Christian Sprenger (Handballspieler)
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Christian Sprenger am 26. Juli 2008 | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Spitzname | „Sprengi“ | |
| Geburtstag | 6. April 1983 | |
| Geburtsort | Ludwigsfelde, DDR | |
| Staatsbürgerschaft | ||
| Körperlänge | 1,90 m | |
| Spielposition | Rechtsaußen | |
| Wurfhand | links | |
| Vereinsinformationen | ||
| Verein | 30px THW Kiel | |
| Trikotnummer | 11 | |
| Vereine als Aktiver | ||
| von – bis | Verein | |
| 2002–2009 | | |
| 2009– | | |
| Nationalmannschaft | ||
| Debüt am | 4. Januar 2002 | |
| gegen | | |
| Spiele (Tore) | ||
| | 61 (123)[1] | |
|
Stand: 30. Mai 2010 | ||
Christian Sprenger (* 6. April 1983 in Ludwigsfelde, Brandenburg) ist ein deutscher Handballspieler und gelernter Sport- und Fitnesskaufmann. Seine Spielposition ist Rechtsaußen, er kann aber auch auf der rechten Rückraumseite eingesetzt werden.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere
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Hinzugefügt von KuebiIm Alter von acht Jahren, nach einem Abstecher in den Judosport, entschied sich Christian Sprenger für die Sportart Handball und durchlief die Jugendabteilungen des Ludwigsfelder HC.
Zur Saison 1998/1999 wechselte er in die B-Jugend des SC Magdeburg. Bereits mit der Jugend des SCM errang Sprenger diverse A- und B-Jugendmeistertitel und wurde 2000 Schülerweltmeister. Über die A-Jugend und die 2. Mannschaft, die damals noch in der Regionalliga spielte, gelangte er schließlich in den Sichtungskader der Bundesligamannschaft. Für diese lief er im Jahre 2002 zum ersten Mal auf. Seit der Saison 2003/2004 kam er, parallel zu den Einsätzen im Team der SC Magdeburg Youngsters in der 2. Handball-Bundesliga, regelmäßig in der Bundesligamannschaft des SC Magdeburg zum Einsatz.
Seitdem wurde er Champions-League-Sieger (2002) und Vereins-Europameister (2002). Den Gewinn des EHF-Cup EHF-Pokal verpasste Srenger mit dem SC Magdeburg noch den Sieg nach einem scheinbar sicherer 8-Tore-Vorsprung ganz knapp, um es in der nachfolgenden Saison schließlich besser zu machen. In der Saison 2006/2007 setzte man sich dann aber gegen den CAI Aragón aus Saragossa/Spanien durch und sicherte sich damit den Cup nach 1999 und 2001 zum dritten Mal.
Zwei langwierige Sprunggelenks- bzw. Sehnenverletzungen, die ihren Ursprung im Bundesliga-Spiel gegen den TBV Lemgo vom 28. März 2006 hatten, welche zwei Operationen nötig machten, verhinderten auch weitere Einsätze im Nationalmannschaftstrikot. Erst zur Saison 2006/2007 kehrte er nach einem halben Jahr Verletzungspause im Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am 10. September 2006 in den Kader des SCM zurück.
Zum Saisonende 2008/2009 verließ Sprenger den SC Magdeburg und wechselte zum THW Kiel. Der Verein erhielt dafür, da Sprenger noch einen gültigen Vertrag bis 2010 hatte, 250.000 € Ablösesumme.[2]
Im Dress der Nationalmannschaft lief er 61 mal auf und warf dabei 121 Tore. Sein Länderspieldebüt gab er am 4. Januar 2002 gegen die Schweiz in Balingen. Er war Teilnehmer der EM 2006, bei der die deutsche Nationalmannschaft den 5. Platz belegte. Auch für die WM 2007 wurde er nominiert; aufgrund des Trainingsrückstandes durch mehrere Bänderrisse konnte er aber nicht berücksichtigt werden und wurde durch Stefan Schröder ersetzt. Bei der WM 2009 in Kroatien war er zusammen mit Stefan Schröder die erste Wahl auf Rechtsaußen. Er verletzte sich aber schon im ersten Vorrundenspiel gegen Russland so schwer, dass er vorzeitig abreisen musste.
Auch bei der EM 2010 in Österreich war er auf Rechts Außen als Nr. 1 vor Stefan Schröder gesetzt, wobei letztgenannter bereits nach dem ersten Spiel verletzt ersetzt werden musste. Die Position Stefan Schröders nahm daraufhin Christian Schöne ein, welcher auch schon bei der WM 2009 Sprenger ersetzte, als er sich im Auftaktspiel verletzte und Stefan Schröder grippebedingt passen musste. Die DHB-Auswahl belegte am Ende den 10. Platz
Erfolge
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auf Vereinsebene
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mit dem THW Kiel
- Deutscher Meister 2010
- Champions-League-Sieger 2010
mit den SC Magdeburg Gladiators
- EHF-Pokal 2007
- EHF-Pokal-Finaleinzug 2005
- Champions-League-Sieger 2002
- Vereins-Europameister (2002 und 2003)
Junioren Bereich des SC Magdeburg
- 4x Deutscher Jugendmeister (A- und B-Jugend
mit der Nationalmannschaft
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- 10. Platz EM 2010 in Österreich
- Supercup für Nationalmannschaften 2009
- 5. Platz WM 2009 in Kroatien
- 5. Platz EM 2006 in der Schweiz
Bundesligabilanz
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| Saison | Verein | Spielklasse | Spiele | Tore | 7-Meter | Feldtore |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2002/03 | SC Magdeburg | Bundesliga | 6 | 12 | 0 | 12 |
| 2003/04 | SC Magdeburg | Bundesliga | 28 | 68 | 0 | 68 |
| 2004/05 | SC Magdeburg | Bundesliga | 27 | 82 | 0 | 82 |
| 2005/06 | SC Magdeburg | Bundesliga | 22 | 69 | 0 | 69 |
| 2006/07 | SC Magdeburg | Bundesliga | 24 | 69 | 17 | 52 |
| 2007/08 | SC Magdeburg | Bundesliga | 34 | 160 | 42 | 118 |
| 2008/09 | SC Magdeburg | Bundesliga | 29 | 142 | 37 | 105 |
| 2009/10 | THW Kiel | Bundesliga | 33 | 116 | 4 | 112 |
| 2002–2010 | gesamt | Bundesliga | 203 | 718 | 100 | 618 |
Weblinks
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Einzelnachweise
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- ↑ DHB-Datenbank: Christian Sprenger (Handballspieler) (alle Länderspiele und Tore)
- ↑ dpa: THW: Karabatic und Kavticnik gehen. In: suedeutsche.de vom 2. Juni 2009
Kim Andersson | Marcus Ahlm | Milutin Dragićević | Jérôme Fernandez | Momir Ilić | Filip Jícha | Dominik Klein | Daniel Kubeš | Henrik Lundström | Daniel Narcisse | Thierry Omeyer | Andreas Palicka | Aron Pálmarsson | Tobias Reichmann | Christian Sprenger | Christian Zeitz | Trainer: Alfreð Gíslason
| Beruf | deutscher Handballspieler | |
| Persönliche Daten | ||
| Geburtsdatum | 6. April 1983 | |
| Geburtsort | Ludwigsfelde | |
| Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia Artikel, Autoren in der Wikipedia |
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