtierende Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Auf europäischer Ebene ist die CDU Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP). Die CDU ist seit Juni 2008 mit einem Vorsprung von rund 750 Mitgliedern die mitgliederstärkste Partei in Deutschland, gefolgt von der SPD.[6]

Inhaltliches Profil Bearbeiten

In ihrem Grundsatzprogramm spricht die CDU vom „christlichen Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott“. Ein Ziel der CDU ist es, im Gegensatz zu ihrer katholischen Vorläuferpartei ZENTRUM, sich als politische Partei gebündelt hauptsächlich an alle christlichen Konfessionen zu wenden. Die Partei ist aber auch offen für Angehörige anderer Konfessionen oder Konfessionslose. Die CDU setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft im föderalen Rechtsstaat ein. Außenpolitisch strebt sie vor allem eine Vertiefung der Europäischen Einigung und eine Vertiefung der nordatlantischen Beziehungen zu den USA an. In der jüngeren Vergangenheit setzte die CDU ihre Schwerpunkte vor allem auf die Themen Wirtschafts-, Steuer-, Arbeitsmarkt-, Bildungs-, Außen- und Sicherheitspolitik. So heißt auch der Titel des Wahlprogramms für die Legislaturperiode von 2005–2009: „Wachstum. Arbeit. Sicherheit. Außerdem setzte sich die CDU für Bürokratieabbau ein und regte eine Patriotismusdebatte an.

Gründung Bearbeiten

Im Chaos des Zusammenbruchs der nationalsozialistischen Diktatur kam es unmittelbar nach Kriegsende 1945 überall in Deutschland – unter anderem in Berlin, Köln, Frankfurt am Main, Hannover, Stuttgart, Würzburg, München – zu fast gleichzeitigen, spontanen, voneinander unabhängigen Gründungen der Christlich-Demokratischen sowie der Christlich-Sozialen Union. Ihre Idee war in den Widerstandskreisen und Gestapogefängnissen im Bewusstsein gemeinsamer Schicksale, politischer Überzeugungen und Leitbilder unabhängig von der Konfession entstanden.

Unmittelbar nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 6. März 1945 setzten in Köln konkrete Planungen für eine neue „christlich-demokratische Partei“ ein. Die nach dem 17. Juni 1945 erarbeiteten „Kölner Leitsätze“ bildeten die Grundlage für die Programme der neuen Partei in Rheinland und Westfalen vom September 1945. Fast zeitgleich trat in Berlin am 26. Juni 1945 die Christlich-Demokratische Union mit ihrem Gründungsaufruf „Deutsches Volk!“ an die Öffentlichkeit.

Die Gründungsaufrufe waren in der Mehrzahl von NS-Verfolgten, KZ-Häftlingen oder Emigrierten unterschrieben. Der erste Vorsitzende der CDU, Andreas Hermes, war wegen Beteiligung am Attentat des 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt worden und erwartete in der Todeszelle von Plötzensee seine Hinrichtung bevor er im April 1945 befreit wurde. Die neue christliche, interkonfessionelle Partei sollte nach seiner Ansicht die Defizite der katholisch dominierten Zentrumspartei in der Weimarer Republik im künftigen deutschen Staat ausgleichen.

Die CDU organisierte sich 1945 bis 1949 in den deutschen Ländern und Besatzungszonen unterschiedlich schnell. In der französischen und amerikanischen Besatzungszone wurde ein Zusammenschluss untersagt. 1947 bildete die CDU deswegen eine Arbeitsgemeinschaft, um die innere Geschlossenheit der Partei trotz der unterschiedlichen Fortschritte zu wahren. Die Kooperation mit der CDU in den von der Sowjetunion besetzten Zonen schwand aufgrund der oktroyierten politischen Ausrichtung. Am 11. Mai schloss sich bei einer Konferenz der Landesvorsitzenden in Königswinter die CDU auf Bundesebene zusammen. Am 21. Oktober 1950 wurde dies auf dem 1. Bundesparteitag in Goslar bestätigt.

