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Bianca Schmidt
BiancaSchmidt1
Voller Name Bianca Ursula Schmidt
Geburtstag 23. Januar 1990
Geburtsort GeraDDR
Größe 1,74 m
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
1997–2003
2003–2006
TSV 1880 Gera-Zwötzen
1. FC Gera 03
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele, (Tore)1
2006– 1. FFC Turbine Potsdam 85 (13)
Nationalmannschaft2
2005
2006
2007
2007–
2009–
Deutschland U-15
Deutschland U-17
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland
4 (0)
11 (5)
10 (2)
13 (3)
14 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 22. Mai 2010
2 Stand: 16. Juni 2010[1]

Bianca Ursula Schmidt (* 23. Januar 1990 in Gera) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Abwehrspielerin spielt für den Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam und die deutsche Nationalmannschaft.

Werdegang Bearbeiten

Vereinsfußball Bearbeiten

Bianca Schmidt kam durch ihre zwei älteren Brüder zum Fußball und begann ihre Karriere im Alter von sieben Jahren.[2] Ihr erster Verein war der TSV 1880 Gera-Zwötzen, der nach einer Fusion seit 2003 1. FC Gera 03 heißt. Sie durchlief alle Altersklassen und war stets das einzige Mädchen in der Mannschaft. In der Saison 2005/06 war sie das einzige Mädchen in der B-Junioren-Landesliga Thüringen. Mädchenfußball kannte sie daher nur durch die Landesauswahlen und die Nationalmannschaften.[3]

Im Sommer 2006 wechselte sie zum deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam. Gleich im ersten Saisonspiel bei der SG Essen-Schönebeck wurde sie zum ersten Mal eingesetzt. Wenige Tage später erzielte sie im Spiel beim FFC Heike Rheine ihr erstes Bundesligator. Ihr erster Dreierpack in der Bundesliga gelang ihr am 22. April im Spiel gegen den SC 07 Bad Neuenahr.[4] Mit acht Toren in ihrer ersten Bundesligasaison war sie nach Conny Pohlers die zweiterfolgreichste Spielerin ihrer Mannschaft. Im September 2007 wurde sie mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze ausgezeichnet. Ihren ersten nationalen Titel gewann sie, mittlerweile als rechte Außenverteidigerin spielend, am 12. Januar 2008, als sie mit den Turbinen den DFB-Hallenpokal gewann. Ein Jahr später folgte der Hallenpokal 2009. Beim Hallenpokal 2010, wo Potsdam zum dritten Mal in Folge siegte, stand sie auf eigenen Wunsch hin nicht im Aufgebot.[5]

In den Jahren 2009 und 2010 gewann Bianca Schmidt mit Turbine Potsdam zweimal in Folge die deutsche Meisterschaft. Am 2. Mai 2010 erzielte sie per Kopf das 1:0-Siegtor über den SC 07 Bad Neuenahr, wodurch sich die Potsdamerinnen bereits am vorletzten Spieltag ihre Titelverteidigung sichern konnten.[6] Am 20. Mai 2010 gewann sie mit ihrem Verein das Finale der UEFA Women’s Champions League 2009/10 mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Olympique Lyon, wobei sie im Elfmeterschießen als neunte und letzte Potsdamer Schützin antrat und verwandelte – Gegenspielerin Élodie Thomis traf anschließend nur die Querlatte.

Nationalmannschaft Bearbeiten

Ihr erstes Länderspiel absolvierte sie am 21. Mai 2005 für die U-15-Nationalmannschaft in den Niederlanden. Insgesamt spielte sie viermal für diese Auswahl, blieb jedoch ohne Torerfolg. Im Sommer 2006 wurde sie mit der U-17-Nationalmannschaft Dritte beim Nordic Cup in Finnland. In insgesamt elf Einsätzen für die U-17 erzielte sie fünf Tore.

Im November 2006 wurde Schmidt überraschend für das Länderspiel der deutschen A-Nationalmannschaft gegen Japan nominiert.[7] Allerdings wurde sie nicht eingesetzt. Am 12. März 2007 debütierte sie in der U-19-Nationalmannschaft bei einem Turnier in La Manga (Spanien). In der U-19 wurde sie jedoch als Abwehrspielerin eingesetzt. Im Juli 2007 wurde sie mit der U-19-Nationalmannschaft in Island Europameisterin. Mit der U-20-Nationalmannschaft belegte sie bei der Weltmeisterschaft 2008 in Chile den dritten Platz.

Am 25. Februar 2009 bestritt sie ihr erstes A-Länderspiel gegen China [8] und wurde im Sommer 2009 mit der Nationalmannschaft Europameisterin.

Sportliches Multitalent Bearbeiten

Neben dem Fußball war und ist Bianca Schmidt noch in der Leichtathletik, beim Schwimmen und im Triathlon aktiv. 2002 wurde sie deutsche Vizemeisterin im Crosslauf. Zwei Jahre später wurde sie mitteldeutsche Meisterin über 2.000 Meter.[3] Ihre dadurch erworbene Ausdauer kommt ihr heute auf dem Fußballplatz zugute.

Erfolge Bearbeiten

Titel im Verein Bearbeiten

Titel mit der Nationalmannschaft Bearbeiten

Persönliche Auszeichnungen Bearbeiten

Bundesliga-Statistik Bearbeiten

Privat Bearbeiten

Schmidt war Schülerin am Potsdamer Sportgymnasium, welches sie mit Abitur abgeschlossen hat. Seit Dezember 2009 gehört sie zur Sportfördergruppe der Bundeswehr und absolviert ihre Grundausbildung in Nienburg/Weser.[13]

Quellen Bearbeiten

  1. Profil beim DFB
  2. ffc-turbine.de: Schnell am Ball
  3. 3,0 3,1 Frauenfußball-Magazin 4/07, Seite 18
  4. ffc-turbine.de: Bianca Schmidt bricht Naturgesetz
  5. Hallentitel zum Geburtstag. 1. FFC Turbine Potsdam, 25. Januar 2010, abgerufen am 2. Mai 2010.
  6. Michael Meyer: Turbine zum Titel geköpft. Potsdamer Neueste Nachrichten, 2. Mai 2010, abgerufen am 2. Mai 2010.
  7. fussball24.de: Bianca Schmidt vor Debüt in Nationalmannschaft
  8. dfb.de: Traum-Comeback von Grings beim 1:1 gegen China
  9. Soccermagazin.de: Statistik Saison 2006/07
  10. Soccermagazin.de: Statistik Saison 2007/08
  11. Soccermagazin.de: Statistik Saison 2008/09
  12. Soccermagazin.de: Statistik Saison 2009/10
  13. dfb.de:Bianca beim Bund: Europameisterin im Grenzbereich

Weblinks Bearbeiten

Fairytale kdmconfig Profil: Schmidt, Bianca
Platzhalter
Namen Schmidt, Bianca Ursula (vollständiger Name)
Beruf deutsche Fußballspielerin
Persönliche Daten
Geburtsdatum 23. Januar 1990
Geburtsort Gera



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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