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Bob Hanning 02

Bob Hanning, am 9. Dezember 2008

Bob Hanning 01

Bob Hanning, als Co-Kommentator

Robert „Bob“ Hanning (* 9. Februar 1968 in Essen[1]) ist ein deutscher Handballtrainer. Seit Juli 2005 ist er Geschäftsführer der Reinickendorfer Füchse Handball Vermarktungsgesellschaft mbH in Berlin, die der wirtschaftliche Träger der Füchse Berlin ist. Mit dieser Mannschaft feierte er am Saisonende 2006/2007 den Aufstieg in die erste Bundesliga. Hanning ist für seine Jugendarbeit bekannt. In Berlin trainiert er die A-Jugend der Füchse.[2] Hanning gilt als Entdecker von Torsten Jansen und Florian Kehrmann, die er beide bei der SG Solingen trainierte. Hanning schaffte es, das noch unbekannte Talent Konrad Wilczynski aus Österreich nach Berlin zu holen. Mit 237 Toren wurde Wilczynski in der ersten Saison im Oberhaus sofort bester Torjäger der gesamten Liga; er hängte damit zahlreiche deutsche Nationalspieler (und somit Weltmeister) deutlich ab.

Der gelernte Kaufmann ist häufig Co-Kommentator bei Handballspielen auf Sport1. Seinen Spitznamen "Napoleon", den er aufgrund seiner Statur, seines Aussehens und Auftretens trägt, hat er durch entsprechende Fotos in napoleonischen Uniformen selbst karikiert. Hanning ist ledig.

Karriere Bearbeiten

Seine Karriere als Trainer begann beim TV Essen-Cronenberg. Anschließend wurde er Co-Trainer und A-Jugendtrainer bei TUSEM Essen. Seine nächste Trainerstation war die SG Solingen. Mit dieser Mannschaft erreichte er den Aufstieg in die Handball-Bundesliga. Bis zu den Olympischen Spielen in Sydney war Bob Hanning Assistent von Bundestrainer Heiner Brand[3] und Cheftrainer der B-Nationalmannschaft. Anschließend wechselte er als Trainer zum HC Wuppertal und danach zur SG Willstätt/Schutterwald. Zugleich war er DHB Stützpunkttrainer der Jugend.

Am 17. Dezember 2002 löste er beim HSV Hamburg den gekündigten Trainer Anders Fältnäs ab. Am 2. Mai 2005 legte er in Hamburg sein Amt nach einer „Spielerrevolte“ nieder und löste seinen Vertrag.

Im Juli 2005 holte ihn der CDU-Politiker und Unternehmer Frank Steffel als Manager zu dem Verein Berliner Füchse (innerhalb der Reinickendorfer Füchse). Hanning suchte hier die neue Herausforderung. Mit ihm als Manager sowie mit Trainer Jörn-Uwe Lommel schafften die „Füchse“ sofort den Aufstieg und anschließend den Klassenerhalt in der Bundesliga.[4].

Sportliche Erfolge Bearbeiten

  • Aufstiege in alle Ligen (Verbandsliga bis Bundesliga)
  • Deutscher A-Jugendmeister mit Tusem Essen
  • EC-Sieger 1994 als Co-Trainer mit Tusem Essen
  • Bronze bei der Europameisterschaft in Meran als Co-Trainer der Nationalmannschaft
  • Worldcupsieger als Trainer der Nationalmannschaft
  • Supercupsieger 2004 mit dem HSV Hamburg [5]


Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Berliner Morgenpost vom 14. August 2005
  2. Welt.de, vom 28. Dezember 2006, "Mit Euphorie ist alles möglich", abgerufen am 16. August 2007
  3. sg-flensburg-handewitt.dk: HSV Hamburg Saison 2004/2005, abgerufen am 16. August 2007
  4. kempa-handball.de: Porträt von Bob Hanning abgerufen am 16. August 2007]
  5. Fuechse-Berlin.de: Profil von Bob Hanning

Weblinks Bearbeiten

Fairytale kdmconfig Profil: Hanning, Bob
Platzhalter
Namen Hanning, Robert
Beruf deutscher Handballtrainer und -funktionär
Persönliche Daten
Geburtsdatum 9. Februar 1968
Geburtsort Essen



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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