Die Regierung Merkel Bearbeiten

Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 wurde die Fraktionsgemeinschaft aus CDU und CSU unter Angela Merkel zum ersten Mal seit 1998 wieder stärkste Fraktion, erhielt jedoch weniger Stimmen als in der vorhergegangenen Wahl und als in Meinungsumfragen vorhergesagt. Die Union erhielt das drittschlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte. Das erklärte Wahlziel, eine Bundestagsmehrheit für eine Koalition mit der FDP, konnte nicht erreicht werden. Obwohl die CDU/CSU die stärkste Fraktion bildete, beanspruchte zunächst die SPD das Amt des Bundeskanzlers für sich; da jene jedoch gleichzeitig eine Koalition aus SPD, den Grünen und Linkspartei ausschloss und die FDP nicht zu einer Ampelkoalition bereit war, war eine Regierungsbildung ohne die CDU nicht möglich. Am 11. November 2005 einigten sich CDU, CSU und SPD auf einen Koalitionsvertrag für eine Große Koalition unter Angela Merkel als Bundeskanzlerin. So wurde nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags Angela Merkel am 22. November 2005 mit 397 von 614 Stimmen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages zur ersten Frau gewählt, die die Position des Bundeskanzlers ausübt. Angela Merkel hat von den Abgeordneten des Bundestages mehr Stimmen erhalten als jeder der vorherigen Bundeskanzler, prozentual lag ihr Wahlergebnis mit 64,9 Prozent der Stimmen im Bundestag jedoch schlechter als das von Kurt Georg Kiesinger, jedoch stellte die Große Koalition 1966 über 90,1 Prozent der Sitze, die heutige Große Koalition unter Merkel stellt nur knapp 73 Prozent der Sitze im 16. deutschen Bundestag. Dies liegt vor allem an den deutlich erstarkten drei kleinen Parteien.

Die CDU stellt zurzeit zehn Ministerpräsidenten in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern regiert sie als Koalitionspartner der SPD mit, in Bayern stellt die Schwesterpartei CSU den Ministerpräsidenten.

Die Landtagswahlergebnisse sind seit Jahren rückläufig. Der letzte Wahlerfolg mit überragender Mehrheit liegt knapp vier Jahre zurück.

Daten der Landesverbände Bearbeiten

Landesverband Vorsitzender Mitglieder (Stand: 30. September 2014) Mitglieder im Verhältnis zur Einwohnerzahl Ergebnis der letzten Wahl des Landesparlaments Ergebnis der Bundestagswahl 2013
Locator map Baden-Württemberg in Germany Baden-Württemberg Thomas Strobl Portrait 2013 Thomas Strobl 068.618 0,64 % 27,0 % (2016) 45,7 %
Locator map Berlin in Germany Berlin Frank Henkel Frank Henkel 012.152 0,35 % 23,3 % (2011) 28,5 %
Locator map Brandenburg in Germany Brandenburg

KAS-Senftleben, Ingo-Bild-35534-2

Ingo Senftleben 006.195 0,25 % 23,0 % (2014) 34,8 %
Karte CDU-Landesverband Braunschweig Braunschweig Porträt F.O. offiziell Mai 2014 MG 9050 a Frank Oesterhelweg 005.283 0,63 %
Locator map Bremen in Germany Bremen Jörg Kastendiek-6128 Jörg Kastendiek 002.634 0,40 % 22,4 % (2015) 29,3 %
Locator map Hamburg in Germany Hamburg Kein Foto vorhanden Roland Heintze 007.900 0,45 % 15,9 % (2015) 32,2 %
Karte CDU-Landesverband Hannover Hannover 14-07-01-David-McAllister-by-RalfR-01 David McAllister 045.957 0,75 %
Locator map Hesse in Germany Hessen MJK00898 Volker Bouffier Volker Bouffier 040.958 0,68 % 38,3 % (2013) 39,2 %
Locator map Mecklenburg-Vorpommern in Germany Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier CDU Parteitag 2014 by Olaf Kosinsky-9 Lorenz Caffier 005.572 0,35 % 23,0 % (2011) 42,5 %
Locator map North Rhine-Westphalia in Germany Nordrhein-Westfalen Armin Laschet CDU Parteitag 2014 by Olaf Kosinsky-15 Armin Laschet 140.410 0,80 % 26,3 % (2012) 39,8 %
Karte CDU-Landesverband Oldenburg Oldenburg Holzenkamp-MDB-Portrait310709 Franz-Josef Holzenkamp 011.749 1,21 %
Locator map Rhineland-Palatinate in Germany Rheinland-Pfalz Julia Klöckner 2016 Julia Klöckner 043.884 1,10 % 31,8 % (2016) 43,3 %
Locator map Saarland in Germany Saarland Annegret Kramp-Karrenbauer 22-01-2015 Annegret Kramp-Karrenbauer 017.338 1,82 % 35,2 % (2012) 37,8 %
Locator map Saxony in Germany Sachsen SACHSEN CDU 13.06.20130123 - Portrait Stanislaw Tillich 011.948 0,30 % 39,4 % (2014) 42,6 %
Locator map Saxony-Anhalt in Germany Sachsen-Anhalt 2012-12-14 - Thomas Webel Min. DE-ST - 1664 Thomas Webel 007.322 0,33 % 29,8 % (2016) 41,2 %
Locator map Schleswig-Holstein in Germany Schleswig-Holstein Liebing, Ingbert-9637 Ingbert Liebing 021.500 0,76 % 30,8 % (2012) 39,2 %
Locator map Thuringia in Germany Thüringen Mike Mohring CDU Parteitag 2014 by Olaf Kosinsky-4 Mike Mohring 011.287 0,52 % 33,5 % (2014) 38,8 %
Brussels in Belgium and the European Union Auslandsverband Brüssel-Belgien Kein Foto vorhanden Tim Peters 000217

