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Bernd Seidel (* 23. März 1949) ist ein ehemaliger deutscher Politiker der SED. Er war von 1986 bis 1989 Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

Werdegang Bearbeiten

Der gelernte Dreher nahm 1967 ein Studium der Physik an der Karl-Marx-Universität Leipzig auf, das er 1971 abschloss. 1974 wurde Seidel zum Dr. rer. nat. promoviert. Nachdem er 1979 zum Ersten Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Stadtbezirkes Leipzig-Mitte gewählt wurde, wurde er im gleichen Jahr Stadtbezirksbürgermeister von Leipzig-Mitte. 1981/82 studierte Seidel in Moskau an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der KPdSU. Ab 1984 war er Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters Karl-Heinz Müller.

Am 20. Januar 1986 wurde Seidel Nachfolger des pensionierten Müller im Amt des Leipziger Oberbürgermeisters. Seine Amtszeit währte bis in die Tage des politischen Wende in der DDR im Herbst 1989. Am 3. November 1989 erklärte Seidel seinen Rücktritt.

Nach der deutschen Wiedervereinigung war Seidel als Geschäftsführer eines Leipziger Bauunternehmens tätig.

Quellen Bearbeiten

  • Karin Kühling/Doris Mundus: Leipzigs regierende Bürgermeister vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sax-Verlag Beucha, 2000. ISBN 3-934544-02-9.
Fairytale kdmconfig Profil: Seidel, Bernd
Beruf deutscher Politiker (SED), Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
Persönliche Daten
Geburtsdatum 23. März 1949

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