Gegenwart Bearbeiten

Bundeskabinettsmitglieder Bearbeiten

Name Amt Beginn der Amtszeit Parl. Staatssekretär bzw. Staatsminister
Angela Merkel (August 2012) cropped Angela Merkel Bundeskanzlerin Bundeskanzlerin 22. November 2005 Helge Braun (CDU)
Monika Grütters (CDU)
Aydan Özoğuz (SPD)
4th EPP St Géry Dialogue; Jan. 2014 (12189287345) (cropped) Wolfgang Schäuble    BMF Logo Bundesministerium der Fi­nan­zen 28. Oktober 2009 Steffen Kampeter (CDU)
Michael Meister (CDU)
120216-D-TT977-152 cropped Thomas de Maizière    BMI Logo Bundesministerium des In­nern 17. Dezember 2013 Günter Krings (CDU)
Ole Schröder (CDU)
Von der Leyen 2010 Ursula von der Leyen    BMVG Logo Bundesministerin der Ver­tei­di­gung 17. Dezember 2013 Ralf Brauksiepe (CDU)
Markus Grübel (CDU)
Hermann Gröhe 2010 Hermann Gröhe    BMG Logo Bundesminister für Ge­sund­heit 17. Dezember 2013 Annette Widmann-Mauz (CDU)
Ingrid Fischbach (CDU)
Johanna Wanka MWK 2 Johanna Wanka    BMBF Logo Bundesministerin für Bil­dung und For­schung 14. Februar 2013 Thomas Rachel (CDU)
Stefan Müller (CSU)
Peter Altmaier1 Peter Altmaier Bundeskanzleramt Bundesminister für be­son­de­re Auf­ga­ben und Chef des Bun­des­kanz­ler­am­tes 17. Dezember 2013

Regierungschefs in den Ländern Bearbeiten

Die CDU stellt derzeit vier von 16 Ministerpräsidenten.

Name Land Beginn der Amtszeit Kabinett bzw. Senat Zugehörigkeit zu den Landesparlamenten
MJK00898 Volker Bouffier Volker Bouffier Deutschland Lage von Hessen Coat of arms of Hesse Hessen 31. August 2010 Kabinett Bouffier II CDU Landtage
  •  nicht vertreten</li>
  •  als Oppositionspartei vertreten</li>
  •  als kleiner Koalitionspartner in der Regierung</li>
  •  als großer Koalitionspartner in der Regierung und stellt den Regierungschef</li>
  • Annegret Kramp-Karrenbauer 22-01-2015 Annegret Kramp-Karrenbauer Deutschland Lage des Saarlandes Wappen des Saarlands Saarland 10. August 2011 Kabinett Kramp-Karrenbauer II
    SACHSEN CDU 13.06.20130123 - Portrait Stanislaw Tillich Deutschland Lage von Sachsen Coat of arms of Saxony Sachsen 28. Mai 2008 Kabinett Tillich III
    Reiner Haseloff (Martin Rulsch) 09 Reiner Haseloff Deutschland Lage von Sachsen-Anhalt Wappen Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt 19. April 2011 Kabinett Haseloff I

    In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin regiert die CDU als Koalitionspartner der SPD mit. Unter Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hat Lorenz Caffier die Position des stellvertretenden Ministerpräsidenten in Schwerin inne; Frank Henkel ist als Bürgermeister Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller (SPD). In Bayern stellt die Schwesterpartei CSU den Ministerpräsidenten.

    Parteivorsitzende Bearbeiten

    Vorsitzende der CDU in der sowjetischen Zone Bearbeiten

    Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
    HermesAndreas Andreas Hermes Juli 1945 Dezember 1945
    Bundesarchiv B 145 Bild-P001516, Jakob Kaiser Jakob Kaiser 1946 1947
    Bundesarchiv B 145 Bild-F003810-0001, Frankfurt-Main, Evang. Kirchentag, Otto Nuschke Otto Nuschke 1948 1949

    Vorsitzende der CDU in der britischen Zone Bearbeiten

    Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
    Bundesarchiv B 145 Bild-F078072-0004, Konrad Adenauer Konrad Adenauer 1. März 1946 20. Oktober 1950

    Vorsitzende der CDU Deutschlands Bearbeiten

    Angela MerkelWolfgang SchäubleHelmut KohlRainer BarzelKurt Georg KiesingerLudwig ErhardKonrad Adenauer

    Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
    Bundesarchiv B 145 Bild-F078072-0004, Konrad Adenauer Konrad Adenauer 21. Oktober 1950 23. März 1966
    Ludwig Erhard 916-1330 Ludwig Erhard 23. März 1966 23. Mai 1967
    Bundesarchiv B 145 Bild-F024017-0001, Oberhausen, CDU-Parteitag Rheinland, Kiesinger Kurt Georg Kiesinger 23. Mai 1967 5. Oktober 1971
    Rainer Barzel Rainer Barzel 5. Oktober 1971 12. Juni 1973
    Helmut Kohl 1997 Helmut Kohl 12. Juni 1973 7. November 1998
    Wolfgang Schäuble 2004 Wolfgang Schäuble 7. November 1998 16. Februar 2000
    Angela Merkel Security Conference February 2015 (cropped) Angela Merkel 10. April 2000 amtierend

    Ehrenvorsitzende Bearbeiten

    Generalsekretäre Bearbeiten

    Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
    Bruno Heck Bruno Heck 1967 1971
    Bundesarchiv B 145 Bild-F038040-0029, Wiesbaden, CDU-Parteitag, Kraske Konrad Kraske 1971 1973
    Bundesarchiv B 145 Bild-F040153-0017, Bonn, Pressekonferenz CDU-Vorstand, Biedenkopf Kurt Biedenkopf 1973 1977
    Bundesarchiv B 145 Bild-F074462-0008, Bonn, Pressekonferenz Koalitionsverhandlungen Heiner Geißler 1977 1989
    2001 - Volker Rühe Volker Rühe 1989 1992
    Peter Hintze Peter Hintze 1992 1998
    Angela Merkel, Juli 2010 Angela Merkel 1998 2000
    Polenz-800 Ruprecht Polenz 2000 2000
    Laurenzmeyer wahlkampf2009 hamm Laurenz Meyer 2000 2004
    14-09-08-Volker-Kauder-RalfR-0003 Volker Kauder 2005 2005
    Pofalla2002 Ronald Pofalla 2005 2009
    Hermann Gröhe, Generalsekretär CDU Hermann Gröhe 2009 2013
    Tauber, Peter-8785 Peter Tauber 2013 amtierend

    Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Bearbeiten

    Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
    Bundesarchiv B 145 Bild-P000669, Konrad Adenauer Konrad Adenauer 1. September 1949 20. September 1949
    Heinrich von Brentano Heinrich von Brentano 30. September 1949 7. Juni 1955
    Bundesarchiv B 145 Bild-F019968-0004, Düsseldorf, CDU-Bundesparteitag, Krone Heinrich Krone 15. Juni 1955 24. November 1961
    Heinrich von Brentano Heinrich von Brentano 24. November 1961 14. November 1964
    Bundesarchiv B 145 Bild-F027712-0016, Bonn, CDU Vorstandssitzung, Rainer Barzel Rainer Barzel 1. Dezember 1964 9. Mai 1973
    Bundesarchiv B 145 Bild-F039719-0024, Bonn, CDU-CSU Bundestagsfraktion, Karl Carstens Karl Carstens 17. Mai 1973 1. Dezember 1976
    Bundesarchiv B 145 Bild-F045625-0008, Bonn, Pressekonferenz CDU Bundesvorstand, Kohl Helmut Kohl 13. Dezember 1976 4. Oktober 1982
    Bundesarchiv B 145 Bild-F073603-0028, Mainz, CDU-Bundesparteitag, Dregger Alfred Dregger 4. Oktober 1982 25. November 1991
    WSchaeuble Wolfgang Schäuble 25. November 1991 29. Februar 2000
    Munich Security Conference 2010 - dett merz 0002 Friedrich Merz 29. Februar 2000 24. September 2002
    Angela Merkel - World Economic Forum Annual Meeting 2011 Angela Merkel 24. September 2002 21. November 2005
    14-09-08-Volker-Kauder-RalfR-0003 Volker Kauder 21. November 2005 amtierend

    Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Bearbeiten

    Die nachfolgenden Politiker waren als Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Mitglied der CDU.

    Bundeskanzler Bearbeiten

    Die nachfolgenden Politiker waren als Bundeskanzler Mitglied der CDU.

    Präsidenten des Deutschen Bundestages Bearbeiten

    Die nachfolgenden Politiker waren als Präsidenten des Deutschen Bundestages Mitglied der CDU.

    Bundespräsidenten Bearbeiten

    Die nachfolgenden Politiker waren zur Wahl als Bundespräsident Mitglied der CDU. Während der Präsidentschaft ruht die Mitgliedschaft.

    Präsidenten des Europäischen Parlaments Bearbeiten

    Die nachfolgenden Politiker waren als Präsidenten des Europäischen Parlaments Mitglied der CDU.[7]

    Präsidenten der Europäischen Kommission Bearbeiten

    Der nachfolgende Politiker war als Präsident der Europäischen Kommission Mitglied der CDU.

    EU-Kommissare Bearbeiten

    Die nachfolgenden Politiker waren als EU-Kommissare Mitglied der CDU.

    Ergebnisse der Bundestagswahlen Bearbeiten

    Jahr Prozent Stimmen
    1949 25,19 % 05.978.636
    1953 36,36 % 10.016.594
    1957 39,71 % 11.875.339
    1961 35,76 % 11.283.901
    1965 37,97 % 12.387.562
    1969 36,64 % 12.079.535
    1972 35,21 % 13.190.837
    1976 37,99 % 14.367.302
    1980 34,24 % 12.989.200
    1983 38,15 % 14.857.680
    1987 34,45 % 13.045.745
    1990 36,71 % 17.055.116
    1994 34,16 % 16.089.960
    1998 28,40 % 14.004.908
    2002 29,52 % 14.167.561
    2005 27,78 % 13.136.740
    2009 27,27 % 11.828.277
    2013[8] 34,1 % 14.921.877

    Ergebnisse der Europawahlen Bearbeiten

    Jahr Prozent Stimmen
    1979 39,1 % 10.883.085
    1984 37,5 % 09.308.411
    1989 29,5 % 08.332.846
    1994 32,0 % 11.346.073
    1999 39,3 % 10.628.224
    2004 36,5 % 09.412.997
    2009 30,7 % 08.071.391
    2014 30,0 % 08.812.653

    Prominente Repräsentanten der CDU Bearbeiten

    • Konrad Adenauer (1876–1967), ehemaliger Präsident Parlamentarischer Rat (1948/1949), Bundeskanzler (1949–1963) und CDU-Bundesvorsitzender
    • Rainer Barzel (1924–2006), ehemaliger Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Fraktionsvorsitzender CDU/CSU, CDU-Bundesvorsitzender, Kanzlerkandidat und Bundestagspräsident
    • Ernst Benda (* 1925), ehemaliger Bundesinnenminister und Präsident Bundesverfassungsgericht
    • Kurt Biedenkopf (* 1930), ehemaliger CDU-Generalsekretär und Ministerpräsident Sachsen
    • Norbert Blüm (* 1935), ehemaliger Vorsitzender CDU-Sozialausschüsse, Bundesarbeitsminister und stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender
    • Karl Carstens (1914–1992), ehemaliger Fraktionsvorsitzender CDU/CSU, Bundestagspräsident und Bundespräsident (1979–1984)
    • Hermann Ehlers (1904–1954), ehemaliger Bundestagspräsident und stellv. Bundesvorsitzender der CDU
    • Ludwig Erhard (1897–1977), ehemaliger Bundeswirtschaftsminister, Bundeskanzler (1963–1966) und CDU-Bundesvorsitzender
    • Eugen Gerstenmaier (1906–1986), ehemaliger Bundestagspräsident und stellv. CDU-Bundesvorsitzender
    • Roman Herzog (* 1934), ehemaliger Landesminister, Präsident Bundesverfassungsgericht, Bundespräsident (1994–1999)
    • Philipp Jenninger (* 1932), ehemaliger Staatsminister Bundeskanzleramt und Bundestagspräsident
    • Kurt Georg Kiesinger (1904–1988), ehemaliger Ministerpräsident Baden-Württemberg, Bundeskanzler (1966–1969) und CDU-Bundesvorsitzender
    • Helmut Kohl (* 1930), ehemaliger Ministerpräsident Rheinland-Pfalz, CDU-Bundesvorsitzender, Fraktionsvorsitzender CDU/CSU und Bundeskanzler (1982–1998)
    • Norbert Lammert (* 1948), Bundestagspräsident
    • Heinrich Lübke (1874–1972), ehemaliger Bundesernährungsminister und Bundespräsident (1959–1969)
    • Lothar de Maizière (* 1940), erster und einziger frei gewählter DDR-Ministerpräsident, ehem. Bundesminister und stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender
    • Angela Merkel (* 1954), ehemalige Bundesfrauenministerin, Bundesumweltministerin und Fraktionsvorsitzende CDU/CSU, jetzt Bundeskanzlerin (seit 2005) und CDU-Bundesvorsitzende
    • Rita Süßmuth (* 1937), ehemalige Bundesfamilien- und Gesundheitsministerin, Bundestagspräsidentin und
    • Richard von Weizsäcker (* 1920), ehemaliger Bundestagsvizepräsident, Regierender Bürgermeister Berlin und Bundespräsident (1984–1994)

    Literatur Bearbeiten

    • Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, Paderborn 2002
    • Hans-Otto Kleinmann: Geschichte der CDU: 1945–1982. herausgegeben von Günter Buchstab, DVA, Stuttgart 1993, ISBN 3-421-06541-1
    • Ehrhart Neubert: Ein politischer Zweikampf in Deutschland – Die CDU im Visier der Stasi. Herder, Freiburg 2002, ISBN 3-451-28016-7
    • Frank Bösch: Macht und Machtverlust. Die Geschichte der CDU. DVA, Stuttgart u. a. 2002, ISBN 3-421-05601-3
    • Christian von Ditfurth: Blockflöten – Wie die CDU ihre realsozialistische Vergangenheit verdrängt. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1991, ISBN 3-462-02179-6
    • Matthias Deiß: Die Führungsfrage – CDU und CSU im zwischenparteilichen Machtkampf. [1] Forschungsgruppe Deutschland, München 2003, ISBN 3-933456-27-4
    • Josef Schmid: Die CDU. Organisationsstrukturen, Politiken und Funktionsweisen einer Partei im Föderalismus. Leske&Budrich, Opladen 1990, ISBN 3-8100-0829-X
    • Reimar Oltmanns: „Der Intrigant oder die Machtgier der christlichen Regenten (Die Bonner Operetten-Republik)“, Eichborn Verlag, Frankfurt a/M, 1986, ISBN 3-8218-1121-8

    Einzelnachweise Bearbeiten

    1. Das Magazin der CDU Deutschlands. Abgerufen am 24. Januar 2016.
    2. Die Volksparteien schrumpfen – AfD legt zu. 22. Dezember 2015, abgerufen am 22. Dezember 2015.
    3. Corporate Design der Union. Das visuelle Erscheinungsbild der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, eingesehen unter http://www.designtagebuch.de/cd-manuals/cdu_design_manual.pdf
    4. bundestag.de: Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2015 (PDF; 479 kB)
    5. 5,0 5,1 Oskar Niedermayer: Parteimitglieder in Deutschland: Version 2013, Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum, Nr. 20; online abrufbar hier (docx; 4,10 MB)
    6. Stern.de
    7. rulers.org: Presidents of the Parliamentary Assembly (from 30 Mar 1962, European Parliament)
    8. Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013, Bundeswahlleiter

    Weblinks Bearbeiten


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